Berechne deine Sparplan-Rendite aus Anfangskapital, Monatsrate und Laufzeit. Inklusive jährlicher Dynamik, Endkapital und der nötigen Zielrate je Monat.
Sparplan-Rendite berechnen
Berechne Endkapital, Renditeanteil, Zielabstand und nötige Sparrate mit Kosten und Dynamik.
Endkapital und Rendite
Einzahlungen, Kapitalzuwachs, Zielrate und Jahresentwicklung
Gib Sparrate, Laufzeit, Rendite, Kosten und Zielkapital ein und starte die Berechnung.
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Wie berechnet der Sparplan-Rendite-Rechner das Endkapital?
ƒSparplan mit monatlicher Verzinsung
E=K0(1+rm)n+t=1∑nRt(1+rm)n−t
Variablen
E
Endkapital-Geschätzter Depot- oder Kontowert am Ende der Laufzeit.
K0
Anfangskapital-Betrag, der zu Beginn bereits investiert ist.
R_t
Sparrate-Monatliche Einzahlung im jeweiligen Monat, optional mit jährlicher Dynamik.
r_m
Netto-Monatsrendite-Monatliche Rendite nach Abzug der laufenden Kostenquote.
n
Monate-Gesamte Laufzeit in Monaten.
Historische Renditeannahmen nach Anlageklasse
Richtwerte für typische jährliche Bruttorenditen verschiedener Anlageklassen. Tatsächliche Renditen weichen ab. Für die Eingabe im Rechner empfiehlt sich ein konservatives Szenario.
Anlageklasse
Typische Rendite p. a.
Typische Kostenquote p. a.
Nettorendite (Richtwert)
Tagesgeld / Festgeld
2,0 bis 3,5 %
0,0 %
2,0 bis 3,5 %
Anleihen-ETF (Eurozone)
2,5 bis 4,0 %
0,10 bis 0,20 %
2,3 bis 3,9 %
Aktien-ETF (MSCI World)
6,0 bis 9,0 %
0,10 bis 0,30 %
5,7 bis 8,9 %
Aktien-ETF (Emerging Markets)
5,0 bis 10,0 %
0,15 bis 0,40 %
4,6 bis 9,8 %
Mischfonds (aktiv verwaltet)
4,0 bis 7,0 %
1,00 bis 2,00 %
2,0 bis 6,0 %
Immobilienfonds (offener Fonds)
2,5 bis 4,5 %
0,50 bis 1,00 %
1,5 bis 4,0 %
Richtwerte auf Basis langfristiger historischer Durchschnitte (Quellen: MSCI, Deutsche Bundesbank, Morningstar). Vergangene Renditen sind kein Versprechen für die Zukunft. Stand: 2026.
Häufig gestellte Fragen zum Sparplan-Rendite-Rechner
Was berechnet der Sparplan-Rendite-Rechner?
Der Rechner schätzt, wie sich ein Sparplan aus Anfangskapital, monatlicher Sparrate, Laufzeit, Renditeannahme, laufenden Kosten und jährlicher Dynamik entwickeln kann. Zusätzlich zeigt er Einzahlungen, Kapitalzuwachs, Endkapital, Zielabstand und eine rechnerisch nötige Monatsrate für dein Zielkapital.
Warum wird die Rendite monatlich umgerechnet?
Sparraten fließen monatlich ein. Deshalb wird die jährliche Rendite in eine monatliche Nettorendite umgerechnet. So wird nicht so getan, als würde jede Rate ein ganzes Jahr lang verzinst. Der Einzahlungszeitpunkt am Monatsanfang oder Monatsende kann dadurch sauber berücksichtigt werden.
Was bedeuten laufende Kosten im Rechner?
Laufende Kosten sind jährliche Kostenquoten, die die angenommene Bruttorendite mindern. Das können zum Beispiel Produktkosten, Depotkosten oder Plattformkosten sein. Der Rechner zieht sie als Renditebremse ab. Einzelne Ordergebühren, Steuern oder Ausgabeaufschläge werden hier bewusst nicht pauschal erfunden.
Warum ist die benötigte Monatsrate nur ein Richtwert?
Die Zielrate wird mit denselben Annahmen berechnet wie der restliche Sparplan. Wenn die Rendite niedriger ausfällt, Kosten steigen oder Einzahlungen ausfallen, reicht diese Rate nicht mehr. Sie ist deshalb ein Planungswert, kein Versprechen. Für echte Finanzplanung solltest du mehrere Szenarien vergleichen.
Ist die durchschnittliche Jahresrendite dasselbe wie eine echte Depot-Rendite?
Nein. Der Rechner zeigt eine modellhafte Rendite auf die Einzahlungen und eine geglättete Jahreswirkung. Eine echte Depot-Rendite hängt von exakten Zahlungszeitpunkten, Kursen, Ausschüttungen, Steuern und Verkäufen ab. Für den Sparplanvergleich ist die Modellrechnung trotzdem hilfreich, weil alle Annahmen transparent bleiben.
Soll ich Steuern in die Kostenquote eintragen?
Das ist meistens keine gute Idee. Steuern hängen von Freibeträgen, Verkaufszeitpunkt, Produktart, Verlustverrechnung und persönlicher Situation ab. Wenn du Steuern als feste Kostenquote einträgst, kann die Rendite verzerrt werden. Nutze die Kostenquote besser für laufende Produkt- und Depotkosten.
Was bringt eine jährliche Dynamik?
Eine Dynamik erhöht die Sparrate jedes Jahr um den eingetragenen Prozentsatz. Das kann realistisch sein, wenn Einkommen oder Sparbudget mitwachsen. Gleichzeitig steigt die Belastung in späteren Jahren. Der Rechner zeigt deshalb auch die letzte Monatsrate, damit du die langfristige Budgetwirkung nicht übersiehst.
Warum kann ein Sparplan trotz Einzahlungen Verlust zeigen?
Wenn die erwartete Rendite negativ ist oder die Kostenquote höher liegt als die Bruttorendite, kann das Endkapital unter den Einzahlungen liegen. Der Rechner markiert diesen Fall ausdrücklich. In der Praxis können Märkte zeitweise fallen, aber eine dauerhaft negative Nettorendite sollte in der Planung bewusst geprüft werden.
Welche Renditeannahme ist sinnvoll?
Eine sinnvolle Annahme hängt von Anlageklasse, Risiko, Laufzeit und Kosten ab. Der Rechner gibt keine Empfehlung für eine bestimmte Rendite. Für solide Planung ist es besser, konservative, mittlere und optimistische Szenarien zu rechnen. So erkennst du, wie stark dein Zielkapital von der Rendite abhängt.
Warum ersetzt der Rechner keine Anlageberatung?
Der Rechner modelliert nur Mathematik. Er prüft keine Risikoprofile, keine Produktauswahl, keine Steuerdetails, keine Liquiditätsreserve und keine persönliche Lebenssituation. Er eignet sich, um Größenordnungen und Zielraten zu verstehen. Entscheidungen über konkrete Anlagen solltest du separat und mit passenden Informationen treffen.