Zinsertrag vor Steuer-Zinsgutschrift vor Steuer in der jeweiligen Periode
Kt[EUR]
Kapital vor Gutschrift-Anlagebetrag plus bereits gutgeschriebene Zinsen
p[%p.a.]
Jahreszins-Festgeldzinssatz p. a.
at
Anlagedauer je Gutschrift-Gewähltes Zinsintervall als Jahresanteil
S[EUR]
Steuerabzug-Gewählter Modell-Steuersatz
Zinseszins-Wachstum
10.000 € Startkapital bei verschiedenen Zinssätzen
Jahre
3 %
5 %
7 %
10 %
5
11.593
12.763
14.026
16.105
10
13.439
16.289
19.672
25.937
15
15.580
20.789
27.590
41.772
20
18.061
26.533
38.697
67.275
25
20.938
33.864
54.274
108.347
30
24.273
43.219
76.123
174.494
Zeigt die Kraft des Zinseszinseffekts über lange Zeiträume
Häufig gestellte Fragen zum Festgeld-Zinsen-Rechner
Was ist Festgeld und wie funktioniert es?
Festgeld ist eine Geldanlage mit fester Laufzeit und festem Angebotszins. Du legst einen Betrag für eine bestimmte Zeit an und erhältst dafür garantierte Zinsen. Während der Laufzeit kommst du normalerweise nicht an das Geld. Ob der Zins höher als beim Tagesgeld ist, hängt vom konkreten Angebot und vom Zinsumfeld ab.
Warum sollte ich den konkreten Angebotszins eintragen?
Festgeldzinsen ändern sich laufend und hängen von Laufzeit, Bank, Einlagensicherung, Land und Neukundenbedingungen ab. Für eine realistische Rechnung solltest du den konkreten Zinssatz aus dem Angebot eintragen und nicht mit einem festen Jahresdurchschnitt rechnen. Vergleiche außerdem, ob die Zinsen jährlich ausgezahlt, thesauriert oder erst am Laufzeitende gezahlt werden.
Welche Laufzeit ist beim Festgeld optimal?
Die optimale Laufzeit hängt von deiner persönlichen Situation, deinem Liquiditätsbedarf und der Zinsentwicklung ab. Kurze Laufzeiten halten dich flexibler. Längere Laufzeiten sichern den Angebotszins länger, können aber nachteilig sein, wenn danach bessere Angebote verfügbar sind.
Wie werden Festgeldzinsen versteuert?
Festgeldzinsen unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag (5,5 % der Steuer). Ohne Kirchensteuer sind das 26,375 %. Bei Kirchensteuerpflicht kommt Kirchensteuer hinzu. Der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € (Singles) bzw. 2.000 € (Verheiratete) mindert den steuerpflichtigen Ertrag.
Ist Festgeld sicher und wie hoch ist die Einlagensicherung?
Festgeld gilt als sehr sichere Geldanlage. In der EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Person und Bank gesetzlich geschützt. Viele deutsche Banken bieten zusätzlichen Schutz durch Einlagensicherungsfonds. Bei größeren Beträgen solltest du diese auf mehrere Banken verteilen.
Kann ich Festgeld vorzeitig kündigen?
Festgeld kann normalerweise nicht vorzeitig gekündigt werden - das ist der Hauptunterschied zum Tagesgeld. In Härtefällen ist manchmal eine Kulanzlösung möglich, oft mit Zinsverlust. Plane daher nur Geld ein, das du sicher nicht benötigst.
Was ist eine Festgeld-Leiter und wie baue ich sie auf?
Eine Festgeld-Leiter (Ladder-Strategie) verteilt dein Kapital auf mehrere Laufzeiten, um Flexibilität und höhere Zinsen zu kombinieren. Beispiel mit 50.000 €: Je 10.000 € für 1, 2, 3, 4 und 5 Jahre anlegen. Jedes Jahr wird ein Teil fällig und kann bei Bedarf verwendet oder erneut für 5 Jahre angelegt werden. Vorteile: regelmäßige Liquidität, Durchschnittszins über alle Laufzeiten, Schutz vor Zinsänderungen in beide Richtungen. Bei steigenden Zinsen profitiere bei Wiederanlage, bei fallenden Zinsen hast du noch höher verzinste Altanlagen.
Sind ausländische Banken für Festgeld sicher?
EU-Banken sind durch die harmonisierte Einlagensicherung bis 100.000 € pro Person und Bank geschützt - das gilt auch für Banken in Estland, Litauen oder Malta. Die Absicherung erfolgt durch den nationalen Einlagensicherungsfonds des Bankenlandes. Beachte: Die Bonität des Einlagensicherungsfonds variiert nach Landeswirtschaft. Höhere Zinsen bei ausländischen Banken spiegeln oft ein höheres Länderrisiko wider. Außerhalb der EU (z. B. Norwegen, UK) gelten eigene Regeln. Für maximale Sicherheit: Deutsches Bankensystem mit zusätzlicher privater Einlagensicherung bevorzugen.
Welche Eingaben braucht der Festgeld-Zinsen-Rechner?
Du brauchst Anlagebetrag, Laufzeit, nominalen Zinssatz, Zinsgutschrift, Steuerabzug, genutzten Sparer-Pauschbetrag und die Frage, ob Zinsen ausgezahlt oder wiederangelegt werden. Bei Angeboten aus dem Ausland sollte auch die Quellensteuer oder die konkrete Einlagensicherung geprüft werden.
Warum macht die Zinsgutschrift einen Unterschied?
Bei jährlicher Wiederanlage arbeiten die Zinsen selbst wieder mit. Bei endfälliger Auszahlung entsteht der volle Zinsbetrag erst am Laufzeitende. Bei laufender Auszahlung ist die Liquidität höher, der Zinseszinseffekt aber schwächer. Deshalb können zwei Angebote mit gleichem Zinssatz unterschiedliche Endbeträge liefern.