Berechne den Gewinn deines Aktien-Hebels aus Eigenkapital, Hebel und Kursbewegung. Für Long oder Short, inklusive Stop und gesamtem Finanzierungsrisiko.
Aktien-Hebel-Gewinn planen
Berechne Nettoergebnis, Eigenkapitalrendite, Stop-Risiko, Break-even und Finanzierung einer gehebelten Aktienposition.
Hebelergebnis und Risiko
Nettoergebnis, Eigenkapitalrendite, Break-even, Stop-Risiko und grobe Liquidationsnähe
Gib Eigenkapital, Hebel, Kurse, Stop und Kosten ein und starte die Berechnung.
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Eigenkapital-Kapital, das du als Einsatz oder Margin für die Position einsetzt.
H
Hebel-Multiplikator, der aus dem Eigenkapital den modellierten Positionswert macht.
G
Bruttogewinn-Kursbewegung der Long- oder Short-Position vor Kosten.
K
Ordergebühren-Summe aus Gebühren für Einstieg und Ausstieg.
S
Spread und Slippage-Pauschaler Kostenabschlag auf das gehandelte Volumen.
F
Finanzierung-Haltekosten aus finanziertem Positionsanteil, Finanzierungssatz und Haltedauer.
T
Steuerreserve-Pauschale Reserve auf positive Gewinne nach Kosten.
Aktien-Hebel-Gewinn in Modellfällen
Die Tabelle zeigt, wie stark Hebel, Kursbewegung und Stop-Abstand das Ergebnis auf das eingesetzte Eigenkapital verändern.
Modellfall
Positionswert
Nettoergebnis
Rendite auf Eigenkapital
Stop-Risiko
Einordnung
Moderater Long-Hebel
8.000,00 €
673,47 €
33,67 %
443,58 €
Der Hebel verstärkt die Kursbewegung, bleibt aber mit Stop noch prüfbar.
Hoher Long-Hebel
20.000,00 €
788,51 €
39,43 %
725,70 €
Das Stop-Risiko steigt auf 36,29 % des Eigenkapitals.
Short-Szenario
6.000,00 €
420,69 €
21,03 %
329,65 €
Short-Gewinne entstehen bei fallendem Kurs, das Risiko läuft in die Gegenrichtung.
Längere Haltedauer
8.000,00 €
479,69 €
23,98 %
546,98 €
Finanzierungskosten werden bei längerer Haltedauer sichtbar wichtiger.
Die Modellfälle ersetzen keine Produktbedingungen. Knock-out-Schwellen, Margin-Anforderungen, Währungsumrechnung und Handelsunterbrechungen können reale Ergebnisse deutlich verändern.
Wichtige Kennzahlen bei gehebelten Aktienpositionen
Ein Hebelgewinn wirkt nur dann belastbar, wenn Chance, Stop-Risiko, Break-even und Kosten zusammen betrachtet werden.
Kennzahl
Bedeutung
Im Rechner
Positionswert
Eigenkapital multipliziert mit Hebel.
Im Standardfall werden aus 2.000 € Eigenkapital 8.000,00 € Positionswert.
Break-even-Kurs
Ausstiegskurs, ab dem die Position vor Steuerreserve nicht verliert.
Der Break-even liegt im Standardfall bei 100,55 €.
Stop-Risiko
Modellierter Verlust am Stop nach Gebühren, Spread und Finanzierung.
Beim Standard-Stop sind es 443,58 €.
Liquidationsnähe
Grobe Schwelle, bei der das eingesetzte Eigenkapital rechnerisch verbraucht wäre.
Der Wert ist nur eine Näherung, weil Broker und Produkte eigene Regeln nutzen.
Eingaben vor dem Trade prüfen
Gehebelte Aktienpositionen reagieren empfindlich auf kleine Eingabefehler. Diese Punkte sollten vor dem Vergleich verschiedener Setups konsistent sein.
Eingabe
Warum sie wichtig ist
Prüfung
Eigenkapital
Alle Renditen und Stop-Risiken werden auf diesen Betrag bezogen.
Nur den Betrag eintragen, der tatsächlich für die Position gebunden wird.
Hebel
Verdoppelt oder vervielfacht nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste.
Bei Hebel 4 bewegt eine Kursänderung von 1 % das Eigenkapital vor Kosten ungefähr um 4 %.
Stop-Kurs
Ohne Stop-Risiko ist das Chance-Risiko-Verhältnis nicht belastbar.
