Berechne den GKV-Beitrag freiwillig versicherter Beamter aus den Bezügen. Mit Zusatzbeitrag, Pflegeversicherung und pauschaler Beihilfe zum Eigenanteil.
Beamten-GKV-Beitrag berechnen
Berechne freiwillige GKV, Pflegeversicherung, Beitragsgrenzen und pauschale Beihilfe.
GKV-Eigenbeitrag
Monatsbeitrag, Beitragsbasis, pauschale Beihilfe und Jahresbelastung
Gib Bezüge, Beitragssätze, Pflegeprofil und Beihilfe-Option ein.
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Eigenbeitrag-Monatlicher Betrag, der nach einer möglichen pauschalen Beihilfe selbst zu zahlen bleibt.
B
Beitragsbasis-Beitragspflichtige Einnahmen, mindestens Mindestbemessung und höchstens Beitragsbemessungsgrenze.
k
Krankenversicherungssatz-Ermäßigter oder allgemeiner Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung.
z
Zusatzbeitrag-Kassenindividueller Zusatzbeitrag oder durchschnittlicher Zusatzbeitrag als Planwert.
p
Pflegeversicherung-Pflegebeitrag mit Kinderlosenzuschlag oder Kinderabschlägen nach Pflegeprofil.
Z
pauschale Beihilfe-Optionaler Zuschuss des Dienstherrn, wenn dieses Beihilfemodell gewählt und gewährt wird.
Welche Eingaben sind für Beamte in der GKV wichtig?
Der Rechner trennt Beitragsbasis, Beitragssätze, Pflegeprofil und pauschale Beihilfe. Genau diese Trennung entscheidet, ob aus der gesetzlichen Krankenversicherung ein voller Eigenbeitrag oder ein bezuschusster Beitrag wird.
Eingabe
Typische Quelle
Wichtig für das Ergebnis
beitragspflichtige Einnahmen
Bezügemitteilung, Versorgung, weitere beitragspflichtige Einnahmen
Die Krankenkasse entscheidet, welche Einnahmen in die freiwillige GKV einfließen.
Krankenversicherungssatz
GKV-Beitragssatz, meist ermäßigter Satz ohne Krankengeldanspruch
Für 2026 sind 14,0 % ermäßigt und 14,6 % allgemein hinterlegt.
Zusatzbeitrag
Satz deiner Krankenkasse oder Durchschnittswert
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2026 liegt bei 2,9 %.
pauschale Beihilfe
Dienstherr, Landesrecht, Beihilfestelle
Nur eintragen, wenn dieses Modell wirklich gewählt oder zugesagt ist.
Rechengrößen für freiwillige GKV 2026
Diese Werte begrenzen die Beitragsbasis. Einnahmen unter der Mindestbemessung werden auf den Mindestwert angehoben. Einnahmen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze erhöhen den Monatsbeitrag im Modell nicht weiter.
Wert
Betrag oder Satz
Wirkung im Rechner
Mindestbemessungsgrundlage
1.318,33 €
Untergrenze der monatlichen Beitragsbasis für freiwillig Versicherte.
Beitragsbemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung
5.812,50 €
Obergrenze der monatlichen Beitragsbasis.
ermäßigter GKV-Beitragssatz
14,0 %
Typischer Planwert, wenn kein Krankengeldanspruch modelliert wird.
Pflegeversicherung ohne Kinderlosenzuschlag
3,6 %
Ausgangspunkt für Pflegeprofil mit Elterneigenschaft.
Quelle: GKV-Spitzenverband, Rechengrößen und Grenzwerte im Versicherungs- und Beitragsrecht 2026, Stand 1. Januar 2026.
Welche Beihilfe-Option passt zur gesetzlichen Krankenversicherung?
Bei Beamten ist der Unterschied zwischen individueller Beihilfe und pauschaler Beihilfe zentral. Die klassische Beihilfe erstattet Krankheitskosten, aber nicht automatisch laufende GKV-Beiträge.
Modell
Wirkung
Im Rechner
keine pauschale Beihilfe
GKV- und Pflegebeitrag bleiben vollständig Eigenbeitrag.
Standardfall, wenn kein Zuschuss auf Beiträge gewährt wird.
pauschale Beihilfe auf Krankenversicherung
Der Dienstherr beteiligt sich modellhaft an 50 % des Krankenversicherungsbeitrags.
Auswählen, wenn die pauschale Beihilfe nur die GKV betrifft.
pauschale Beihilfe auf KV und Pflege
Der Dienstherr beteiligt sich modellhaft an 50 % von Kranken- und Pflegeversicherung.
Nur nutzen, wenn dein Dienstherr diese Behandlung bestätigt.
individuelle Beihilfe mit PKV-Ergänzung
Krankheitskosten werden anteilig erstattet, der Rest wird privat abgesichert.
Nicht Ziel dieses GKV-Rechners, dafür besser PKV- oder Beamten-Netto-Rechner nutzen.
Häufig gestellte Fragen zum Beamter-GKV-Beitrag Rechner
Können Beamte gesetzlich krankenversichert sein?
