Berechne die Chance auf mindestens eine passende Verbindung aus Kontakten pro Woche und Passungsrate. Inklusive Sympathie, Zeitraum und persönlichem Ziel.
Kontakte und Erfolgswahrscheinlichkeit
Schätze die Chance, in einem Zeitraum mindestens eine oder mehrere passende Verbindungen zu finden.
Wie berechnet der Partnerfinden-Rechner die Wahrscheinlichkeit?
ƒBinomialmodell für mindestens z erfolgreiche Verbindungen
P(X≥z)=1−k=0∑z−1(kn)pk(1−p)n−k
Variablen
X
erfolgreiche Verbindungen-Zufallsvariable für die Anzahl der gegenseitig passenden Verbindungen.
n
Kontakte im Zeitraum-Neue Kontakte pro Woche multipliziert mit dem Zeitraum in Wochen.
p
Einzelchance-Passungsrate multipliziert mit der Rate für gegenseitige Sympathie.
z
Zielverbindungen-Mindestzahl der erfolgreichen Verbindungen, die erreicht werden soll.
E(X)
Erwartungswert-Durchschnittlich erwartete erfolgreiche Verbindungen im Modell.
Beispielrechnungen für 12 Wochen
Die Szenarien zeigen, wie stark Kontaktzahl und Einzelchance zusammenspielen. Die Werte sind Modellannahmen, keine empirischen Datingquoten.
Szenario
Eingabe
Erwartung
Chance
Vorsichtig
3 Kontakte, 15 % Passung, 20 % Sympathie
1,08
66,60 %
Basis
5 Kontakte, 20 % Passung, 25 % Sympathie
3,00
95,39 %
Aktiv
10 Kontakte, 25 % Passung, 30 % Sympathie
9,00
99,99 %
Zwei Verbindungen
Basiswerte, Ziel 2 Verbindungen
3,00
80,84 %
Bei kleinen Einzelchancen verändert mehr Kontaktvolumen die Zielchance oft stärker als kleine Rundungsunterschiede bei den Prozentwerten.
Einzelchance in Kontaktbedarf übersetzen
Die Tabelle zeigt, wie viele Kontakte ungefähr nötig sind, damit mindestens eine erfolgreiche Verbindung eine bestimmte Modellchance erreicht.
Einzelchance
für rund 50 %
für rund 80 %
Einordnung
2 %
35
80
Sehr kleine Einzelchance
5 %
14
32
Basisannahme im Rechner
10 %
7
16
Deutlich selektivere Kontakte
Die Schwellenwerte gelten für mindestens eine erfolgreiche Verbindung und ändern sich, sobald das Ziel auf zwei oder mehr Verbindungen steigt.
Häufig gestellte Fragen zum Partnerfinden-Chance-Rechner
Was berechnet der Partnerfinden-Wahrscheinlichkeitsrechner genau?
Der Rechner schätzt in einem einfachen Binomialmodell, wie wahrscheinlich mindestens eine oder mehrere erfolgreiche Verbindungen in einem Zeitraum sind. Dafür kombiniert er neue Kontakte pro Woche, Passungsrate, gegenseitige Sympathie und Zielzahl. Das Ergebnis ist eine Modellwahrscheinlichkeit, keine Aussage darüber, dass eine konkrete Person sicher gefunden wird.
Was bedeutet Passungsrate in diesem Rechner?
Die Passungsrate ist der Anteil der neuen Kontakte, die grundsätzlich zu den eigenen Kriterien passen. Das können ähnliche Lebensziele, Entfernung, Altersspanne, Interessen oder andere selbst gewählte Kriterien sein. Je enger diese Kriterien sind, desto niedriger sollte die Passungsrate angesetzt werden.
Was ist mit gegenseitiger Sympathie gemeint?
Gegenseitige Sympathie beschreibt den Anteil der grundsätzlich passenden Kontakte, bei denen das Interesse beidseitig ist. Der Rechner trennt diesen Wert bewusst von der Passungsrate, weil ein Kontakt objektiv passen kann, ohne dass daraus beidseitiges Interesse entsteht.
