Berechne die Rendite deines Portfolios aus Gewichtung, Sparrate und Kosten. Inklusive realem Gewinn nach Inflation und einem Vergleich der Anlageklassen.
Portfolio-Rendite eingeben
Berechne Gewichtung, erwartete Nettorendite, Sparraten-Effekt, Endwert und Kaufkraft deines Portfolios.
Portfolio-Ergebnis
Erwartete Rendite, Endwert, realer Gegenwert, Einzahlungen und Gewichtung
Gib Portfoliowerte, Renditen, Kosten, Inflation und Laufzeit ein.
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Startwert-Heutiger Gesamtwert der eingetragenen Portfoliopositionen.
w_i
Gewichtung-Anteil einer Anlageklasse am heutigen Gesamtportfolio.
r_i
Renditeannahme-Erwartete jährliche Bruttorendite einer Anlageklasse.
k
Kostenquote-Jährliche Kostenannahme, die von der Bruttorendite abgezogen wird.
Rnetto
Nettorendite-Gewichtete Jahresrendite nach laufenden Kosten.
Rmonat
Monatsrendite-Monatliche Rendite, die aus der erwarteten Nettorendite abgeleitet wird.
m
Monatliche Einzahlung-Regelmäßige Einzahlung am Monatsende.
n
Laufzeit-Betrachtungsdauer in ganzen Jahren.
E
Endwert-Modellierter Portfolio-Endwert vor Steuern.
Standardrechnung für ein gemischtes Portfolio
Das Beispiel zeigt, wie Startwert, Einzahlungen, Renditeannahme, Kosten und Inflation zusammenwirken.
Wert
Ergebnis
Einordnung
Startwert
50.000,00 €
Summe aller eingetragenen Anlageklassen.
Gewichtete Bruttorendite
5,3 %
Renditebeitrag der Positionen vor Kosten.
Erwartete Nettorendite
4,85 %
Bruttorendite abzüglich laufender Kosten.
Modellierter Endwert
206.413,68 €
Endwert aus Startwert, Sparrate und Nettorendite.
Heutiger Gegenwert
148.927,55 €
Endwert nach Kaufkraftannahme zurückgerechnet.
Beispiel mit 50.000,00 € Startwert, 400,00 € Monatsrate und 15 Jahren Laufzeit.
Portfolio-Allokationen im Vergleich
Die Tabelle macht sichtbar, wie stark die Gewichtung die erwartete Rendite und das Klumpenrisiko prägt.
Szenario
Brutto
Netto
Endwert
Größte Position
Einordnung
Ausgewogen
5,3 %
4,85 %
206.413,68 €
Aktien und ETFs, 50 %
Mehrere Anlageklassen tragen zur Rendite bei.
Defensiver
3,96 %
3,51 %
178.058,41 €
Anleihen, 40 %
Stabilere Gewichtung mit niedrigerer Renditeannahme.
Aktienlastig
6,86 %
6,41 %
245.597,68 €
Aktien und ETFs, 84 %
Höhere Renditeannahme, aber klarer Schwerpunkt auf Aktien.
Cashlastig
3,46 %
3,01 %
168.578,07 €
Cash und Tagesgeld, 54 %
Liquidität dominiert, dadurch sinkt die erwartete Portfoliorendite.
Die Szenarien sind Modellwerte. Sie ersetzen keine Risikoanalyse und keine persönliche Anlagestrategie.
Kosten, Inflation und Laufzeit
Kleine Änderungen bei Kosten oder Inflation verändern den langfristigen Endwert deutlich.
Szenario
Endwert
Heutiger Gegenwert
Nominalgewinn
Status
Einordnung
Ausgangsfall
206.413,68 €
148.927,55 €
84.413,68 €
Ausgewogene Modellrechnung
Kosten und Inflation bleiben im mittleren Modellbereich.
Höhere Kosten
174.008,16 €
125.546,95 €
52.008,16 €
Kostenbelastung prüfen
Laufende Kosten ziehen die Nettorendite sichtbar nach unten.
Höhere Inflation
206.413,68 €
114.614,19 €
84.413,68 €
Inflation frisst Modellgewinn
Der Nominalwert steigt, der heutige Gegenwert fällt aber deutlich niedriger aus.
Längere Laufzeit
392.727,84 €
227.939,34 €
222.727,84 €
Ausgewogene Modellrechnung
Der Zinseszinseffekt wird stärker, gleichzeitig werden Annahmefehler wichtiger.
