Berechne dein Taille-Hüft-Verhältnis (Waist-to-Hip Ratio) und bewerte dein gesundheitliches Risiko
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Was ist das WHR?
Das Taille-Hüft-Verhältnis (WHR = Waist-to-Hip Ratio) ist ein Mass für die Fettverteilung im Körper. Es gilt als wichtiger Indikator für das kardiovaskuläre Risiko.
Bauchfett (viszerales Fett) ist metabolisch aktiver und mit einem höheren Gesundheitsrisiko verbunden als Fettansammlungen an Hüfte und Oberschenkeln.
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BMI-Kategorien nach WHO
Internationale Klassifikation für Erwachsene
Kategorie
BMI Min
BMI Max
Gesundheitsrisiko
Starkes Untergewicht
<16,0
-
Erhöht
Mäßiges Untergewicht
16,0
16,9
Mäßig erhöht
Leichtes Untergewicht
17,0
18,4
Leicht erhöht
Normalgewicht
18,5
24,9
Niedrig
Präadipositas
25,0
29,9
Leicht erhöht
Adipositas Grad I
30,0
34,9
Mäßig erhöht
Adipositas Grad II
35,0
39,9
Erhöht
Adipositas Grad III
≥40,0
-
Stark erhöht
BMI = Gewicht (kg) / Größe² (m)
Häufig gestellte Fragen zum WHR-Rechner
Was ist das WHR (Waist-to-Hip Ratio)?
Das WHR (Taille-Hüft-Verhältnis) ist ein Maß zur Bewertung der Körperfettverteilung. Es berechnet sich aus: Taillenumfang ÷ Hüftumfang. Ein hoher WHR zeigt mehr Bauchfett an (Apfelform), ein niedriger mehr Hüftfett (Birnenform). Der WHR ist ein wichtiger Indikator für gesundheitliche Risiken.
Wie messe ich Taillen- und Hüftumfang richtig?
Taillenumfang: Miss auf Höhe des Bauchnabels oder der schmalsten Stelle zwischen Rippen und Hüftknochen, nach normalem Ausatmen. Hüftumfang: Miss an der breitesten Stelle des Gesäßes. Stehe aufrecht, das Maßband waagerecht und nicht zu straff anlegen.
Welche WHR-Werte gelten als gesund?
WHO-Empfehlungen: Männer sollten unter 0,90 liegen, Frauen unter 0,85. Erhöhtes Risiko: Männer ab 0,90, Frauen ab 0,85. Hohes Risiko: Männer ab 1,0, Frauen ab 0,90. Werte unter 0,75 (Frauen) bzw. 0,85 (Männer) gelten als ideal.
Warum ist Bauchfett gefährlich?
Viszerales Bauchfett (um die inneren Organe) ist stoffwechselaktiv und produziert Entzündungsstoffe. Es erhöht das Risiko für: Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, bestimmte Krebsarten, Schlafapnoe. Hüftfett ist dagegen metabolisch weniger problematisch.
Ist WHR oder BMI aussagekräftiger?
Der WHR ist oft aussagekräftiger als der BMI, da er die Fettverteilung berücksichtigt. Ein normalgewichtiger Mensch mit viel Bauchfett (metabolically obese normal weight) hat ein höheres Gesundheitsrisiko als jemand mit gleichem BMI aber günstigerer Fettverteilung. Beide Werte zusammen geben das beste Bild.
Wie kann ich meinen WHR verbessern?
Strategien zur WHR-Verbesserung: 1) Ausdauertraining (Bauchfett reagiert gut), 2) Krafttraining für den ganzen Körper, 3) Stressreduktion (Cortisol fördert Bauchfett), 4) Ausreichend Schlaf (7-9 Stunden), 5) Reduktion von Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln, 6) Mehr Ballaststoffe und Protein.
Unterscheidet sich der ideale WHR nach Alter?
Mit zunehmendem Alter verschiebt sich Fett tendenziell zur Körpermitte. Die WHO-Grenzwerte bleiben jedoch gleich. Ältere Menschen sollten besonders auf deinen WHR achten, da das Risiko für metabolische Erkrankungen mit dem Alter steigt. Regelmäßige Messung ist wichtig.
Welche anderen Körpermaße sind relevant?
Neben WHR gibt es: WHtR (Waist-to-Height Ratio) – Taillenumfang zu Körpergröße, oft noch aussagekräftiger. Taillenumfang allein (Männer <94 cm, Frauen <80 cm ideal). Körperfettanteil per Caliper oder BIA. Jedes Maß hat Vor- und Nachteile, die Kombination ist am besten.
Was ist der Unterschied zwischen WHR und WHtR?
WHR (Taille/Hüfte) bewertet die Fettverteilung relativ zur Hüfte. WHtR (Taille/Größe) setzt den Taillenumfang in Relation zur Körpergröße. WHtR gilt als einfacher und für alle Körpergrößen gleich gut anwendbar. Faustregel WHtR: Der Taillenumfang sollte unter der halben Körpergröße liegen.
Beeinflussen Hormone den WHR?
Ja, erheblich. Östrogen fördert Fetteinlagerung an Hüften und Oberschenkeln (niedrigerer WHR). Testosteron und Cortisol (Stresshormon) begünstigen Bauchfett. In den Wechseljahren steigt der WHR oft an, da der Östrogenspiegel sinkt. Auch Schlafmangel erhöht Cortisol und damit den WHR.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
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