Die Diagonalen zeigen die Mischverhältnisse: A bekommt den Abstand von B, und umgekehrt.
Häufig gestellte Fragen zum Mischungskreuz-Rechner
Was ist das Mischungskreuz?
Das Mischungskreuz (Andreaskreuz) ist eine grafische Methode zum Berechnen von Mischungsverhältnissen. Es zeigt, in welchem Verhältnis zwei Lösungen unterschiedlicher Konzentration gemischt werden müssen, um eine Zielkonzentration zu erreichen.
Wie funktioniert das Mischungskreuz?
Links stehen die beiden Ausgangskonzentrationen, in der Mitte steht die Zielkonzentration. Dann bildest du diagonal die Abstände zur Zielkonzentration. Bei 10 % und 40 % mit Ziel 25 % sind beide Abstände 15 Prozentpunkte. Das Verhältnis ist deshalb 15:15, also 1:1.
Wasser hat Konzentration 0 %. Wenn du 70 % Alkohol auf 30 % verdünnen willst, ergeben die Abstände 30 und 40 Prozentpunkte. Das Verhältnis von 70 %-Alkohol zu Wasser ist 30:40, also 3:4. Du mischst deshalb 3 Teile Alkohol mit 4 Teilen Wasser.
Kann ich mit dem Mischungskreuz auch Preise berechnen?
Ja, das Mischungskreuz funktioniert auch für Preis-Mischungen, wenn beide Komponenten in derselben Einheit angegeben sind. Bei Kaffee A mit 8 €/kg und Kaffee B mit 12 €/kg soll eine Mischung für 10 €/kg entstehen. Beide Abstände betragen 2 €/kg, also wird im Verhältnis 1:1 gemischt.
Was ist der Unterschied zwischen Mischungskreuz und Dreisatz?
Der Dreisatz passt für einfache proportionale Umrechnungen. Das Mischungskreuz ist speziell für das Mischen zweier Komponenten mit unterschiedlichen Konzentrationen, Preisen oder Gehalten gedacht. Es zeigt direkt, in welchem Verhältnis die beiden Ausgangswerte gemischt werden müssen.
Wie rechne ich mit drei oder mehr Komponenten?
Das klassische Mischungskreuz funktioniert nur für zwei Komponenten. Bei drei oder mehr Komponenten kannst du schrittweise mischen, zum Beispiel erst A und B und danach das Ergebnis mit C. Bei exakten Anforderungen ist ein lineares Gleichungssystem meist sauberer.
Was bedeuten die Diagonalen im Mischungskreuz?
Die Diagonalen zeigen die Differenzen zur Zielkonzentration. Je größer die Differenz einer Komponente, desto weniger wird von ihr benötigt. Die Anteile verhalten sich umgekehrt proportional zu den Abständen.
Wie prüfe ich mein Ergebnis?
Prüfe das Ergebnis mit dem gewichteten Mittel. Bei 1 Teil 10 % und 1 Teil 40 % ergibt sich (1×10 + 1×40) / (1+1) = 25 %. Das muss zur Zielkonzentration passen. Weicht die Probe ab, wurden meist die Verhältnisanteile vertauscht oder die Einheiten gemischt.
Kann die Zielkonzentration außerhalb liegen?
Nein, die Zielkonzentration muss zwischen den beiden Ausgangskonzentrationen liegen. Aus 10 % und 30 % kann man keine 5 % oder 40 % mischen. Lösung: Andere Ausgangsstoffe verwenden.
Welche Einheit muss ich beim Mischungskreuz verwenden?
Alle Angaben müssen dieselbe Bezugsgröße haben. Massenprozent darfst du nicht ohne Weiteres mit Volumenprozent mischen, und €/kg ist nicht dasselbe wie €/Liter. Bei Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Dichte kann eine Rechnung nach Volumen von einer Rechnung nach Masse abweichen.
Warum müssen Ausgangswerte die Zielkonzentration umschließen?
Eine Mischung aus zwei Komponenten kann nur Werte zwischen den beiden Ausgangswerten erreichen. Aus 10 % und 30 % entsteht ohne weitere Stoffe keine 5 %- oder 40 %-Mischung. Liegt das Ziel außerhalb, brauchst du eine niedrigere oder höhere Ausgangskomponente.