Der Rechner modelliert keine Steuern, keine Transaktionskosten und keine Schwankungsreihenfolge innerhalb der Laufzeit.
Häufig gestellte Fragen zum Rendite-Portfolio-Rechner
Was berechnet der Rendite-Portfolio-Rechner?
Der Rechner schätzt, wie sich ein Portfolio aus Aktien und ETFs, Anleihen, Cash sowie alternativen Anlagen entwickeln kann. Er verbindet aktuelle Gewichtung, erwartete Jahresrenditen, laufende Kosten, monatliche Einzahlungen, Laufzeit und Inflation zu einem einheitlichen Modellwert.
Warum ist die gewichtete Rendite wichtiger als ein einfacher Durchschnitt?
Ein einfacher Durchschnitt behandelt jede Anlageklasse gleich, obwohl die Beträge unterschiedlich groß sein können. Die gewichtete Rendite berücksichtigt, wie viel Kapital wirklich in jeder Position steckt. Eine kleine Position mit hoher Rendite verändert das Gesamtportfolio deshalb weniger als eine große Position mit mittlerer Rendite.
Welche Renditeannahmen sollte ich eintragen?
Trage keine Wunschwerte ein, sondern vorsichtige Erwartungswerte für jede Anlageklasse. Für Aktien und ETFs wird oft langfristig gedacht, während Cash und Anleihen meist niedrigere, aber stabilere Annahmen bekommen. Entscheidend ist nicht ein perfekter Wert, sondern ein konsistentes Szenario.
Warum zieht der Rechner Kosten von der Rendite ab?
Laufende Produktkosten, Depotgebühren oder Beratungskosten wirken jedes Jahr gegen die Bruttorendite. Deshalb rechnet der Rechner mit einer Nettorendite nach Kosten. Gerade bei langen Laufzeiten können wenige Zehntelprozentpunkte einen großen Unterschied beim Endwert machen.
Wie werden monatliche Einzahlungen berücksichtigt?
Die monatliche Einzahlung wird so modelliert, als würde sie jeweils am Monatsende angelegt und danach mit der erwarteten Nettorendite weiterlaufen. Das ist eine praktikable Näherung für Sparpläne. Exakte reale Kaufzeitpunkte, Marktpreise und Ausführungskosten werden nicht simuliert.
Was bedeutet der heutige Gegenwert im Ergebnis?
Der heutige Gegenwert rechnet den späteren Portfolio-Endwert mit deiner Inflationsannahme zurück. Dadurch siehst du, ob der nominale Gewinn auch nach Kaufkraftverlust noch trägt. Ein hoher Endwert kann real deutlich weniger wert sein, wenn die Inflation über viele Jahre höher liegt.
Wann ist das Portfolio im Rechner zu konzentriert?
Der Rechner markiert eine Konzentration, wenn eine Anlageklasse mindestens 70 % des heutigen Portfolios ausmacht. Das ist kein automatisches Verbot, aber ein Hinweis. In solchen Fällen hängt das Ergebnis stark von einer einzigen Annahme ab, etwa der erwarteten Aktienrendite.
Warum werden Steuern nicht automatisch eingerechnet?
Steuern hängen von Produkt, Konto, Ausschüttung, Vorabpauschale, Freibetrag, Verkauf, Land und persönlicher Situation ab. Eine pauschale Steuerannahme würde oft mehr Genauigkeit vortäuschen, als sie liefert. Der Rechner bleibt deshalb bei Rendite, Kosten, Einzahlungen und Inflation.
Kann ich das Ergebnis als Prognose verstehen?
Nein. Das Ergebnis ist eine Szenariorechnung, keine Prognose. Märkte schwanken, Renditen kommen nicht gleichmäßig und die Reihenfolge der Jahresergebnisse kann wichtig sein. Der Rechner hilft vor allem dabei, Gewichtung, Sparrate, Kosten und Annahmen transparent miteinander zu vergleichen.
Wie nutze ich den Rechner für eine bessere Entscheidung?
Ändere jeweils nur eine Annahme und vergleiche die Wirkung auf Endwert, realen Gegenwert und Klumpenrisiko. Besonders hilfreich sind Varianten mit niedrigeren Renditen, höheren Kosten oder höherer Inflation. So erkennst du, ob dein Plan auch bei vorsichtigeren Annahmen tragfähig bleibt.