Berechne die genaue Steuerwirkung deines Elterngeldes durch den Progressionsvorbehalt. Inklusive aller Bezugsmonate, dem Splitting und deiner Rücklage.
Elterngeld und Progressionsvorbehalt
Schätze, wie Elterngeld den Steuersatz auf dein übriges zu versteuerndes Einkommen erhöht.
Gemeinsames zvE ohne Elterngeld, wenn du Zusammenveranlagung wählst.
Monatsbetrag laut Bescheid oder realistische Planung.
Nur Monate, die in dieses Steuerjahr fallen.
Nur eintragen, wenn du im selben Steuerjahr Elterngeld zurückgezahlt hast.
Wichtig für die Eingabe
Das Elterngeld selbst wird nicht besteuert. Der Rechner schätzt nur den höheren Steuersatz auf dein übriges zu versteuerndes Einkommen.
Steuerwirkung durch Elterngeld
Mehrsteuer, Steuersatz und Rücklagenwert
Gib Einkommen, Elterngeldbetrag und Bezugsmonate ein.
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Der Progressionsbetrag sinkt um die eingetragene Rückzahlung.
Im Standardfall ergibt der Rechner 1.772,00 € Mehrsteuer und 147,67 € Rücklage je Bezugsmonat.
Häufig gestellte Fragen zum Elterngeld-Progressionsvorbehalt-Rechner
Was berechnet der Elterngeld-Progressionsvorbehalt-Rechner?
Der Rechner schätzt, wie stark Elterngeld den Einkommensteuersatz erhöht. Er behandelt das Elterngeld nicht als steuerpflichtiges Einkommen, sondern nutzt es nur für den besonderen Steuersatz nach § 32b EStG. Dadurch siehst du die mögliche Mehrsteuer auf dein übriges zu versteuerndes Einkommen.
Ist Elterngeld steuerfrei?
Ja. Elterngeld selbst ist steuerfrei. Es kann aber über den Progressionsvorbehalt den Steuersatz erhöhen, der auf dein übriges Einkommen angewendet wird. Genau deshalb kann nach dem Elterngeldbezug eine Nachzahlung entstehen, obwohl auf das Elterngeld direkt keine Einkommensteuer anfällt.
Warum brauche ich das zu versteuernde Einkommen?
Der Progressionsvorbehalt wird nicht auf Bruttolohn oder Nettolohn gerechnet. Entscheidend ist das zu versteuernde Einkommen aus der Steuererklärung. Darin sind Werbungskosten, Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen und weitere steuerliche Abzüge bereits verarbeitet. Bei Zusammenveranlagung brauchst du den gemeinsamen Wert.
Wie werden die Bezugsmonate im Steuerjahr gezählt?
Für den Steuerbescheid zählt das Kalenderjahr. Wenn Elterngeld über zwei Jahre läuft, trägst du für jedes Jahr nur die Zahlungen ein, die in diesem Jahr zugeflossen sind. Der Rechner nutzt deshalb Monatsbetrag mal Bezugsmonate und lässt Lebensmonate außerhalb des Steuerjahres bewusst außen vor.
Warum kann Zusammenveranlagung anders wirken als Einzelveranlagung?
Bei Zusammenveranlagung nutzt der Rechner den Splittingtarif für das gemeinsame zu versteuernde Einkommen. Das Elterngeld eines Elternteils erhöht dann den besonderen Steuersatz für das gemeinsame zvE. Wenn nur ein einzelnes Einkommen eingetragen wird, kann das Ergebnis bei Ehepaaren deutlich danebenliegen.
Sollte ich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag einbeziehen?
Für die grobe Progressionswirkung reicht oft die Einkommensteuer. Für die Liquiditätsplanung ist es genauer, auch Kirchensteuer einzutragen, wenn du kirchensteuerpflichtig bist. Der Solidaritätszuschlag wird automatisch aus der berechneten Einkommensteuer abgeleitet und kann bei höheren Steuerbeträgen mitwirken.
Was passiert bei einer Elterngeld-Rückzahlung?
Eine Rückzahlung im selben Steuerjahr kann den Progressionsbetrag mindern. Der Rechner zieht sie vom Elterngeld des Jahres ab. Ist die Rückzahlung höher als der Bezug, zeigt das Modell einen negativen Progressionsbetrag. Solche Fälle solltest du mit Bescheid und Steuerprogramm gegenprüfen.
Warum zeigt der Rechner eine Rücklage pro Bezugsmonat?
Die Steuerwirkung wird häufig erst nach Abgabe der Steuererklärung sichtbar. Die monatliche Rücklage verteilt die geschätzte Mehrsteuer auf die Elterngeldmonate im Steuerjahr. Das ist keine gesetzliche Vorauszahlung, sondern ein Liquiditätswert, damit die spätere Nachzahlung nicht überrascht.
Warum kann das Ergebnis vom Steuerbescheid abweichen?
Der Rechner bildet den Kernmechanismus des Progressionsvorbehalts ab. Ein Steuerbescheid kann weitere Einkünfte, Verlustabzüge, Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen, Kinderfreibeträge, ausländische Einkünfte, Vorauszahlungen und Rundungsdetails enthalten. Für eine verbindliche Zahl bleibt der Steuerbescheid maßgeblich.
Wann ist der normale Elterngeld-Rechner besser geeignet?
Wenn du noch nicht weißt, wie hoch dein Elterngeld ist, solltest du zuerst den Elterngeld-Rechner nutzen. Dieser Rechner startet bewusst später. Er nimmt den Monatsbetrag als gegeben an und beantwortet dann die Steuerfrage, wie viel Progressionsvorbehalt und Rücklage dadurch entstehen können.