Berechne deine ETF-Rendite aus Sparplan, laufender TER und Ausschüttungen. Inklusive Steuer, Sparer-Pauschbetrag und der jährlichen Inflation als Abzug.
ETF-Anlage, Kosten und Steuerannahmen
Plane Einmalanlage, Sparplan, Laufzeit, TER, Ausschüttungen, Teilfreistellung, Steuer und Inflation in einem Modell.
ETF-Ergebnis nach Kosten und Steuer
Endwert, Gewinn, Steuerwirkung, reale Kaufkraft und Jahresentwicklung
Gib Anlagebetrag, Sparrate und Renditeannahmen ein.
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Depotwert vor Steuer-Wert des ETF-Bestands am Ende der Laufzeit nach Sparraten, Kursentwicklung, TER und Gebühren.
A
Entnommene Ausschüttungen-Summe der Ausschüttungen, die nicht wieder angelegt wurden.
T
Modellierte Verkaufsteuer-Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und optionale Kirchensteuer auf den steuerpflichtigen Gewinn nach Teilfreistellung und Sparer-Pauschbetrag.
Enetto
Endwert nach Steuer-Orientierungswert nach Kosten, Ausschüttungsbehandlung und modellierter Schlussbesteuerung.
Beispielrechnungen für ETF-Rendite nach Kosten und Steuer
Die Werte zeigen typische ETF-Szenarien im selben Modell. Das sind keine Prognosen, sondern Vergleichswerte für Größenordnung, Steuerwirkung und Laufzeit.
Modellannahmen mit Aktien-ETF, 30 % Teilfreistellung, 1.000 € freiem Sparer-Pauschbetrag und 2 % Inflation, soweit nicht anders genannt.
Beispielwerte zur TER-Wirkung bei gleichem ETF-Sparplan
Schon kleine laufende Kosten verändern das Ergebnis über lange Laufzeiten. Die Beispielwerte nutzen 10.000 € Start, 300 € monatlich, 20 Jahre und 7 % Bruttorendite.
TER p. a.
Endwert nach Steuer
Modellsteuer
Rendite p. a.
Einordnung
0,10 %
169.805 €
19.558 €
6,08 %
Sehr günstiger breit gestreuter ETF.
0,20 %
167.830 €
19.111 €
5,99 %
Typischer günstiger Aktien-ETF.
0,50 %
162.074 €
17.808 €
5,71 %
Noch plausibel, aber der Kosteneffekt wird sichtbar.
1,00 %
153.010 €
15.755 €
5,25 %
Für passive ETFs meist teuer.
Häufig gestellte Fragen zum ETF-Rendite-Rechner
Welche Rendite sollte ich für einen ETF annehmen?
Für eine vorsichtige Planung ist es sinnvoll, mehrere Szenarien zu rechnen. Ein breit gestreuter Aktien-ETF kann langfristig deutlich schwanken. Ein Wert von 5 % bis 7 % vor Kosten wird oft als grobe Annahme genutzt, ist aber keine Garantie. Entscheidend ist, ob dein Ergebnis auch mit niedrigeren Renditen noch zu deinem Ziel passt.
Warum zieht der Rechner die TER von der Rendite ab?
Die TER belastet den Fonds laufend und mindert dadurch die Rendite, die bei dir ankommt. Der Rechner behandelt sie als jährliche Kostengröße im Modell. Das ist näher an der Praxis als ein Rechner, der nur mit einer freien Renditezahl ohne Kosten arbeitet.
Was ist der Unterschied zwischen Ausschüttung und Thesaurierung?
Bei einem thesaurierenden ETF bleiben Erträge im Fonds und erhöhen den investierten Betrag. Bei einem ausschüttenden ETF fließen Erträge an dich aus. Wenn du die Ausschüttungen wieder anlegst, ähnelt das wirtschaftlich der Thesaurierung. Wenn du sie entnimmst, wächst das Depot langsamer, dafür bekommst du laufende Zahlungen.
Warum ist der Endwert nach Steuer niedriger als der Depotwert?
Der Depotwert zeigt den Stand vor einer modellierten Veräußerung. Beim Verkauf können Gewinne steuerpflichtig werden. Der Rechner berücksichtigt Teilfreistellung, freien Sparer-Pauschbetrag, Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und optional Kirchensteuer. Dadurch siehst du nicht nur einen Bruttowert, sondern einen vorsichtigeren Orientierungswert.
Wie wirkt der Sparer-Pauschbetrag in der ETF-Rechnung?
Der freie Sparer-Pauschbetrag mindert den steuerpflichtigen Kapitalertrag. Wenn du ihn bereits durch Zinsen, Dividenden oder andere Kapitalerträge nutzt, solltest du nur den noch freien Betrag eintragen. Sonst wirkt das Ergebnis zu steueroptimistisch.
Berücksichtigt der Rechner die Vorabpauschale?
Nein. Dieser Rechner modelliert die Steuerwirkung vereinfacht am Ende der Laufzeit. Die Vorabpauschale kann bei thesaurierenden Fonds während der Haltedauer anfallen und später angerechnet werden. Für eine exakte Steuerplanung brauchst du die Jahreswerte deines Brokers und die konkreten Steuerdaten des Fonds.
Warum kann die tatsächliche ETF-Rendite deutlich abweichen?
Ein ETF liefert keine gleichmäßige Jahresrendite. Ein schlechtes Börsenjahr kurz vor dem Verkauf kann den Endwert stark drücken, obwohl die langfristige Durchschnittsrendite gut aussieht. Auch Tracking Difference, Währung, Steuerstatus, Orderkosten und dein tatsächlicher Kaufzeitpunkt verändern das Ergebnis.
Was sagt die geldgewichtete Rendite aus?
Die geldgewichtete Rendite berücksichtigt, wann du wie viel Geld investiert hast. Das ist bei Sparplänen wichtig, weil ein Euro aus der ersten Rate länger arbeitet als ein Euro aus der letzten Rate. Deshalb kann diese Kennzahl deutlich aussagekräftiger sein als eine einfache Gesamtrendite.
Warum zeigt der Rechner zusätzlich einen inflationsbereinigten Wert?
Der nominale Endwert kann hoch wirken, aber Kaufkraft geht über lange Zeit verloren. Der inflationsbereinigte Wert zeigt, was dein Ergebnis ungefähr in heutiger Kaufkraft bedeuten würde. Das hilft besonders bei Altersvorsorge, Immobilienrücklage oder langfristigem Vermögensaufbau.
Wann reicht ein ETF-Rendite-Rechner nicht aus?
Der Rechner ist stark für Planung und Plausibilität. Er ersetzt aber keine Portfolioanalyse, wenn mehrere Depots, Entnahmephasen, Verlustverrechnung, Fondswechsel, echte Brokerdaten oder steuerliche Detailfragen eine Rolle spielen. Dann solltest du mit Originalabrechnungen und gegebenenfalls fachlicher Beratung rechnen.