Zeigt den Effekt von Zeit und Zinseszins beim langfristigen Sparen
Zinseszins-Wachstum
10.000 € Startkapital bei verschiedenen Zinssätzen
Jahre
3 %
5 %
7 %
10 %
5
11.593
12.763
14.026
16.105
10
13.439
16.289
19.672
25.937
15
15.580
20.789
27.590
41.772
20
18.061
26.533
38.697
67.275
25
20.938
33.864
54.274
108.347
30
24.273
43.219
76.123
174.494
Zeigt die Kraft des Zinseszinseffekts über lange Zeiträume
FIRE-Zielkapital nach Ausgaben
4 %-Entnahmeregel für finanzielle Freiheit
Monatl. Ausgaben
Jährlich
FIRE-Zahl (25x)
15 J. (15 %)
1.500
18.000
450.000
1.200
2.000
24.000
600.000
1.600
2.500
30.000
750.000
2.000
3.000
36.000
900.000
2.400
4.000
48.000
1.200.000
3.200
5.000
60.000
1.500.000
4.000
4 %-Regel: Jährlich 4 % entnehmen bei 7 % Rendite und 3 % Inflation
Häufig gestellte Fragen zum Altersvorsorge-Rechner
Wie viel Kapital brauche ich für die Rente?
Als Faustregel gilt: 25-30x dein gewünschtes Jahreseinkommen im Ruhestand. Bei 2.000 € monatlich (24.000 € jährlich) benötigst du 600.000-720.000 € Kapital. Diese Regel basiert auf der 4 %-Entnahme-Regel: Du kannst jährlich 4 % des Kapitals entnehmen, ohne dass es aufgebraucht wird. Berücksichtige dabei Inflation, Steuern und dass die gesetzliche Rente nur einen Teil abdeckt. Eine individuelle Berechnung ist essentiell.
Wie viel sollte ich monatlich für die Rente sparen?
Empfehlung: 10-15 % des Bruttoeinkommens für die Altersvorsorge. Bei 4.000 € Brutto sind das 400-600 € monatlich. Diese Regel berücksichtigt alle drei Säulen: Gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge. Je früher du anfängst, desto weniger musst du sparen - der Zinseszinseffekt ist mächtig. Mit 25 Jahren reichen oft 300 €/Monat, mit 40 Jahren brauchst du bereits 600 €/Monat für das gleiche Rentenniveau.
Welche Rendite kann ich langfristig erwarten?
Konservative Schätzungen: 4-6 % nach Inflation. Historisch erzielten breit gestreute Aktien-ETFs 7-9 % nominal (5-7 % real). Mischportfolios mit Anleihen: 4-6 % nominal. Sichere Anlagen wie Festgeld: 1-3 % nominal, oft unter der Inflation. Für die Altersvorsorge solltest du mit 4-5 % realer Rendite rechnen. Höhere Renditen sind möglich, aber mit mehr Risiko verbunden. Diversifikation ist entscheidend - nie alles auf eine Karte setzen.
Soll ich in Riester/Rürup oder ETFs investieren?
Riester lohnt sich bei hohen staatlichen Zulagen (Familien mit Kindern), hat aber hohe Kosten und geringe Flexibilität. Rürup ist steuerlich attraktiv für Selbstständige und Gutverdiener. ETFs bieten niedrige Kosten (0,1-0,5 % p.a.) und hohe Flexibilität, aber keine Steuervorteile. Hybridstrategie: Erst staatlich geförderte Produkte bis zur maximalen Förderung nutzen, dann ETFs. Betriebliche Altersvorsorge ist oft lohnend wegen Arbeitgeberzuschuss und Steuervorteilen.
Wie schütze ich mich vor Inflation im Alter?
Inflation ist der größte Feind der Altersvorsorge. Lösungen: Sachwerte wie Aktien, Immobilien-ETFs, Rohstoffe bieten Inflationsschutz. Inflationsindexierte Anleihen passen sich der Teuerung an. Vermeide reine Geldanlagen wie Sparbücher - sie verlieren real an Wert. Mieteinnahmen steigen oft mit der Inflation. Internationale Diversifikation schützt vor länderspezifischen Problemen. Rechne immer mit der realen (inflationsbereinigten) Rendite, nicht der nominalen.
Was ist die Rentenlücke und wie berechne ich sie?
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem gewünschten Ruhestandseinkommen und der zu erwartenden gesetzlichen Rente. Berechnung: Gewünschtes monatliches Nettoeinkommen (meist 70-80 % des letzten Nettogehalts) minus erwartete gesetzliche Rente (aus Renteninformation) minus eventuelle Betriebsrente = Rentenlücke. Beispiel: 2.500 € gewünscht, 1.200 € gesetzliche Rente, 300 € Betriebsrente = 1.000 € Rentenlücke monatlich. Diese Lücke muss durch private Vorsorge geschlossen werden.
Wann sollte ich mit der Altersvorsorge beginnen?
So früh wie möglich! Der Zinseszinseffekt macht frühen Start entscheidend: Mit 25 Jahren und 200 € monatlich bei 6 % Rendite hast du mit 65 Jahren etwa 400.000 €. Beginne mit 35 Jahren mit dem gleichen Betrag, sind es nur noch etwa 200.000 €. Jedes Jahr Verzögerung kostet zehntausende Euro. Selbst kleine Beträge (50-100 €) in jungen Jahren sind wertvoller als große Beträge später. Faustregel: (100 minus Alter) Prozent in Aktien, Rest in sicherere Anlagen.
Welche steuerlichen Vorteile gibt es bei der Altersvorsorge?
Steuerbegünstigt sind: Riester (Zulagen bis 775 €/Jahr plus Steuererstattung), Rürup (2026 bis 30.826 € absetzbar, bei Zusammenveranlagung 61.652 €), betriebliche Altersvorsorge (bis 7.440 € steuerfrei und 3.720 € sozialabgabenfrei, 2026). Bei Auszahlung greift die nachgelagerte Besteuerung - oft günstiger wegen niedrigerem Steuersatz im Alter. ETF-Sparpläne bieten keine Steuervorteile beim Einzahlen, aber Teilfreistellung bei Aktien-ETFs (30 % steuerfrei). Die optimale Strategie kombiniert verschiedene Vorteile je nach persönlicher Situation.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
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