Ja, Beamte können unter bestimmten Voraussetzungen freiwillig gesetzlich krankenversichert sein. Der entscheidende Punkt ist aber die Finanzierung. Anders als Arbeitnehmer bekommen Beamte normalerweise keinen Arbeitgeberanteil zur GKV. Ohne pauschale Beihilfe kann deshalb der volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag aus den Bezügen zu zahlen sein.
Warum ist die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte oft teurer als gedacht?
Viele vergleichen nur den Arbeitnehmeranteil aus einem normalen Arbeitsverhältnis mit dem GKV-Beitrag. Für Beamte passt dieser Vergleich nicht. In der freiwilligen GKV wird der Beitrag aus der Beitragsbasis bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Wenn kein Zuschussmodell greift, tragen Beamte Krankenversicherung, Zusatzbeitrag und Pflegeversicherung selbst.
Was ist die pauschale Beihilfe?
Die pauschale Beihilfe ist ein alternatives Modell zur klassischen individuellen Beihilfe. Statt einzelne Krankheitskosten anteilig zu erstatten, kann der Dienstherr einen Zuschuss zu laufenden Krankenversicherungsbeiträgen leisten. Dieses Modell gibt es nicht automatisch überall und es kann an Wahlrechte, Fristen und Landesrecht gebunden sein.
Warum steht pauschale Beihilfe nicht automatisch auf 50 %?
Weil sie nur gilt, wenn der zuständige Dienstherr sie anbietet und du sie wirksam gewählt hast. Außerdem unterscheiden sich die Details. Manche Regelungen beziehen sich auf die Krankenversicherung, andere können die Pflegeversicherung anders behandeln. Der Rechner lässt die Option deshalb bewusst auswählbar.
Welchen Beitragssatz soll ich für Beamte verwenden?
Für aktive Beamte ohne Krankengeldanspruch ist der ermäßigte Beitragssatz häufig der passendere Planwert. Der Rechner startet deshalb mit dem ermäßigten GKV-Satz und dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag. Wenn deine Krankenkasse oder dein Status den allgemeinen Beitragssatz verlangt, kannst du den Wert im Eingabefeld ändern.
Welche Einnahmen gehören in die Beitragsbasis?
Nutze die monatlichen beitragspflichtigen Einnahmen, die deine Krankenkasse für die freiwillige Versicherung ansetzt. Das können Bezüge, Versorgungsbezüge und weitere Einnahmen sein. Der Rechner entscheidet nicht, welche Einkunftsart beitragspflichtig ist. Er rechnet mit der von dir eingetragenen monatlichen Basis.
Was passiert bei niedrigen Einnahmen?
Bei freiwilliger GKV gibt es eine Mindestbemessungsgrundlage. Liegen die eingetragenen Einnahmen darunter, rechnet der Rechner mit dem Mindestwert. Dadurch kann auch bei niedrigen oder vorübergehend fehlenden Einnahmen ein relevanter Mindestbeitrag entstehen.
Was passiert bei sehr hohen Bezügen?
Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Liegen die Einnahmen darüber, steigt der Beitrag im Modell nicht weiter. Für den Vergleich mit PKV-Tarifen ist dann besonders wichtig, ob die pauschale Beihilfe greift oder ob der volle Höchstbeitrag selbst zu zahlen bleibt.
Warum enthält das Ergebnis auch Pflegeversicherung?
Die Entscheidung für GKV oder PKV betrifft praktisch immer auch die Pflegeversicherung. Kinderlosenzuschlag und Kinderabschläge können den Beitrag spürbar verändern. Deshalb fragt der Rechner das Pflegeprofil ab und zeigt Krankenversicherung und Pflegeversicherung getrennt im Ergebnis.
Kann ich mit dem Rechner GKV und PKV endgültig vergleichen?
Nein. Der Rechner zeigt den gesetzlichen Beitragsrahmen und die Wirkung einer möglichen pauschalen Beihilfe. Für einen echten Vergleich brauchst du zusätzlich PKV-Tarife, Beihilfebemessungssatz, Familienplanung, Gesundheitszustand, Risikozuschläge, Selbstbeteiligung, Leistungsniveau und die langfristige Beitragsentwicklung.
Gilt das auch für Versorgungsempfänger?
Der Rechner kann als Beitragsmodell auch für Versorgung genutzt werden, wenn du die monatliche Beitragsbasis passend einträgst. Die Beihilfe- und Zuschussregeln können bei Versorgungsempfängern aber anders wirken als bei aktiven Beamten. Prüfe deshalb die Beihilfestelle und den Krankenkassenbescheid.
Welche Unterlagen brauche ich für eine realistische Rechnung?
Hilfreich sind Bezügemitteilung, Krankenkassen-Zusatzbeitrag, Pflegeversicherungsstatus, Bescheid oder Auskunft zur pauschalen Beihilfe, Angaben zu weiteren beitragspflichtigen Einnahmen und ein Zeitraum für die Jahresbelastung. Ohne diese Werte bleibt das Ergebnis nur ein grober Planwert.