Zinssätze gerundet, Stand Anfang 2026. Konditionen können sich ändern.
Häufig gestellte Fragen zum Dispo-Rechner
Was ist ein Dispokredit?
Ein Dispokredit (Dispositionskredit) ist eine von der Bank eingeräumte Überziehungsmöglichkeit des Girokontos. Die Höhe beträgt meist das 2-3-fache des monatlichen Nettoeinkommens. Er ist sofort verfügbar, aber mit hohen Zinsen verbunden (durchschnittlich 9-14 % p. a.).
Wie hoch sind Dispozinsen aktuell?
Dispozinsen 2026 liegen durchschnittlich bei 10-12 % p. a. Günstige Direktbanken verlangen 6-8 %, teure Filialbanken bis zu 14 %. Geduldete Überziehung (über den Dispo hinaus) kostet oft nochmals 3-5 % mehr. Vergleiche die Konditionen verschiedener Banken.
Warum sind Dispozinsen so hoch?
Dispokredite sind teuer, weil: Keine Sicherheiten nötig, sofortige Verfügbarkeit, flexible Rückzahlung, hoher Verwaltungsaufwand für die Bank, keine feste Laufzeit. Die Bank trägt ein höheres Ausfallrisiko. Alternative: Rahmenkredit (Abrufkredit) mit 4-7 % Zinsen.
Wie komme ich aus dem Dispo raus?
Strategien: Umschuldung auf günstigen Ratenkredit (spart 50-70 % Zinsen), automatischen Sparplan für Tilgung einrichten, Ausgaben reduzieren, Einkommen erhöhen (Überstunden, Nebenjob), 50-30-20-Regel anwenden. Wichtig: Ursachen der Überschuldung beheben.
Was ist der Unterschied zwischen Dispo und Rahmenkredit?
Dispo: An Girokonto gebunden, automatisch verfügbar, 9-14 % Zinsen, flexible Rückzahlung. Rahmenkredit (Abrufkredit): Separates Kreditkonto, 4-7 % Zinsen, muss beantragt werden, Mindestrate (1-2 % der Summe). Rahmenkredit als Dispo-Alternative spart deutlich Zinsen.
Wann lohnt sich eine Umschuldung des Dispos?
Eine Umschuldung lohnt sich fast immer, wenn der Dispo länger als 2-3 Monate genutzt wird. Beispiel: 3.000 € Dispo bei 12 % kosten 360 € Zinsen pro Jahr. Ein Ratenkredit bei 6 % kostet nur 180 €. Ersparnis: 180 € pro Jahr. Je höher der Betrag und je länger die Nutzung, desto mehr sparst du.
Wird der Dispo bei der Schufa gemeldet?
Der eingeräumte Disporahmen wird nicht an die Schufa gemeldet. Jedoch: Dauerhafte Nutzung kann bei Kreditanfragen negativ wirken, geduldete Überziehung wird gemeldet, Kündigung des Dispos durch die Bank wird vermerkt. Regelmäßige Nutzung und Rückführung ist unproblematisch.
Kann die Bank den Dispo kündigen?
Ja, die Bank kann den Dispo jederzeit kürzen oder kündigen (mit angemessener Frist, meist 30 Tage). Gründe: Verschlechterung der Bonität, Kontokündigung, Änderung der Geschäftspolitik. In dem Fall muss der Betrag zurückgezahlt werden. Verlasse dich daher nie dauerhaft auf den Dispo.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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