Berechne deine bayerische Besoldung aus Grundgehalt, Familienzuschlag und Teilzeit. Inklusive Ortszuschlag, Sonderzahlung und Steuer bis zur Nettoauszahlung.
Bayerische Bezüge, Teilzeit, Steuer und PKV/PV
Berechne die Auszahlung aus Grundgehalt, Orts- und Familienzuschlag, bayerischen Zulagen, Sonderzahlung und individuellen Abzügen.
Durchschnittliche Bayern-Besoldung netto
Monatsbrutto, Steuerabzug, Versicherungsbeiträge und Nettoquote
Gib bayerische Bezüge, PKV/PV und Steuerdaten ein.
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Wie berechnet der Besoldungsrechner Bayern die Auszahlung?
ƒBayerische Besoldung mit Teilzeitquote, Steuer und PKV/PV
N=(G+O+Z)⋅q+12S−T−P−A
Variablen
G
Grundgehalt Bayern-Tabellenwert aus der passenden bayerischen Besoldungsordnung, Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe.
O
Orts- und Familienzuschlag-Bayerischer Orts- und Familienzuschlag nach BayBesG, Stufe, Ortsklasse, Kindern und Anspruchsmerkmalen.
Z
Bayerische Zulagen-Strukturzulage, Amtszulage, Stellenzulage oder weitere laufende bayerische Zulagen.
q
Teilzeitquote-Beschäftigungsumfang in Prozent. 100 % bedeutet Vollzeitbezüge im Modell.
T
Steuern-Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer nach dem Steuerjahr 2026.
Welche Eingabe aus welcher bayerischen Quelle kommt
Der Rechner zieht keine Besoldungsgruppe automatisch aus einer Tabelle. Er verarbeitet die Monatsbeträge, die du aus LfF-Tabelle, BayBesG und Bezügemitteilung übernimmst.
Eingabe
Typische Quelle
Hinweis für die Eingabe
Grundgehalt Bayern
LfF Bayern Besoldungstabellen und BayBesG Besoldungsordnungen
Wähle Besoldungsordnung, Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe und übernimm den Monatsbetrag.
Orts- und Familienzuschlag
BayBesG Art. 35 bis 37 und Anlage 5
Stufe, Ortsklasse, Kinder und Konkurrenzregelungen können den Monatsbetrag verändern.
Struktur-, Amts- und Stellenzulagen
BayBesG Anlagen 4, 7 und 8, Bescheid oder Bezügemitteilung
Nur laufende monatliche Zulagen eintragen. Einmalige Nachzahlungen gehören in das Jahresfeld.
jährliche Sonderzahlung
BayBesG Art. 82 bis 87 oder Bezügemitteilung
Der Rechner verteilt den Jahresbetrag auf 12 Monate, damit die durchschnittliche Auszahlung sichtbar wird.
Der Rechner nutzt die Projektfunktionen für Einkommensteuer und Soli und zieht PKV/PV als Eigenbeitrag ab.
Quellen. Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, LfF Bayern Besoldungstabellen, BayBesG Art. 2, Art. 35 bis 37 und Art. 82 bis 87 sowie BMF Lohnsteuer-Hinweise 2026, geprüft für das Datenjahr 2026.
Was der Bayern-Besoldungsrechner modelliert
Die Tabelle trennt bayerische Besoldungsbestandteile, Steuerabzug und private Versicherung, damit der alte pauschale Netto-Richtwert nicht mehr gebraucht wird.
Bestandteil
Behandlung im Rechner
Wirkung auf das Ergebnis
laufende bayerische Bezüge
Grundgehalt plus Orts- und Familienzuschlag plus laufende Zulagen
bildet die Bruttobasis vor Abzügen
Teilzeitquote
Prozentwert auf laufende Monatsbezüge
senkt Brutto, Steuerbasis und Netto im Modell
Sonderzahlung oder Nachzahlung
Jahresbetrag geteilt durch 12
glättet die durchschnittliche Monatsauszahlung
PKV/PV
tatsächliche Monatsbeiträge als Cash-Abzug
mindert Auszahlung und teilweise das zu versteuernde Einkommen
Einkommensteuer, Soli, Kirchensteuer
Jahresmodell aus den zentralen Steuerfunktionen
macht die Steuerwirkung nachvollziehbar statt sie als Pauschalabzug zu schätzen
Häufig gestellte Fragen zum Besoldungsrechner Bayern
Was berechnet der Besoldungsrechner Bayern?
