Berechne deine monatliche Sollarbeitszeit aus Wochenstunden, Arbeitstagen und Bundesland. Inklusive Feiertagen, Abwesenheiten und deinem Iststunden-Saldo.
Monat, Arbeitsmodell und Abwesenheiten
Berechne die Sollarbeitszeit für einen konkreten Monat mit Arbeitstagen, Feiertagen, Urlaub und Iststunden.
Sollzeit, Abzüge und Saldo
Monatsexakte Auswertung mit Arbeitstagen, Feiertagen, Abwesenheiten und optionalem Zeitkonto-Saldo
Gib Monat und Arbeitsmodell ein und starte die Berechnung.
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Sollarbeitszeit-Die im Monat noch zu leistenden Stunden nach Abzügen.
A
Reguläre Arbeitstage-Alle Kalendertage im Monat, die zu deinem Arbeitsmuster passen.
F
Feiertage-Feiertage auf regulären Arbeitstagen, sofern sie abgezogen werden sollen.
U+K+S
Abwesenheitstage-Urlaub, Krankheit und sonstige bezahlte Abwesenheiten im Monat.
TW
Stunden pro Arbeitstag-Wochenstunden geteilt durch die Zahl der regulären Arbeitstage pro Woche.
Monatsfaktor oder konkreter Kalendermonat
Der Monatsfaktor ist bequem. Für Dienstplan, Zeitkonto und Abrechnung ist oft der echte Monat entscheidend.
Methode
Rechenweg
Wann sinnvoll?
Monatsdurchschnitt
Wochenstunden × 4,348125
Schneller Richtwert für gleichmäßige Monate ohne Dienstplanbezug.
Kalendermonat
Arbeitstage im Monat × Tagesstunden
Besser für Zeitkonto, Ein- oder Austritt, Schichtplan und Abwesenheiten.
Mit Feiertagen
Kalendermonat minus Feiertage auf Arbeitstagen
Wenn Feiertage die Sollzeit in deinem Arbeitsmodell mindern.
Mit Abwesenheiten
Verbleibende Arbeitstage minus Urlaub, Krankheit und sonstige Tage
Wenn du die noch offene Arbeitszeit im Monat prüfen willst.
Der Rechner zeigt beide Welten getrennt. So siehst du sofort, ob der Durchschnitt für deinen Monat zu grob wäre.
Typische Wochenmodelle und Tagesstunden
Die Tagesstunden entstehen aus Wochenstunden geteilt durch reguläre Arbeitstage.
Wochenmodell
Wochenstunden
Arbeitstage
Stunden pro Tag
Vollzeit klassisch
40,0
5
8,0
Öffentlicher Dienst häufig
39,0
5
7,8
Teilzeit an fünf Tagen
30,0
5
6,0
Teilzeit an vier Tagen
32,0
4
8,0
Sechs-Tage-Woche
36,0
6
6,0
Bei ungleich verteilten Arbeitszeiten ist der Dienstplan maßgeblich. Dann kann ein Freitag mit 6 Stunden anders wirken als ein Montag mit 9 Stunden.
Häufig gestellte Fragen zum Sollarbeitszeit-Rechner
Was berechnet der Sollarbeitszeit-Rechner?
Der Rechner bestimmt die Stunden, die in einem konkreten Monat rechnerisch zu leisten sind. Er zählt die regulären Arbeitstage nach deinem Wochenmuster, zieht auf Wunsch Feiertage ab und berücksichtigt Urlaub, Krankheit sowie weitere Abwesenheiten.
Warum ist der konkrete Monat genauer als der Faktor 4,348?
Der Faktor glättet ein ganzes Jahr auf einen Durchschnittsmonat. Das ist praktisch für Überschläge, passt aber nicht zu jedem Januar, Mai oder Oktober. Sobald Feiertage, Eintritt, Austritt oder ein Zeitkonto eine Rolle spielen, ist der echte Kalender meist sauberer.
Welche Wochenstunden soll ich eintragen?
Trag die vertragliche Wochenarbeitszeit ein, nicht die Vollzeit im Betrieb. Wenn du 30 Stunden an fünf Tagen arbeitest, rechnet der Rechner mit 6 Stunden pro Arbeitstag. Bei 30 Stunden an drei Tagen wären es dagegen 10 Stunden pro Arbeitstag.
Wie werden Feiertage behandelt?
Feiertage mindern die Sollzeit nur, wenn sie auf einen regulären Arbeitstag fallen und du die Feiertagsregel auf Abzug stellst. Ein Feiertag an einem freien Mittwoch hilft dir also nicht, wenn Mittwoch in deinem Wochenmuster gar kein Arbeitstag ist.
Warum fragt der Rechner nach dem Bundesland?
Viele Feiertage gelten nicht bundesweit. Fronleichnam, Allerheiligen oder der Reformationstag können je nach Arbeitsort zählen oder eben nicht. Für die Sollzeit ist normalerweise der Ort der regelmäßigen Arbeit entscheidend.
Wie trage ich Urlaub und Krankheit ein?
Trag nur Tage ein, die im gewählten Monat auf reguläre Arbeitstage fallen. Ein Urlaubszeitraum von Montag bis Sonntag besteht für eine 5-Tage-Woche rechnerisch nicht aus 7 Urlaubstagen, sondern aus den Arbeitstagen innerhalb dieses Zeitraums.
Was passiert bei halben Urlaubstagen?
Du kannst halbe Tage als 0,5 eintragen. Der Rechner zieht dann genau den entsprechenden Anteil der Tagesstunden ab. Das ist wichtig, wenn dein Zeitkonto nicht nur ganze Arbeitstage führt.
Was bedeutet der Iststunden-Saldo?
Wenn du deine geleisteten Stunden einträgst, vergleicht der Rechner sie mit der berechneten Sollzeit. Ein positiver Saldo zeigt Mehrstunden im Modell, ein negativer Saldo zeigt fehlende Stunden. Ob daraus Überstunden entstehen, hängt von Vertrag, Tarif und Genehmigung ab.
Warum kann die Lohnabrechnung trotzdem abweichen?
Abrechnungen nutzen manchmal tarifliche Monatsfaktoren, feste betriebliche Rundungen oder eigene Regeln für Feiertage und Schichtpläne. Der Rechner zeigt die Kalenderlogik offen, damit du Abweichungen gezielt mit Personalabteilung oder Zeiterfassung vergleichen kannst.
Ist der Rechner für Schichtarbeit geeignet?
Als Plausibilitätscheck ja, aber nicht als Ersatz für den Dienstplan. Bei ungleich langen Schichten zählt nicht jeder Arbeitstag gleich viel. Dann solltest du die tatsächlichen Schichtstunden oder das betriebliche Zeitkonto zusätzlich prüfen.