Bei Long unter dem Einstieg eintragen, bei Short über dem Einstieg.
Finanzierung
Haltekosten können bei Hebelprodukten und längerer Haltedauer den Gewinn auffressen.
Produktzins, Leihkosten oder Brokerangabe als Jahressatz auf den finanzierten Anteil eintragen.
Häufig gestellte Fragen zum Aktien-Hebel-Gewinn-Rechner
Was berechnet der Aktien-Hebel-Gewinn-Rechner?
Der Rechner berechnet eine gehebelte Aktienposition aus Eigenkapital, Hebel, Einstiegskurs, Ausstiegskurs, Stop-Kurs, Gebühren, Spread, Finanzierungskosten und Steuerreserve. Er zeigt Nettoergebnis, Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital, Break-even-Kurs, Stop-Risiko und eine grobe Liquidationsschwelle.
Warum ist Eigenkapital wichtiger als Positionswert?
Der Positionswert zeigt, wie groß die gehandelte Marktposition ist. Das Eigenkapital zeigt, wie viel eigenes Kapital du dafür bindest. Bei Hebel 4 bewegt eine Kursänderung von 5 % den Positionswert um 5 %, das Eigenkapital aber vor Kosten ungefähr um 20 %.
Wie rechnet der Rechner Long- und Short-Positionen?
Bei Long entsteht Gewinn, wenn der Ausstiegskurs über dem Einstiegskurs liegt. Bei Short ist es umgekehrt, dort entsteht Gewinn bei fallendem Kurs. Der Rechner nutzt dieselben Kostenblöcke, dreht aber die Kursrichtung für Bruttogewinn, Stop-Risiko und Break-even um.
Was bedeutet Break-even-Kurs bei einer Hebelposition?
Der Break-even-Kurs ist der rechnerische Ausstiegskurs, ab dem die Position vor Steuerreserve nicht mehr verliert. Er liegt wegen Gebühren, Spread und Finanzierung nicht exakt auf dem Einstiegskurs. Bei hohem Hebel und langer Haltedauer kann schon diese Schwelle deutlich sichtbar werden.
Warum fragt der Rechner nach einem Stop-Kurs?
Ohne Stop-Kurs lässt sich nur der mögliche Gewinn, aber nicht das Risiko der konkreten Idee bewerten. Der Rechner berechnet den Verlust am Stop nach Kosten und setzt ihn ins Verhältnis zum Eigenkapital. Dadurch erkennst du, ob die Positionsgröße zum Risikobudget passt.
Ist die Liquidationsschwelle exakt?
Nein. Die Liquidationsschwelle ist nur eine grobe rechnerische Orientierung aus Einstiegskurs und Hebel. Reale Broker, CFDs, Knock-out-Produkte und Wertpapierkredite haben eigene Schwellen, Puffer, Nachschusspflichten, Produktbedingungen und Handelsregeln.
Wie werden Finanzierungskosten berücksichtigt?
Der Rechner multipliziert den finanzierten Positionsanteil mit dem eingegebenen jährlichen Finanzierungssatz und der Haltedauer in Tagen. Damit kannst du Overnight-Kosten, Produktfinanzierung oder Wertpapierkreditzinsen modellieren. Den konkreten Satz musst du aus deinem Produkt oder Broker übernehmen.
Warum gibt es Spread und Slippage als Prozentwert?
Bei gehebelten Positionen zählen nicht nur sichtbare Ordergebühren. Spread und Slippage verschlechtern den effektiven Ein- und Ausstieg und wirken auf das gehandelte Volumen. Kleine Prozentwerte können durch den Hebel trotzdem spürbar auf das Eigenkapital durchschlagen.
Ist die Steuerreserve eine echte Steuerberechnung?
Nein. Die Steuerreserve ist ein pauschaler Abzug auf positive Gewinne nach Kosten. Reale Steuerfolgen hängen von Produktart, Verlustverrechnung, Land, Depot, persönlicher Situation und Zeitpunkt ab. Der Rechner dient nur als Planungsmodell.
Für welche Produkte passt der Rechner?
Der Rechner passt für einfache gehebelte Aktienideen, Wertpapierkredit-Modelle, CFD-ähnliche Long- oder Short-Positionen und grobe Knock-out-Vergleiche. Für Optionen, Futures, Pfadabhängigkeit, Barrieren, Margin Calls und komplexe Produktkosten brauchst du ein spezielleres Modell.