Berechne die Gebühren deiner Aktien aus Ordervolumen, Käufen und Verkäufen. Inklusive Spread und Depotkosten, mit deiner gesamten Kostenquote pro Jahr.
Aktiengebühren berechnen
Vergleiche Brokergebühren, Handelsplatzentgelt, Spread, Depotkosten und Sparpläne als echte Jahreskosten.
Gebühren-Ergebnis
Jahreskosten, Kostenquote und Renditehürde
Trage Ordervolumen, Handelsfrequenz und Gebührenmodell ein, um die Aktienkosten zu berechnen.
Ähnliche Rechner
Weitere Rechner aus der Kategorie "Finanzen & Investment"
Gesamtkosten-Jährliche Summe aus Ordergebühren, Spread, Depotgebühr und Sparplankosten.
O
Ordervolumen-Betrag einer typischen Einzelorder.
F
fixe Ordergebühr-Fester Betrag, der pro Order anfällt.
p
prozentuale Ordergebühr-Variable Gebühr auf das Ordervolumen.
H
Handelsplatzentgelt-Zusätzlicher fixer Kostenblock pro Ausführung.
s
Spread-Geschätzter Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs.
n
Orderanzahl-Summe aus Kauforders und Verkaufsorders pro Jahr.
D
Depotgebühr-Jährliche Depotkosten, die unabhängig von einzelnen Orders anfallen.
S
Sparplanvolumen-Jährliches Volumen aus monatlicher Sparplanrate.
q
Sparplangebühr-Prozentuale Gebühr auf das jährliche Sparplanvolumen.
Q
Kostenquote-Gesamtkosten im Verhältnis zum jährlichen Handelsvolumen.
Aktiengebühren-Szenarien im Vergleich
Die Modellfälle zeigen, wie Ordergröße, Handelsfrequenz, Broker-Gebühr und Spread die Kostenquote verändern.
Fall
Orders/Jahr
Volumen/Jahr
Kosten/Jahr
Kostenquote
Kauf und Verkauf
Einordnung
Standardfall
16
163.000,00 €
552,00 €
0,34 %
0,69 %
Regelmäßige Orders mit moderater Kostenquote.
Kleine Orders
36
54.000,00 €
243,00 €
0,45 %
0,9 %
Fixe Gebühren fallen bei kleinen Orders stärker ins Gewicht.
Klassisches Gebührenmodell
16
163.000,00 €
849,40 €
0,52 %
0,97 %
Höhere Fixkosten und Sparplangebühren treiben die Jahressumme.
Größere Einzelorders
6
150.000,00 €
275,40 €
0,18 %
0,37 %
Wenige größere Orders senken die Kostenquote deutlich.
Die Szenarien sind Modellrechnungen. Reale Abrechnungen hängen von Broker, Handelsplatz, Produkt, Orderart, Börsenzeit und Ausführungsqualität ab.
Kostenblöcke bei Aktienorders
Nicht jede Gebühr steht direkt als Broker-Provision auf der Abrechnung. Für einen fairen Vergleich gehören auch indirekte Kosten in die Rechnung.
Kostenblock
Wirkung
Im Rechner
Fixe Ordergebühr
Trifft kleine Orders überproportional stark.
Im kleinen Orderfall steigen die Jahreskosten auf 243,00 €.
Variable Ordergebühr
Wächst direkt mit dem Ordervolumen.
Im klassischen Gebührenmodell kostet eine Standardorder all-in 48,40 €.
Spread
Ist indirekt, aber bei jedem Kauf und Verkauf wirtschaftlich relevant.
Im Standardfall entfallen 128,00 € pro Jahr auf den Spread.
Depotgebühr
Belastet das Depot unabhängig davon, ob du handelst.
Im klassischen Gebührenmodell fallen 30,00 € laufende Depotkosten an.
Steuern, Produktkosten von Fonds oder ETFs und Währungsumrechnung sind nicht Teil dieser Gebührenrechnung. Sie sollten separat geprüft werden.
Kostenquote einordnen
Die Kostenquote zeigt, wie viel Rendite allein durch Gebühren und Spread verdient werden muss, bevor dein Depot wirtschaftlich im Plus ist.
Kostenquote
Einordnung
Typischer Hebel
bis 0,25 %
Niedrige Kostenquote für aktive Orders oder Sparpläne.
Ausführung, Spread und Produktwahl trotzdem prüfen.
0,26 % bis 0,75 %
Spürbar, aber bei bewusster Ordergröße oft vertretbar.
Orderbündelung und Handelsplatz vergleichen.
0,76 % bis 1,50 %
Gebühren werden ein eigener Renditefaktor.
Fixkosten, Depotgebühr und Sparplangebühr reduzieren.
