Gesamtauszahlung-Kapital, Nettozinsen und Gebühren am Ende der Laufzeit.
K
Anlagebetrag-Der zu Beginn fest angelegte Betrag.
Zj
Bruttozins im Jahr-Der Zins vor Steuerabzug im jeweiligen Jahr.
Sj
Steuerabzug im Jahr-Der Abzug auf den steuerpflichtigen Teil der Zinsen.
G
Gebühren-Einmalige Kosten, die von der Auszahlung abgezogen werden.
Steuerabzug und Freistellungsauftrag einordnen
Der Rechner trennt Bruttozins, steuerfreien Anteil, steuerpflichtigen Anteil und Nettozins.
Eingabe
Wirkung auf das Ergebnis
Praxischeck
Freistellungsauftrag
Nur Zinsen oberhalb des eingegebenen Betrags werden mit dem Steuerabzug belastet.
Trage nur den Anteil ein, der für diesen Sparbrief tatsächlich verfügbar ist.
Steuerabzug
Der Prozentsatz wird auf steuerpflichtige positive Zinsen angewendet. Verluste lösen keinen Steuerabzug aus.
Wenn du nur den Bruttozins vergleichen willst, setze den Steuerabzug auf 0 %.
Gebühren
Gebühren mindern die Sparbrief-Auszahlung einmalig, verändern aber nicht den ausgewiesenen Bruttozins.
Der Vergleichszins wird ohne diese Gebühren gerechnet. Trage hier nur Kosten des Sparbriefangebots ein.
Häufig gestellte Fragen zum Sparbrief-Rechner
Was berechnet der Sparbrief-Rechner?
Der Rechner ermittelt, wie viel ein Sparbrief nach Laufzeit, Nominalzins, Zinsgutschrift, Freistellungsauftrag, Steuerabzug und festen Gebühren auszahlt. Du siehst Bruttozinsen, steuerpflichtige Zinsen, Nettozinsen, effektive Nettorendite und einen Vergleich mit einem frei wählbaren Alternativzins.
Welche Zinsarten kann ich vergleichen?
Du kannst jährliche Wiederanlage, jährliche Auszahlung und endfällige Auszahlung wählen. Bei Wiederanlage erhöht der Nettozins jedes Jahr den Kapitalstand. Bei Auszahlung bleibt das Kapital gleich. Bei endfälliger Auszahlung werden die Zinsen im Modell erst am Laufzeitende fällig.
Warum unterscheidet der Rechner zwischen Bruttozins und Nettozins?
Der Bruttozins zeigt den Zinsertrag vor Abzügen. Der Nettozins berücksichtigt den eingegebenen Steuerabzug auf den steuerpflichtigen Teil und bleibt damit näher an der Auszahlung. Gerade bei hohen Beträgen oder niedrigem Freistellungsauftrag kann der Unterschied deutlich sein.
Wie wird der Freistellungsauftrag berücksichtigt?
Der eingegebene Freistellungsauftrag wird als jährlich verfügbarer Betrag behandelt. Bei jährlicher Gutschrift wird er jedes Jahr auf den jeweiligen Zins angewendet. Bei endfälliger Auszahlung nutzt der Rechner ihn nur im letzten Jahr, weil dort die Zinsen zufließen.
Warum kann die Bankabrechnung anders ausfallen?
Banken können mit anderen Rundungen, Steuermerkmalen, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag, Produktbedingungen oder Gutschriftterminen arbeiten. Der Rechner ist eine transparente Modellrechnung. Für die exakte Abrechnung zählt der Vertrag und die steuerliche Behandlung durch das Institut.
Was bedeutet effektive Nettorendite pro Jahr?
Die effektive Nettorendite übersetzt die gesamte Auszahlung nach Abzügen in einen jährlichen Vergleichswert. Sie ist besonders hilfreich, wenn zwei Angebote unterschiedliche Laufzeiten, Gebühren oder Zinsgutschriften haben. So vergleichst du nicht nur den nominalen Jahreszins.
Wie nutze ich den Vergleichszins?
Der Vergleichszins simuliert eine Alternative mit jährlicher Wiederanlage, gleichem Steuerabzug und gleichem Freistellungsauftrag. Feste Sparbrief-Gebühren werden dort nicht automatisch abgezogen. Nutze das Feld für Tagesgeld, Festgeld oder ein anderes Angebot mit realistischem Alternativzins.
Sind negative Zinsen im Rechner erlaubt?
Ja. Negative Nominalzinsen oder Vergleichszinsen sind zugelassen, damit du auch Verwahrentgelte, ungünstige Szenarien oder historische Konditionen nachrechnen kannst. Bei negativen Zinsen setzt der Rechner keinen Steuerabzug an, weil kein positiver Zinsertrag entsteht.
Welche Gebühren sollte ich eintragen?
Trage nur feste Kosten ein, die direkt zu dieser Anlage gehören und nicht bereits im Zinssatz stecken. Das können Abschlusskosten, Kontogebühren oder Depotentgelte sein. Der Rechner zieht diese Gebühren einmalig von der Gesamtauszahlung ab, damit der Bruttozins sichtbar bleibt.
Kann ich damit jedes Sparbriefangebot bewerten?
Du kannst die wichtigsten Stellschrauben modellieren, aber Sonderbedingungen bleiben wichtig. Manche Angebote haben Staffelzinsen, vorzeitige Kündigungsregeln, Mindestanlagebeträge oder besondere Steuerdetails. Wenn dein Vertrag solche Regeln enthält, nutze den Rechner als Basis und prüfe die Bedingungen separat.