Berechne die Kosten deines Depots aus Depotgebühren, Orderkosten und Sparplänen. Inklusive Produktkosten und Spread, mit deiner gesamten Kostenquote pro Jahr.
Depot, Orders und laufende Kosten
Berechne Depotgebühren, Orderkosten, Sparpläne, Produktkosten und Spread als getrennte Kostenblöcke.
Depotkosten-Auswertung
Jahreskosten, Kostenquote und wichtigste Kostentreiber
Gib dein Depotprofil ein und starte die Berechnung.
Ähnliche Rechner
Weitere Rechner aus der Kategorie "Finanzen & Investment"
Depotgebühren-Fixe und prozentuale Gebühren, die unabhängig von einzelnen Käufen oder Verkäufen anfallen.
KOrder
Orderkosten-Fixe und variable Kosten für Käufe und Verkäufe im betrachteten Jahr.
KSparplan
Sparplankosten-Gebühren auf regelmäßige Sparplanausführungen.
KProdukt
Produktkosten-Laufende Kosten von Fonds, ETFs oder anderen Produkten auf Basis des Depotvolumens.
KSpread
Spreadkosten-Geschätzte Kosten durch die Differenz zwischen Kaufkurs und Verkaufskurs auf das Handelsvolumen.
Kostenquote einordnen
Die Kostenquote vergleicht die jährlichen Kosten mit dem aktuellen Depotvolumen.
Kostenquote pro Jahr
Einordnung
Sinnvolle Prüfung
unter 0,3 %
niedrig
Meist sind Strategie, Produktwahl und Risikostreuung wichtiger als weitere Gebührenoptimierung.
0,3 % bis unter 0,8 %
mittel
Fixe Gebühren, Sparplankosten und TER getrennt ansehen, vor allem bei kleinen Depots.
0,8 % bis unter 1,5 %
hoch
Orderrhythmus, Produktkosten und Broker-Modell prüfen, weil die Kosten Rendite sichtbar mindern.
ab 1,5 %
sehr hoch
Kostenstruktur aktiv hinterfragen. Besonders langfristig kann die Belastung deutlich werden.
Die Schwellen sind keine Anlageempfehlung. Diese Werte helfen nur, die Größenordnung der Gebühren zu lesen.
Häufig gestellte Fragen zum Depotkosten-Rechner
Was zählt alles zu den Depotkosten?
Zu den Depotkosten gehören nicht nur die offensichtliche Depotgebühr und die Ordergebühr. Laufende Produktkosten, Sparplankosten und der Spread gehören genauso in die Betrachtung. Gerade der Spread wird leicht vergessen, weil er meist nicht als separate Gebühr auf der Abrechnung steht.
Warum reicht die Depotgebühr allein nicht als Vergleich?
Eine kostenlose Depotführung kann trotzdem teuer sein, wenn Orders, Sparpläne oder Produktkosten hoch sind. Umgekehrt kann eine kleine fixe Depotgebühr in Ordnung sein, wenn die Transaktionen günstig sind und das Depot groß genug ist. Der Rechner betrachtet deshalb nicht nur einen Preis, sondern die gesamte Kostenstruktur.
Wie wird die Kostenquote im Rechner berechnet?
Die Kostenquote teilt die jährlichen Gesamtkosten durch das Depotvolumen. Dadurch werden große und kleine Depots vergleichbar. Bei einem kleinen Depot wirkt eine fixe Gebühr viel stärker, während bei großen Depots eher prozentuale Produktkosten und häufige Transaktionen ins Gewicht fallen.
Welche Rolle spielt der Spread bei Depotkosten?
Der Spread ist die Differenz zwischen Kaufkurs und Verkaufskurs. Er wird im Rechner auf das Handelsvolumen angewendet, also auf Orders und Sparplanausführungen. Das ist eine Schätzung, aber eine sinnvolle, weil günstige Ordergebühren wenig bringen, wenn die Ausführung regelmäßig zu ungünstigen Kursen erfolgt.
Soll ich Produktkosten wie die TER immer eintragen?
Ja, wenn dein Depot Fonds, ETFs oder ähnliche Produkte enthält. Die TER ist kein Brokerpreis, aber sie senkt die Rendite des Produkts laufend. Für Aktien ohne laufende Produktkosten kannst du diesen Wert auf 0 setzen und die Kostenanalyse auf Depot, Order, Sparplan und Spread beschränken.
Warum fragt der Rechner nach Ordervolumen und Orders pro Jahr?
Orderkosten hängen fast immer an zwei Dingen. Es gibt Kosten pro Ausführung und manchmal zusätzliche Kosten als Prozentsatz des Ordervolumens. Mit Anzahl und durchschnittlichem Volumen kann der Rechner aktive Handelsstrategien anders bewerten als ein ruhendes Depot mit wenigen Käufen.
Wie gehe ich mit Sparplänen um?
Trage die Zahl der Ausführungen pro Jahr und die typische Rate ein. Bei einem monatlichen Sparplan sind das 12 Ausführungen. Wenn dein Broker eine prozentuale Sparplangebühr verlangt, wirkt sie auf jede Rate. Bei kostenlosen Sparplänen bleibt der Wert bei 0, der Spread kann trotzdem relevant sein.
Was bedeutet eine hohe Kostenquote praktisch?
Eine hohe Kostenquote bedeutet, dass dein Depot erst einmal diese Hürde überwinden muss, bevor echte Nettorendite übrig bleibt. Das fällt bei langer Laufzeit stärker auf, weil laufende Kosten jedes Jahr wiederkommen. Besonders kritisch sind Gebühren, die unabhängig vom Anlageerfolg anfallen.
Kann der Rechner Broker-Angebote exakt vergleichen?
Der Rechner ersetzt kein vollständiges Preisverzeichnis. Viele Broker haben Sonderaktionen, Mindestgebühren, Börsenplatzentgelte, Fremdkosten oder kostenlose Aktionssparpläne. Er zeigt aber, welche Kostenblöcke bei deinem Nutzungsprofil zählen und wo du im Preisverzeichnis genauer nachsehen solltest.
Welche Eingaben sollte ich zuerst realistisch machen?
Beginne mit dem Depotvolumen, der Zahl deiner Orders und der laufenden Produktkosten. Diese drei Werte bestimmen oft schon die Richtung. Danach lohnt sich der Blick auf Spread und Sparplangebühren. Kleine Unterschiede wirken erst dann groß, wenn sie regelmäßig auf viel Volumen treffen.