Hinweis: Die angegebenen Renditen basieren auf historischen Durchschnittswerten der letzten 30 Jahre und sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Höhere Renditen gehen in der Regel mit höheren Risiken einher.
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Zeigt die Kraft des Zinseszinseffekts über lange Zeiträume
Häufig gestellte Fragen zum Annualisierte-Rendite-Rechner
Was ist die annualisierte Rendite (CAGR)?
Die Compound Annual Growth Rate (CAGR) ist die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate einer Investition über einen bestimmten Zeitraum. CAGR berücksichtigt den Zinseszinseffekt und gibt an, mit welcher konstanten Rate eine Investition jährlich gewachsen wäre. CAGR = (Endwert/Anfangswert)^(1/Jahre) - 1. Damit lassen sich verschiedene Investments über unterschiedliche Zeiträume hinweg vergleichen.
Wie unterscheidet sich CAGR von der durchschnittlichen Rendite?
CAGR berücksichtigt den Zinseszinseffekt, während die arithmetische Durchschnittsrendite alle Jahresrenditen einfach addiert und durch die Anzahl Jahre teilt. Bei volatilen Investments ist CAGR meist niedriger als der arithmetische Durchschnitt. Beispiel: +50 % und -30 % ergeben arithmetisch 10 % Durchschnitt, aber CAGR nur 3,4 %. CAGR ist realistischer für langfristige Planungen, da sie die tatsächliche Vermögensentwicklung widerspiegelt.
Welche CAGR-Werte sind realistisch für verschiedene Anlageklassen?
Aktien (entwickelte Märkte): 7-10 % langfristig, Emerging Markets: 8-12 % aber volatiler, Immobilien: 4-7 % je nach Region, Anleihen: 2-5 % je nach Bonität, Gold: 3-5 % langfristig, P2P-Kredite: 5-12 % aber riskant, Startups/VC: 15-25 % aber sehr riskant, Sparbuch: 0-2 %. Die Inflation beträgt historisch ~2 %, daher ist die reale Rendite CAGR minus Inflation. Höhere Renditen gehen meist mit höherem Risiko einher.
Wie berechne ich CAGR bei regelmäßigen Einzahlungen?
Bei regelmäßigen Einzahlungen (Sparplan) ist CAGR komplexer zu berechnen. Verwende die IRR-Methode (Internal Rate of Return) oder XIRR in Excel. Alternativ: Gesamtrendite durch durchschnittlich investiertes Kapital teilen. Bei monatlichen Sparraten ist das durchschnittlich investierte Kapital etwa die Hälfte der Gesamteinzahlungen plus Anfangskapital. Online-Rechner oder Finanz-Software erleichtern die Berechnung bei unregelmäßigen Cashflows erheblich.
Warum ist die inflationsbereinigte Rendite wichtig?
Inflation reduziert die Kaufkraft deines Geldes. Eine nominale Rendite von 5 % bei 2 % Inflation entspricht nur 3 % realer Rendite. Reale CAGR = (1 + nominale CAGR) / (1 + Inflationsrate) - 1. Für langfristige Vermögensplanung ist die reale Rendite entscheidend. Bei hoher Inflation können selbst positive nominale Renditen zu realem Vermögensverlust führen. Deutschland: Historische Inflation ~2 %, sollte bei jeder Zielsetzung berücksichtigt werden.
Wie vergleiche ich meine Performance mit Benchmarks?
Vergleiche mit relevanten Indizes: DAX für deutsche Aktien, S&P 500 für US-Markt, MSCI World für globale Diversifikation. Berücksichtige dabei alle Kosten: ETF-Gebühren, Steuern, Transaktionskosten. Risk-adjusted Return: Sharpe Ratio berücksichtigt Volatilität. Alpha misst Überrendite gegenüber Markt, Beta misst Marktabhängigkeit. Erfolgreiche passive Strategien erreichen oft Marktrendite minus Kosten, was bereits sehr gut ist.
Wie beeinflussen Kosten und Gebühren die CAGR?
Kosten und Gebühren reduzieren die effektive CAGR erheblich. Bei ETFs mit 0,2 % TER verliere über 20 Jahre etwa 4 % des Endvermögens. Bei aktiven Fonds mit 1,5 % TER können es über 25 % sein. Transaktionskosten (0,1-1 % pro Trade), Depotgebühren und Steuern kommen hinzu. Die Nettorendite (CAGR nach Kosten) ist aussagekräftiger als die Bruttorendite. Kostenvergleichsformel: Bei 7 % Bruttorendite und 1 % Kosten beträgt die Nettorendite nur 6 % - das entspricht über 30 Jahre einem Unterschied von 43 % beim Endkapital.
Was ist die Sharpe Ratio und wann ist sie besser als CAGR?
Die Sharpe Ratio misst die risikobereinigte Rendite: (Portfoliorendite - risikofreier Zins) / Volatilität. Eine Sharpe Ratio von 1 bedeutet, dass für jedes Prozent Risiko ein Prozent Überrendite erzielt wurde. Diese Kennzahl ist aussagekräftiger als CAGR, wenn du Investments mit unterschiedlichem Risiko vergleichst. Werte über 1 gelten als gut, über 2 als exzellent. CAGR allein kann irreführend sein: 15 % CAGR mit 40 % Volatilität ist riskanter als 10 % CAGR mit 10 % Volatilität. Die Sharpe Ratio des S&P 500 liegt langfristig bei etwa 0,4-0,5.
Wann ist die annualisierte Rendite irreführend?
Irreführend wird sie, wenn Einzahlungen, Auszahlungen, Steuern, Gebühren oder starke Schwankungen ignoriert werden. Eine hohe annualisierte Rendite über wenige Monate ist außerdem kaum belastbar. Für echte Anlageentscheidungen solltest du immer Zeitraum, Risiko, Kosten, Cashflows und Vergleichsindex gemeinsam betrachten.
Welche Daten brauche ich bei unregelmäßigen Cashflows?
Bei unregelmäßigen Einzahlungen brauchst du Startwert, Endwert, jede Einzahlung, jede Auszahlung und das jeweilige Datum. Dann ist eine zeitgewichtete oder geldgewichtete Rendite aussagekräftiger als eine einfache CAGR. Sonst wirkt ein später großer Sparbetrag so, als hätte er die ganze Zeit mitgearbeitet.