Der Rechner berechnet eine durchschnittliche monatliche Nettoauszahlung aus bayerischem Grundgehalt, Orts- und Familienzuschlag, laufenden Zulagen, Teilzeitquote, Sonderzahlung, Steuerdaten und selbst gezahlten PKV/PV-Beiträgen. Er ersetzt keine LfF-Abrechnung, macht die wichtigsten Stellschrauben aber nachvollziehbar.
Warum wähle ich keine Besoldungsgruppe direkt aus?
Die bayerische Besoldung hängt von Besoldungsordnung, Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe, Orts- und Familienzuschlag, Kindern, Ortsklasse, Zulagen und Sonderregeln ab. Eine unvollständige eingebaute Tabelle wäre schnell falsch. Deshalb übernimmst du die amtlichen Monatsbeträge aus LfF-Tabelle, BayBesG oder Bezügemitteilung.
Welche Werte gehören in das Grundgehalt Bayern?
In das Feld Grundgehalt Bayern gehört nur der monatliche Tabellenbetrag aus deiner bayerischen Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe. Orts- und Familienzuschlag, Strukturzulage, Amtszulage, Stellenzulage, Sonderzahlung und Nachzahlungen trägst du separat ein, damit die Wirkung der einzelnen Bestandteile sichtbar bleibt.
Was ist beim Orts- und Familienzuschlag besonders wichtig?
Bayern verwendet einen Orts- und Familienzuschlag. Dabei können Stufe, Ortsklasse, kindergeldberechtigte Kinder, Konkurrenzregelungen und Änderungen im Haushalt relevant sein. Wenn deine Bezügemitteilung mehrere familienbezogene Bestandteile ausweist, solltest du den Gesamtbetrag sorgfältig gegen Anlage 5 zum BayBesG prüfen.
Wie behandelt der Rechner Teilzeit?
Die Teilzeitquote wird im Modell auf Grundgehalt, Orts- und Familienzuschlag sowie laufende bayerische Zulagen angewendet. Das ist für eine transparente Durchschnittsrechnung sinnvoll, bildet aber nicht jede Sonderregel ab. Bei Altersteilzeit, begrenzter Dienstfähigkeit, Elternzeit, Mehrarbeit oder besonderen Zuschlägen solltest du die Bezügestelle prüfen.
Warum zieht der Rechner keine Rentenversicherung ab?
Aktive bayerische Beamtinnen und Beamte zahlen typischerweise keine Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Ein normaler Brutto-Netto-Rechner würde deshalb falsche Sozialabgaben abziehen. Dieser Rechner trennt stattdessen Steuerabzug, PKV/PV, Pflegepflichtversicherung und sonstige Abzüge.
Wie wird die Steuer berechnet?
Der Rechner nutzt die zentralen Steuerfunktionen für 2026. Aus den Jahresbezügen werden der eingetragene PKV-Basisanteil, die Pflegepflichtversicherung und weitere Jahresabzüge abgezogen. Danach berechnet das Modell Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und optional Kirchensteuer. Der Bayern-Satz liegt bei 8 %, die 9 %-Option ist nur für Wohnsitze außerhalb von Bayern und Baden-Württemberg gedacht.
Wie trage ich die bayerische Sonderzahlung ein?
Die Sonderzahlung oder Nachzahlung gehört als Jahresbetrag in das Sonderzahlungsfeld. Der Rechner verteilt diesen Betrag auf 12 Monate, damit die durchschnittliche Monatsauszahlung vergleichbar wird. Die echte Auszahlung kann trotzdem in einem einzelnen Monat landen und dort einen anderen Steuerabzug auslösen.
Kann ich den Rechner auch für Lehrkräfte, Richter oder Kommunalbeamte in Bayern nutzen?
Ja, wenn du die passenden bayerischen Monatsbezüge selbst einträgst. Das Modell ist nicht auf eine bestimmte Laufbahn beschränkt. Entscheidend ist, dass Grundgehalt, Orts- und Familienzuschlag, Zulagen, Sonderzahlung, PKV/PV und Steuermerkmale aus den richtigen Unterlagen stammen.
Warum kann die LfF-Bezügemitteilung abweichen?
Die Bezügemitteilung kennt Details, die ein Online-Rechner nur abfragt oder vereinfacht. Dazu gehören rückwirkende Korrekturen, steuerfreie Zulagenteile, Beihilfe, individuelle PKV-Tarife, Kindermerkmale, Ortsklasse, Kirchensteuer, Teilzeitänderungen und weitere Einkünfte. Der Rechner ist deshalb eine fachliche Vorprüfung, kein Bescheid.