Warum multipliziert der Rechner zwei Prozentwerte?
Die Einzelchance entsteht aus zwei Bedingungen. Ein Kontakt muss zuerst grundsätzlich passen und danach muss die Sympathie gegenseitig sein. Wenn 20 % der Kontakte passen und bei 25 % davon beidseitiges Interesse entsteht, ergibt sich 20 % mal 25 %. Das sind 5 % Einzelchance pro Kontakt.
Wann ist die Modellannahme sinnvoll?
Die Rechnung ist sinnvoll, wenn die Kontakte ähnlich bewertet werden können und einzelne Begegnungen die nächsten Begegnungen nicht stark verändern. Das Modell passt eher als grober Planungsrahmen für Aktivität und Zeitraum. Es passt weniger, wenn die Kontaktqualität stark schwankt oder wenige sehr besondere Kontakte betrachtet werden.
Warum kann die Zielchance hoch wirken, obwohl die Einzelchance klein ist?
Viele unabhängige Versuche summieren sich. Eine Einzelchance von 5 % klingt niedrig, aber bei 60 Kontakten ist mindestens eine erfolgreiche Verbindung im Modell deutlich wahrscheinlicher als bei nur 5 Kontakten. Der Erwartungswert zeigt zusätzlich, wie viele Verbindungen im Durchschnitt zu erwarten wären.
Warum ist der Erwartungswert kein Versprechen?
Der Erwartungswert ist ein Durchschnitt über viele gleich aufgebaute Zeiträume. Bei einem Erwartungswert von 3 erfolgreichen Verbindungen kann ein einzelner Zeitraum trotzdem 0, 1, 3 oder mehr Verbindungen ergeben. Deshalb zeigt der Rechner zusätzlich die Wahrscheinlichkeit für mindestens die gewählte Zielzahl.
Was passiert, wenn die Zielzahl höher ist als die Kontaktzahl?
Dann ist das Ziel rechnerisch nicht erreichbar, weil aus weniger Kontakten nicht mehr erfolgreiche Verbindungen entstehen können als Kontakte vorhanden sind. Der Rechner gibt in diesem Fall 0 % Zielchance aus, statt daraus einen Eingabefehler zu machen.
Kann ich damit Online Dating und Alltag vergleichen?
Ja, wenn du die Eingaben bewusst als eigene Annahmen setzt. Für Online Dating kann die Kontaktzahl hoch und die Passungsrate niedriger sein. Im Alltag kann die Kontaktzahl niedriger sein, dafür sind einzelne Kontakte vielleicht besser vorausgewählt. Der Rechner bewertet nur deine Annahmen.
Wie finde ich realistische Prozentwerte?
Nutze eher konservative Werte und rechne mehrere Szenarien. Ein vorsichtiges Szenario zeigt, ob das Ziel auch mit niedrigen Annahmen plausibel bleibt. Ein aktiveres Szenario zeigt, wie stark mehr Kontakte oder bessere Vorauswahl wirken. Exakte allgemeingültige Quoten gibt es dafür nicht.
Warum nutzt der Rechner eine Binomialverteilung?
Die Binomialverteilung passt zu Fragen nach mindestens einer bestimmten Anzahl von Treffern aus mehreren Versuchen. Jeder Kontakt wird als Versuch betrachtet, der entweder zu einer erfolgreichen Verbindung wird oder nicht. Dadurch kann der Rechner auch Ziele wie mindestens zwei Verbindungen berechnen.
Was ist die wichtigste Grenze des Rechners?
Reale Begegnungen sind nicht vollkommen unabhängig. Erfahrungen verändern Verhalten, Auswahl und Chancen. Außerdem sagt das Modell nichts über Qualität, Dauer oder emotionale Passung nach dem ersten gegenseitigen Interesse. Das Ergebnis sollte daher als Denkhilfe und nicht als Prognose gelesen werden.