10.000 € Startkapital bei verschiedenen Zinssätzen
Jahre
3 %
5 %
7 %
10 %
5
11.593
12.763
14.026
16.105
10
13.439
16.289
19.672
25.937
15
15.580
20.789
27.590
41.772
20
18.061
26.533
38.697
67.275
25
20.938
33.864
54.274
108.347
30
24.273
43.219
76.123
174.494
Zeigt die Kraft des Zinseszinseffekts über lange Zeiträume
Verdopplungszeit (72er-Regel)
Zeit bis zur Kapitalverdopplung
Zinssatz
Jahre bis Verdopplung
Beispiel
1 %
72
10.000 € → 20.000 € in 72 Jahren
2 %
36
10.000 € → 20.000 € in 36 Jahren
3 %
24
10.000 € → 20.000 € in 24 Jahren
5 %
14,4
10.000 € → 20.000 € in 14,4 Jahren
7 %
10,3
10.000 € → 20.000 € in 10,3 Jahren
10 %
7,2
10.000 € → 20.000 € in 7,2 Jahren
12 %
6
10.000 € → 20.000 € in 6 Jahren
Formel: 72 / Zinssatz = Jahre bis Verdopplung
Häufig gestellte Fragen zum CAGR-Rechner
Was ist CAGR (Compound Annual Growth Rate)?
CAGR ist die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate, die eine Investition benötigen würde, um vom Anfangs- zum Endwert zu wachsen. du glättet die Schwankungen und zeigt die bereinigte durchschnittliche Rendite. Beispiel: Von 10.000 € auf 16.000 € in 5 Jahren = 9,86 % CAGR.
Wie berechnet man CAGR?
CAGR = (Endwert / Anfangswert)^(1/Jahre) - 1. Beispiel: Anfangswert 10.000 €, Endwert 15.000 €, 4 Jahre. CAGR = (15.000 / 10.000)^(1/4) - 1 = 1,5^0,25 - 1 = 10,67 %. Das Ergebnis wird oft in Prozent angegeben.
Wozu braucht man CAGR?
CAGR ist nützlich für: Vergleich verschiedener Investments, Analyse von Geschäftswachstum, Portfolioanalyse, Prognosen, Bewertung von Fonds und ETFs. Sie ist aussagekräftiger als einfache Durchschnittsrenditen, da sie den Zinseszinseffekt berücksichtigt.
Was ist der Unterschied zwischen CAGR und Durchschnittsrendite?
CAGR zeigt die geometrische Durchschnittsrendite mit Zinseszins. Einfache Durchschnittsrendite ignoriert Zinseszins. Beispiel: +50 % in Jahr 1, -50 % in Jahr 2. Einfacher Durchschnitt: 0 %. Tatsächlich: 100 € → 150 € → 75 €, also -25 % Verlust. CAGR: -13,4 %.
Kann CAGR negativ sein?
Ja, wenn der Endwert niedriger ist als der Anfangswert. Beispiel: Von 10.000 € auf 8.000 € in 3 Jahren = CAGR von -7,17 %. Ein negativer CAGR zeigt Wertverlust an. Dies kann bei schlechten Investments oder in Krisenzeiten auftreten.
Welche CAGR gilt als gut?
Richtwerte: Historische Aktienmarktrendite (S&P 500): ca. 10 % nominal, 7 % real (inflationsbereinigt). ETFs auf MSCI World: ca. 7-9 %. Anleihen: 2-5 %. Tagesgeld: 0-3 %. Eine CAGR über der Inflationsrate (2-3 %) erhält die Kaufkraft.
Was sind die Grenzen von CAGR?
CAGR hat Einschränkungen: 1) Zeigt nicht die Volatilität (Schwankungen), 2) Ignoriert Zwischenergebnisse und Cashflows, 3) Reine Vergangenheitsdaten, keine Prognosegarantie, 4) Bei Zu- und Abflüssen ungenau (dann besser IRR nutzen).
Wie unterscheiden sich CAGR und IRR?
CAGR eignet sich für einmalige Investitionen ohne weitere Zahlungen. IRR (Internal Rate of Return) berücksichtigt mehrere Ein- und Auszahlungen zu verschiedenen Zeitpunkten. Für Sparpläne oder Projekte mit Cashflows ist IRR genauer, für Einmalanlagen CAGR.
Wie wirkt sich die Anlagedauer auf CAGR aus?
Bei gleicher Gesamtrendite sinkt CAGR mit längerer Laufzeit. Beispiel: +50 % in 2 Jahren = 22,5 % CAGR, +50 % in 5 Jahren = 8,4 % CAGR. Deshalb immer die Zeiträume vergleichen! Kurzfristig hohe CAGR sind meist riskanter als langfristig moderate.
Wie nutze ich CAGR für Zukunftsprognosen?
Mit CAGR kannst du Zielwerte berechnen: Endwert = Anfangswert × (1 + CAGR)^Jahre. Beispiel: 10.000 € bei 7 % CAGR für 20 Jahre = 10.000 × 1,07^20 = 38.697 €. Beachte: Vergangene CAGR garantieren keine künftigen Renditen!
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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