Berechne die Zinsen für dein Festgeld. Vergleiche verschiedene Laufzeiten und Zinssätze
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Berechne den Zinsertrag deiner Festgeldanlage als Modellrechnung
Was ist Festgeld?
Festgeld (auch Termineinlage) ist eine vergleichsweise sichere Geldanlage mit fester Laufzeit und garantiertem Zinssatz. Diese Seite zeigt eine vereinfachte Modellrechnung:
• Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank und Kunde
• Fester Zinssatz für die gesamte Laufzeit
• Kein Kursrisiko wie bei Aktien oder Anleihen
• Vorzeitige Kündigung meist nicht oder nur mit Strafzinsen möglich
• Längere Laufzeiten können höhere oder niedrigere Angebotszinsen haben
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Zinsertrag vor Steuer-Zinsen der jeweiligen Gutschriftperiode
Kt[EUR]
Kapital vor Gutschrift-Anlagebetrag plus bereits reinvestierte Nettozinsen
p[%p.a.]
Zinssatz p. a.-Jährlicher Festgeldzins
at
Zeitanteil der Periode-Monate der Gutschriftperiode geteilt durch 12
St[EUR]
Steuerabzug-Kapitalertragsteuer und Soli nach Freistellungsauftrag je Gutschrift
Festgeldzins-Szenarien für Modellrechnungen
Beispielhafte Zinssätze, keine aktuellen Anbieterangebote
Laufzeit
Niedriges Szenario
Mittleres Szenario
Hohes Szenario
Hinweis
3 Monate
1,0 %
2,0 %
3,0 %
Kurze Bindung, schneller neu vergleichbar
6 Monate
1,25 %
2,25 %
3,25 %
Übergangslösung für planbares Geld
12 Monate
1,5 %
2,5 %
3,5 %
Häufig genutzter Vergleichszeitraum
24 Monate
1,5 %
2,4 %
3,4 %
Zinsbindung gegen Flexibilität abwägen
36 Monate
1,25 %
2,25 %
3,25 %
Nur für Geld, das sicher nicht gebraucht wird
60 Monate
1,0 %
2,0 %
3,0 %
Lange Bindung kann bei Zinsänderungen nachteilig sein
Rechenbeispiele, kein Live-Zinsvergleich und keine Anbieterempfehlung. Trage für Entscheidungen den Zinssatz aus dem konkreten Bankangebot ein. Steuer im Rechner: 25 % Kapitalertragsteuer plus 5,5 % Soli nach Freistellungsauftrag.
Häufig gestellte Fragen zum Festgeldrechner
Was ist Festgeld und wie funktioniert es?
Festgeld ist eine Geldanlage mit fester Laufzeit und garantiertem Angebotszins. Du legst einen Betrag für eine vereinbarte Dauer an und erhältst dafür feste Zinsen. Das Geld ist während der Laufzeit normalerweise nicht verfügbar. Wichtig sind Einlagensicherung, Laufzeit, Steuerabzug und die Frage, ob du das Geld wirklich nicht früher brauchst.
Wie werden Festgeld-Zinsen versteuert?
Zinserträge unterliegen der Abgeltungsteuer: 25 % Kapitalertragsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer und gegebenenfalls Kirchensteuer. Ohne Kirchensteuer ergibt das 26,375 %. Der Sparerpauschbetrag (1.000 € Alleinstehende, 2.000 € Verheiratete) ist steuerfrei, wenn ein Freistellungsauftrag greift.
Was ist der Unterschied zwischen Nominalzins und Effektivzins?
Der Nominalzins ist der angegebene Jahreszins. Der Netto-Effekt im Rechner hängt zusätzlich von Laufzeit, Zinsgutschrift, Wiederanlage und Steuerabzug ab. Bei jährlicher Wiederanlage werden Nettozinsen nach Steuer weiterverzinst. Bei Auszahlung am Laufzeitende wird der Steuerabzug erst auf den Gesamtertrag modelliert.
Kann ich Festgeld vorzeitig kündigen?
Grundsätzlich nein. Festgeld ist für die vereinbarte Laufzeit gebunden. Bei wichtigem Grund (Todesfall, Insolvenz) kann eine Bank kulant sein, meist mit Zinsabzug oder Strafgebühren. Einige Banken bieten flexible Festgeldkonten mit Kündigungsoption, aber zu niedrigeren Zinsen.
Ist Festgeld sicher?
Ja, Festgeld ist eine der sichersten Anlageformen. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt 100.000 € pro Kunde und Bank. Viele deutsche Banken haben zusätzlich freiwillige Sicherungssysteme. Achtung bei ausländischen Banken: Prüfe die Einlagensicherung des jeweiligen Landes.
Welche Laufzeit ist optimal für Festgeld?
Das hängt von deinem Ziel, deinem Liquiditätsbedarf und deiner Zinserwartung ab. Kurze Laufzeiten halten dich flexibler, längere Laufzeiten binden den Angebotszins länger. Eine Stufenstrategie verteilt Geld auf mehrere Laufzeiten, damit nicht alles am selben Tag fällig wird.
Tagesgeld oder Festgeld - was ist besser?
Tagesgeld ist flexibel und täglich verfügbar, der Zinssatz kann aber jederzeit sinken. Festgeld bindet dein Geld, dafür gilt der vereinbarte Zinssatz für die Laufzeit. Für eine Reserve ist Tagesgeld meist praktischer. Festgeld passt eher zu Beträgen, die du während der Laufzeit sicher nicht brauchst.
Was passiert mit meinem Festgeld am Laufzeitende?
Optionen: Automatische Verlängerung zu aktuellen Konditionen (Standard bei vielen Banken), Auszahlung auf Referenzkonto, Neuanlage zu neuen Konditionen. Prüfe die Vertragsbedingungen und setze ggf. Erinnerungen vor Laufzeitende.
Warum nennt der Rechner keinen festen aktuellen Festgeldzins?
Festgeldzinsen ändern sich mit dem Marktzins und unterscheiden sich je nach Laufzeit, Bank, Land, Einlagensicherung und Neukundenbedingungen. Trage deshalb den konkreten Angebotszins aus dem Bankangebot ein. Prüfe außerdem, ob Zinsen jährlich ausgezahlt, wiederangelegt oder erst am Laufzeitende gutgeschrieben werden.
Kann ich mehrere Festgeldkonten haben?
Ja, unbegrenzt. Vorteil: Du kannst verschiedene Laufzeiten und Anbieter kombinieren (Stufenstrategie). Die Einlagensicherung gilt pro Bank, nicht pro Konto. Bei großen Beträgen auf mehrere Banken verteilen, um die 100.000 €-Grenze nicht zu überschreiten.
Welche Eingaben gehören in den Festgeldrechner?
Nutze die Eingaben, die der jeweilige Rechner abfragt. Prüfe Beträge, Daten und Annahmen getrennt, damit das Ergebnis nachvollziehbar bleibt.
Warum sollte ich die Eingaben beim Festgeldrechner prüfen?
Kleine Eingabefehler können das Ergebnis stark verändern. Prüfe deshalb die wichtigsten Werte und rechne bei unsicheren Annahmen mit realistischen Alternativen.