Berechne deinen Sparplan: Endkapital, Zinsen und Entwicklung. Für monatliches Sparen mit Zinseszins-Effekt
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Tipp: Regelmäßig sparen
Schon kleine monatliche Beträge wachsen durch den Zinseszins-Effekt zu beachtlichen Summen. 100 € monatlich werden bei 5 % Zinsen nach 20 Jahren zu über 40.000 €.
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Zeigt den Effekt von Zeit und Zinseszins beim langfristigen Sparen
Zinseszins-Wachstum
10.000 € Startkapital bei verschiedenen Zinssätzen
Jahre
3 %
5 %
7 %
10 %
5
11.593
12.763
14.026
16.105
10
13.439
16.289
19.672
25.937
15
15.580
20.789
27.590
41.772
20
18.061
26.533
38.697
67.275
25
20.938
33.864
54.274
108.347
30
24.273
43.219
76.123
174.494
Zeigt die Kraft des Zinseszinseffekts über lange Zeiträume
ETF-Kostenvergleich
Auswirkung verschiedener TER auf 100.000 € über 30 Jahre (7 % Rendite)
TER
Endwert
Kostenverlust
Beispiel
0,07 %
750.321
10.856
iShares Core MSCI World
0,20 %
730.078
31.099
Vanguard FTSE All-World
0,50 %
689.748
71.429
Aktiv verwaltete Fonds
1,00 %
631.418
129.759
Teure aktive Fonds
1,50 %
578.563
182.614
Vermögensverwaltung
Kleine Kostenunterschiede haben große Auswirkungen über lange Zeiträume
Häufig gestellte Fragen zum Sparplanrechner
Wie funktioniert ein Sparplan?
Bei einem Sparplan zahlst du regelmäßig (meist monatlich) einen festen Betrag ein. Das Geld wird verzinst oder in Wertpapiere investiert. Durch den Cost-Average-Effekt kaufst du bei schwankenden Kursen mal mehr, mal weniger Anteile. Langfristig glättet das die Rendite.
Was ist der Unterschied zwischen Sparplan und Einmalanlage?
Einmalanlage: Gesamtbetrag wird sofort investiert - statistisch oft höhere Rendite, aber höheres Timing-Risiko. Sparplan: Betrag wird verteilt investiert - psychologisch einfacher, Risiko wird geglättet. Ideal: Kombination aus beidem, wenn du einen Einmalbetrag hast.
Was bedeutet vorschüssig und nachschüssig?
Vorschüssig: Zahlung am Monatsanfang - das Geld arbeitet einen Monat länger und bringt minimal mehr Zinsen. Nachschüssig: Zahlung am Monatsende. Der Unterschied ist bei normalen Sparraten gering (unter 1 % über 10 Jahre), aber bei hohen Beträgen und langen Laufzeiten spürbar.
Wie viel sollte ich monatlich sparen?
Faustregeln: 10-20 % des Nettoeinkommens für Vermögensaufbau. 50-30-20-Regel: 50 % Fixkosten, 30 % Freizeit, 20 % Sparen. Mindestens 3 Monatsgehälter als Notgroschen auf Tagesgeld, darüber hinaus langfristig anlegen. Wichtig: Spare nur Geld, das du nicht kurzfristig brauchst.
Ab welchem Betrag lohnt sich ein Sparplan?
Viele Anbieter ermöglichen Sparpläne ab kleinen monatlichen Beträgen. Auch kleine Raten lohnen sich, wenn sie lange genug investiert bleiben und die Kosten niedrig sind. Entscheidend ist nicht nur die Höhe der ersten Sparrate, sondern dass sie dauerhaft tragbar ist und bei steigendem Einkommen angepasst wird.
Welcher Sparplan ist der beste?
Je nach Ziel: Tagesgeld-Sparplan für Notgroschen (sicher, flexibel, niedrige Zinsen). ETF-Sparplan für Vermögensaufbau (höhere Rendite, Kursschwankungen). Festgeld-Sparplan für mittelfristiges Sparen. Für langfristige Ziele (10+ Jahre) sind ETF-Sparpläne meist die beste Wahl.
Wie wirken sich Gebühren auf den Sparplan aus?
Gebühren reduzieren die Rendite direkt. Bei 1 % Jahresgebühr statt 0,2 % verlierst du über 30 Jahre ca. 20 % deines Endvermögens! Achte auf: Depotgebühren (sollten 0 € sein), Transaktionskosten (viele Broker: 0 € bei Sparplänen), Fondskosten (ETF: 0,1-0,5 %, aktive Fonds: 1,5-2 %).
Kann ich die Sparrate ändern oder pausieren?
Bei den meisten Sparplänen: Ja, jederzeit und kostenlos. Du kannst die Sparrate erhöhen (bei Gehaltserhöhung), senken (bei Engpässen), pausieren (bei Arbeitslosigkeit) oder stoppen. ETF-Anteile bleiben dein Eigentum. Diese Flexibilität ist ein großer Vorteil gegenüber festen Verträgen.
Was passiert mit dem Sparplan bei Inflation?
Inflation entwertet dein Erspartes, wenn die Rendite darunter liegt. Deshalb sollte der Rechner nominale und reale Werte unterscheiden. Sinnvoll ist außerdem, die Sparrate regelmäßig zu erhöhen, etwa bei Gehaltserhöhungen oder wenn die Lebenshaltungskosten steigen. So bleibt dein Sparziel in heutiger Kaufkraft realistischer.
Soll ich mehrere Sparpläne haben?
Sinnvoll kann sein: 1) Notgroschen-Sparplan (Tagesgeld, 3-6 Monatsgehälter), 2) Langfrist-Sparplan (ETF für Rente und Vermögen), 3) Zielsparplan (für Auto, Urlaub und größere Anschaffungen). Nicht zu viele, damit der Überblick erhalten bleibt. Automatisiere die Sparpläne per Dauerauftrag.
Welche Eingaben braucht der Sparplanrechner?
Benötigt werden Startkapital, monatliche Sparrate, Dynamik, Laufzeit, erwartete Rendite, Kosten, Steuerannahmen, Ausschüttungen und Inflation. Bei ETF-Sparplänen sollte zusätzlich klar sein, ob Ausschüttungen reinvestiert werden. Für kurzfristige Ziele sind Schwankungen wichtiger als bei sehr langen Laufzeiten.
Warum sollte ich Sparrate und Einmalanlage getrennt betrachten?
Eine Einmalanlage arbeitet sofort mit dem gesamten Kapital, trägt aber das Risiko eines ungünstigen Einstiegszeitpunkts. Ein Sparplan verteilt den Einstieg und ist leichter durchzuhalten. Der Rechner sollte deshalb getrennt zeigen, welcher Anteil aus Startkapital, Einzahlungen und erwirtschafteten Erträgen stammt.