über 1,50 %
Sehr teuer für langfristigen Vermögensaufbau.
Broker-Modell, Orderhäufigkeit und Ordergröße neu wählen.
Im Standardfall liegt die Kostenquote bei 0,34 %. Nach Kauf und Verkauf muss der Kurs rund 0,69 % steigen, um die Modellkosten aufzuholen.
Häufig gestellte Fragen zum Aktien-Gebühren-Rechner
Was berechnet der Aktien-Gebühren-Rechner?
Der Rechner schätzt, welche Kosten pro Jahr durch Aktienorders, fixe Gebühren, prozentuale Brokergebühren, Handelsplatzentgelte, Spread, Depotgebühr und Sparpläne entstehen. Das Ergebnis zeigt nicht nur die Euro-Summe, sondern auch die Kostenquote im Verhältnis zum bewegten Handelsvolumen.
Warum zählt der Spread als Gebühr?
Der Spread ist keine klassische Rechnungspost, aber wirtschaftlich trotzdem eine Kostenposition. Wenn du zum Briefkurs kaufst und später zum Geldkurs verkaufen würdest, steckt der Abstand zwischen beiden Kursen bereits als Einstiegshürde in der Position.
Was bedeutet Kostenquote?
Die Kostenquote teilt alle modellierten Jahreskosten durch das gehandelte Jahresvolumen. Eine Quote von 0,50 % bedeutet, dass deine Positionen rechnerisch zuerst 0,50 % Rendite erwirtschaften müssen, bevor Gebühren und Spread ausgeglichen sind.
Warum sind kleine Orders oft teuer?
Fixe Ordergebühren wirken bei kleinen Beträgen besonders stark. Eine Gebühr von 1 € ist bei 100 € Ordervolumen bereits 1 %, bei 10.000 € aber nur 0,01 %. Deshalb können wenige größere Orders günstiger sein als viele kleine Einzelkäufe.
Sollte ich Kauforders und Verkaufsorders getrennt erfassen?
Ja. Viele Anleger schauen nur auf den Kauf. Für die echte Rendite zählt aber auch der spätere Verkauf, weil dann erneut Ordergebühren, Handelsplatzentgelte und Spread anfallen können. Der Rechner bildet deshalb Käufe und Verkäufe pro Jahr separat ab.
Was sagt die Schwelle für Kauf und Verkauf aus?
Diese Schwelle zeigt, wie stark der Kurs nach Kauf und späterem Verkauf mindestens steigen müsste, damit die modellierten Orderkosten und der Spread ausgeglichen sind. Sie ist kein Kursziel, sondern eine Kostenhürde.
Sind Depotgebühren heute noch wichtig?
Ja, wenn sie anfallen. Depotgebühren sind laufende Fixkosten und belasten auch Jahre mit wenig Handel. Bei kleinen Depots kann eine moderate Jahresgebühr die Kostenquote deutlich erhöhen, selbst wenn einzelne Orders günstig wirken.
Wie trage ich kostenlose Sparpläne ein?
Du trägst die monatliche Sparplanrate ein und setzt die Sparplangebühr auf 0 %. Dann erhöht der Sparplan das jährliche Volumen, ohne zusätzliche Ausführungskosten zu erzeugen. Spread oder Produktkosten werden damit aber nicht automatisch abgedeckt.
Ersetzt der Rechner einen Brokervergleich?
Nein. Der Rechner macht die Kostenmechanik sichtbar. Ein Brokervergleich sollte zusätzlich Orderarten, verfügbare Handelsplätze, Ausführungsqualität, Produktangebot, Währungsgebühren, Service, Sicherheit und steuerliche Dokumente berücksichtigen.
Warum sind prozentuale Gebühren bei großen Orders relevant?
Prozentuale Gebühren wachsen mit dem Ordervolumen. Eine niedrige Fixgebühr kann durch eine hohe variable Gebühr schnell weniger attraktiv werden, sobald größere Beträge gehandelt werden. Deshalb betrachtet der Rechner beide Kostenarten gemeinsam.
Was ist nicht im Ergebnis enthalten?
Nicht enthalten sind Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Währungsumrechnung, Produktkosten von Fonds oder ETFs, Slippage über den geschätzten Spread hinaus und Opportunitätskosten. Diese Punkte gehören bei Bedarf in eine separate Renditerechnung.
Wie nutze ich das Ergebnis praktisch?
Vergleiche zuerst die Kostenquote und die Hürde für Kauf und Verkauf. Wenn die Werte hoch sind, testest du größere Ordervolumen, weniger Trades, niedrigere Fixgebühren, einen engeren Spread oder ein anderes Sparplanmodell. So erkennst du, welcher Hebel wirklich wirkt.