Rechne dein Teilzeitgehalt aus Wochenstunden und Vollzeitmaß auf eine Vollzeitstelle hoch. Inklusive Stundenfaktor, fixen Zulagen und der Gehaltsdifferenz.
Gehalt, Wochenstunden und Zulagen
Rechne Teilzeitgehalt auf Vollzeit oder auf eine konkrete Zielstundenzahl hoch.
Vollzeitwert und Zielgehalt
Hochrechnung mit Stundenfaktor, Arbeitszeitanteil und festen Zulagen
Gib Gehalt und Wochenstunden ein und starte die Berechnung.
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Vollzeitstunden-Regelmäßige Vollzeit-Wochenstunden im Betrieb, Vertrag oder Tarif.
Typische Vollzeitmaße richtig eintragen
Schon kleine Unterschiede beim Vollzeitmaß verändern das hochgerechnete Gehalt sichtbar.
Vollzeitmaß
Typischer Kontext
Wirkung bei 24 Teilzeitstunden
35,0 h
Kürzere tarifliche Vollzeit oder besondere Betriebsmodelle
Faktor 1,46 statt 1,67 bei 40 Wochenstunden.
37,5 h
Viele Büro- und Dienstleistungsmodelle
Faktor 1,56. Der Monatswert liegt unter einer 40-Stunden-Hochrechnung.
38,5 h
Häufiges Tarif- oder Betriebsmaß
Faktor 1,60. Kleine Abweichungen wirken besonders bei höheren Gehältern.
39,0 h
Öffentlicher Dienst und ähnliche Modelle
Faktor 1,63. Nicht mit 40 Stunden verwechseln.
40,0 h
Klassische Vollzeit
Faktor 1,67. Gut für einfache Orientierung, wenn kein anderes Maß gilt.
Maßgeblich ist nicht die übliche Vollzeit im Freundeskreis, sondern dein Betrieb, Vertrag oder Tarif.
Welche Ergebniszahl du wofür nutzt
Der Rechner zeigt mehrere Werte, weil nicht jede Frage mit dem Vollzeitäquivalent beantwortet wird.
Ergebnis
Wofür geeignet?
Grenze
Vollzeitäquivalent
Vergleich deines aktuellen Stundenwerts mit einem Vollzeitgehalt.
Sagt noch nichts über Anspruch, Stellenverfügbarkeit oder Nettoeffekt.
Zielgehalt
Abschätzung für eine konkrete neue Wochenstundenzahl, zum Beispiel 32 Stunden.
Nur linear, wenn die Vergütung pro Wochenstunde gleich bleibt.
Monatswert je Wochenstunde
Schneller Plausibilitätscheck, ob zwei Gehaltsangebote denselben Stundenwert haben.
Kein echter Stundenlohn, weil Monatsfaktoren und Arbeitstage nicht aufgelöst werden.
Arbeitszeitanteil
Prüfung, ob deine Teilzeit zum Vollzeitmaß passt.
Sagt nichts darüber, ob Arbeitstage gleichmäßig verteilt sind.
Nutze die Werte als Rechenbasis. Die konkrete Änderung der Arbeitszeit muss vertraglich oder betrieblich geklärt werden.
Häufig gestellte Fragen zum Teilzeit-auf-Vollzeit-Rechner
Was berechnet der Teilzeit-auf-Vollzeit-Rechner?
Der Rechner rechnet ein regelmäßiges Teilzeitgehalt auf ein Vollzeitäquivalent hoch. Dafür nutzt er dein Teilzeitgehalt, deine aktuellen Wochenstunden, das Vollzeitmaß im Betrieb und optional fixe Zulagen, die nicht proportional steigen sollen.
Welche Formel nutzt der Rechner?
Der Rechner zieht zuerst fixe Zulagen vom Teilzeitgehalt ab, rechnet nur den proportionalen Gehaltsanteil mit dem Stundenfaktor hoch und addiert die fixen Zulagen danach wieder. Ohne fixe Zulagen entspricht das Teilzeitgehalt geteilt durch Teilzeitstunden mal Vollzeitstunden.
Warum sollte ich Brutto statt Netto eintragen?
Brutto ist der bessere Wert für die Hochrechnung, weil es näher am Arbeitsvertrag liegt. Netto hängt zusätzlich von Steuerklasse, Krankenkasse, Kinderfreibeträgen, weiteren Einkünften und individuellen Abzügen ab. Diese Effekte steigen nicht linear mit den Stunden.
Was sind fixe Zulagen?
Fixe Zulagen sind Beträge, die bei einer höheren Wochenarbeitszeit nicht automatisch steigen. Das können feste Pauschalen, Funktionszulagen oder bestimmte Ausgleichsbeträge sein. Wenn eine Zulage anteilig mitläuft, sollte sie im Teilzeitgehalt bleiben und nicht als fix eingetragen werden.
Welche Vollzeitstunden soll ich verwenden?
Verwende das Vollzeitmaß, das für deine Stelle gilt. Das können 35, 37,5, 38,5, 39 oder 40 Wochenstunden sein. Wenn du pauschal 40 Stunden einträgst, obwohl im Betrieb 38,5 Stunden Vollzeit sind, fällt das Vollzeitäquivalent zu hoch aus.
Was bedeutet das Zielgehalt?
Das Zielgehalt ist die Hochrechnung auf eine frei wählbare neue Wochenstundenzahl. Es hilft, wenn du nicht direkt auf Vollzeit gehen willst, sondern zum Beispiel von 24 auf 30 oder 32 Wochenstunden erhöhen möchtest.
Kann ich damit meinen Anspruch auf Vollzeit prüfen?
Nein. Der Rechner zeigt nur die rechnerische Gehaltswirkung. Ob du Arbeitszeit erhöhen kannst, hängt von freien Stellen, betrieblichen Gründen, Vertragslage und den einschlägigen arbeitsrechtlichen Voraussetzungen ab.
Warum kann die Lohnabrechnung anders aussehen?
Abrechnungen können mit Monatsfaktoren, Tariflogik, Schichtplänen, Zuschlägen, Einmalzahlungen und Rundungen arbeiten. Der Rechner macht die lineare Hochrechnung transparent, ersetzt aber keine Entgeltabrechnung und keine Prüfung einzelner Gehaltsbestandteile.
Ist der Monatswert je Wochenstunde ein Stundenlohn?
Nicht im engen Sinn. Der Wert teilt den proportionalen Monatsbetrag durch die regelmäßigen Wochenstunden und dient als Vergleichsgröße. Ein echter Stundenlohn würde zusätzlich den verwendeten Monatsfaktor oder die konkreten Arbeitstage berücksichtigen.
Welche Unterlagen brauche ich für einen sauberen Vergleich?
Hilfreich sind Arbeitsvertrag, aktuelle Abrechnung, vereinbarte Wochenstunden, Vollzeitmaß im Betrieb, Tarifvertrag, Zulagenübersicht und Informationen zu Sonderzahlungen. So trennst du proportional steigende Bestandteile von Beträgen, die bei mehr Stunden unverändert bleiben.