Berechne die durchschnittliche Rendite aus Anfangswert, Endwert und Rückflüssen. Inklusive Gesamtrendite und jährlicher CAGR, ganz ohne Tabellenkalkulation.
Durchschnittliche Rendite berechnen
Berechne geometrische Rendite, Gesamtrendite und arithmetischen Durchschnitt aus Startwert, Endwert, Rückflüssen, Kosten und Laufzeit.
Durchschnittliche Rendite im Vergleich
Geometrische Rendite, Gesamtrendite, arithmetischer Durchschnitt und Jahresgewinn
Gib Startwert, Endwert, Rückflüsse, Kosten und Laufzeit ein.
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Startwert-Wert der Anlage oder des Portfolios zu Beginn des betrachteten Zeitraums.
E
Endwert-Wert am Ende des Zeitraums, bevor separate Rückflüsse und Kosten korrigiert werden.
A
Rückflüsse-Ausschüttungen, Zinsen oder Dividenden, die nicht im Endwert enthalten sind.
K
Kosten-Gebühren, Orderkosten oder andere Abzüge, die den Anlageerfolg mindern.
Eb
bereinigter Endwert-Endwert nach Addition der Rückflüsse und Abzug der Kosten.
n
Laufzeit-Betrachtungszeitraum in Jahren. Dezimalwerte wie 2,5 sind möglich.
Rd
durchschnittliche Rendite-Geometrische Durchschnittsrendite pro Jahr.
Welche Durchschnittsrendite passt wofür?
Die Tabelle zeigt, wie Startwert, Rückflüsse, Kosten und Laufzeit die durchschnittliche Rendite verändern.
Fall
Startwert
bereinigter Endwert
Laufzeit
Gesamtrendite
Durchschnitt
arithmetisch
Einordnung
Depot wächst mit Rückfluss
10.000,00 €
15.380,00 €
5,00 Jahre
53,8 %
8,99 %
10,76 %
geeignet für einen langfristigen Depotvergleich
Kosten schmälern Ergebnis
10.000,00 €
13.100,00 €
5,00 Jahre
31 %
5,55 %
6,2 %
zeigt, wie Gebühren die Durchschnittsrendite senken
kurzer Zeitraum
8.000,00 €
8.660,00 €
0,75 Jahre
8,25 %
11,15 %
11 %
kurze Laufzeiten wirken im Jahresdurchschnitt schnell groß
Verlustphase
20.000,00 €
17.350,00 €
4,00 Jahre
-13,25 %
-3,49 %
-3,31 %
macht sichtbar, ob Rückflüsse den Verlust ausgleichen
Die Werte sind Modellbeispiele ohne Steuerabzug und ohne zwischenzeitliche Einzahlungen oder Entnahmen.
Häufig gestellte Fragen zum Durchschnittliche-Rendite-Rechner
Was bedeutet durchschnittliche Rendite?
Durchschnittliche Rendite fasst den Wertzuwachs einer Anlage in eine Vergleichszahl zusammen. Der Rechner zeigt dafür die Gesamtrendite und die geometrische Durchschnittsrendite pro Jahr. So siehst du nicht nur, wie viel insgesamt entstanden ist, sondern auch, welcher konstante Jahreswert dazu passen würde.
Was ist der Unterschied zwischen durchschnittlicher Rendite, Jahresrendite und CAGR?
Im Alltag werden diese Begriffe oft vermischt. Die Gesamtrendite beschreibt den ganzen Zeitraum. Die Jahresrendite beschreibt einen durchschnittlichen Jahreswert. CAGR ist die englische Bezeichnung für die geometrische Jahresrendite. Dieser Rechner zeigt die Werte nebeneinander, damit die Begriffe nicht durcheinander geraten.
Warum ist die geometrische Rendite wichtiger als der einfache Durchschnitt?
Der einfache Durchschnitt teilt die Gesamtrendite nur durch die Jahre. Das kann zu hoch wirken, weil Renditen aufeinander aufbauen. Die geometrische Rendite rechnet mit diesem Zinseszinseffekt. Das macht sie zum besseren Vergleichswert, wenn du Anlagen über mehrere Jahre oder unterschiedlich lange Zeiträume vergleichst.
Wie trage ich Ausschüttungen und Dividenden ein?
Trage nur Rückflüsse ein, die nicht bereits im Endwert enthalten sind. Ausgezahlte Dividenden, Zinsen oder Ausschüttungen gehören in dieses Feld. Automatisch wiederangelegte Beträge stecken meistens schon im Endwert. Wenn du sie zusätzlich einträgst, zählt der Rechner denselben Ertrag doppelt.
Welche Kosten gehören in die Berechnung?
In das Kostenfeld gehören Gebühren, Orderkosten, Ausgabeaufschläge oder andere Abzüge, die den Anlageerfolg mindern und noch nicht im Endwert enthalten sind. Wenn dein Endwert bereits nach Kosten angegeben ist, bleibt das Feld bei null. Wichtig ist, dass du alle verglichenen Anlagen nach derselben Kostenlogik erfasst.
Kann ich Sparraten oder spätere Einzahlungen berücksichtigen?
Nicht sauber mit diesem Modell. Sparraten, Nachkäufe oder Entnahmen verändern die Kapitalbasis während der Laufzeit. Dafür brauchst du eine geldgewichtete Rendite, oft interner Zinsfuß genannt, oder eine zeitgewichtete Performance. Dieser Rechner passt besser für eine Anlage mit klarem Startwert und Endwert.
Was passiert bei negativer durchschnittlicher Rendite?
Wenn der bereinigte Endwert unter dem Startwert liegt, weist der Rechner eine negative Rendite aus. Rückflüsse werden dabei trotzdem berücksichtigt. Das ist wichtig, weil ein reiner Blick auf den Endwert Verluste überzeichnen kann, wenn während der Laufzeit Dividenden oder andere Zahlungen ausgezahlt wurden.
Sind kurze Zeiträume mit diesem Rechner sinnvoll?
Du kannst auch Laufzeiten unter einem Jahr eintragen, zum Beispiel 0,5 für sechs Monate. Der Rechner annualisiert dann das Ergebnis. Mathematisch ist das möglich, aber sehr kurze Zeiträume können übertrieben stark wirken. Für langfristige Anlageentscheidungen sind längere Beobachtungszeiträume belastbarer.
Ist die durchschnittliche Rendite nach Steuern?
Nur wenn du die Eingaben bereits nach Steuern erfasst. Der Rechner zieht keine Kapitalertragsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag oder ausländische Quellensteuer ab. Für einen Nettovergleich müssen Startwert, Endwert, Rückflüsse und Kosten nach derselben Steuerlogik eingetragen werden.
Welche Kennzahl sollte ich für den Anlagevergleich verwenden?
Für Anlagen mit unterschiedlicher Laufzeit ist die geometrische Durchschnittsrendite meist der beste Vergleichswert. Die Gesamtrendite zeigt dagegen, wie viel insgesamt entstanden ist. Der durchschnittliche Jahresgewinn hilft beim Euro-Blick, ersetzt aber keine Prozentkennzahl, wenn Startbeträge unterschiedlich sind.