Berechne deine PV-Anlage aus Dachfläche, Modulleistung und Standortertrag. Inklusive Jahresertrag, Eigenverbrauch und der Einspeisung ins öffentliche Netz.
PV-Anlage berechnen
Plane PV-Leistung, Jahresertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung und Jahreswert aus Dach- und Verbrauchsdaten.
Ergebnis für deine PV-Anlage
Zeigt Anlagenleistung, Jahresertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung und groben Stromwert.
Gib Dach-, Ertrags- und Verbrauchsdaten ein.
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PV-Leistung-Installierte Anlagenleistung in kWp aus belegter Fläche und Modulleistung.
A
Dachfläche-Verfügbare Dachfläche in Quadratmetern.
b
Belegbarer Anteil-Anteil der Dachfläche, der realistisch mit Modulen belegt werden kann.
m
Modulleistung je m²-Leistung der Module bezogen auf einen Quadratmeter belegte Fläche.
Y
Standortertrag-Spezifischer Jahresertrag je kWp vor Dachabschlag.
d
Dachfaktor-Faktor für Ausrichtung, Neigung, Schatten und Systemverluste.
W
Jahreswert-Grobe Summe aus Eigenverbrauchswert und Einspeisewert.
Standardannahmen zur PV-Anlage
Die Tabelle zeigt, welche Anlage aus den voreingestellten Eingaben entsteht und wie hoch Ertrag und Stromwert ausfallen.
Kennzahl
Wert
Einordnung
PV-Leistung
8,7 kWp
Aus Dachfläche, Belegungsanteil und Modulleistung abgeleitet.
Jahresertrag
7.796 kWh
Entspricht 900 kWh/kWp.
Direkter Eigenverbrauch
2.729 kWh
60,6 % rechnerische Verbrauchsdeckung.
Grobe Jahreswirkung
1.404,00 €
Eigenverbrauchswert plus Einspeisewert ohne Investitionskosten.
Der Rechner ersetzt keine Anlagenplanung. Statik, Verschattung, Zählerschrank, Netzanschluss und steuerliche Behandlung müssen separat geprüft werden.
PV-Anlage nach Dachfläche
Bei gleicher Belegung, gleicher Modulleistung und gleichem Standortertrag zeigt die Dachfläche den größten Hebel auf die Anlagenleistung.
Dachfläche
PV-Leistung
Module
Jahresertrag
Jahreswert
35 m²
5,5 kWp
13 Stück
4.961 kWh
893,00 €
55 m²
8,7 kWp
20 Stück
7.796 kWh
1.404,00 €
80 m²
12,6 kWp
29 Stück
11.340 kWh
2.042,00 €
120 m²
18,9 kWp
43 Stück
17.010 kWh
2.638,00 €
Mehr Dachfläche bedeutet nicht automatisch mehr Wirtschaftlichkeit. Entscheidend ist, wie viel Strom direkt genutzt oder sinnvoll gespeichert werden kann.
Häufig gestellte Fragen zum PV-Anlage-Rechner
Was berechnet der PV-Anlage-Rechner?
Der Rechner schätzt aus Dachfläche, belegbarem Anteil, Modulleistung je Quadratmeter, Standortertrag und Dachfaktor die mögliche PV-Leistung. Danach berechnet er Jahresertrag, direkten Eigenverbrauch, Einspeisung, Verbrauchsdeckung und einen groben Jahreswert.
Warum startet der Rechner mit der Dachfläche?
Bei einer frühen PV-Planung ist die Dachfläche oft greifbarer als die spätere kWp-Leistung. Der Rechner übersetzt die verfügbare Fläche über Belegungsanteil und Modulleistung in eine Anlagenleistung. So wird sichtbar, ob das Dach eher für eine kleine, haushaltsnahe oder große Anlage reicht.
Was bedeutet belegbarer Anteil?
Der belegbare Anteil ist der Teil der Dachfläche, der realistisch mit Modulen belegt werden kann. Abzüge entstehen durch Dachfenster, Gauben, Kamine, Randabstände, Wartungswege, Brandschutzvorgaben und ungünstige Teilflächen. Deshalb ist 100 % Dachbelegung in der Praxis selten realistisch.
Was ist der Dachfaktor?
Der Dachfaktor bündelt Ausrichtung, Neigung, Schatten, Temperatur- und Systemverluste in einem Prozentwert. Ein sehr gutes Süddach kann nahe bei 100 % liegen. Ost-West-Flächen, Schatten oder hohe Verluste senken den Faktor. Für Angebote sollte dieser Wert nicht geraten, sondern aus einer Planung abgeleitet werden.
Warum ist der direkte Eigenverbrauch so wichtig?
Direkt genutzter PV-Strom ersetzt Netzstrom und ist deshalb meistens mehr wert als eingespeister Strom. Ein hoher Jahresertrag allein reicht nicht aus, wenn der Strom überwiegend zu Zeiten entsteht, in denen im Haushalt wenig Verbrauch anfällt. Verbrauchsprofil, Speicher und Lastverschiebung gehören deshalb zur Planung.
Kann der Rechner die optimale Anlagengröße bestimmen?
Er liefert eine plausible Vorplanung, aber keine endgültige Optimierung. Die optimale Größe hängt von Dachflächen, Lastprofil, Investitionskosten, Einspeisewert, Speicherwunsch, Zählerschrank, steuerlicher Behandlung und technischen Grenzen des Netzanschlusses ab. Diese Punkte müssen im Angebot ergänzt werden.
Sollte eine PV-Anlage möglichst groß gebaut werden?
Eine große Anlage kann sinnvoll sein, weil zusätzliche Module oft günstiger sind als eine spätere Erweiterung. Trotzdem sollte die Größe zum Dach, zum Verbrauch und zur Elektrik passen. Wenn sehr viel Strom nur eingespeist wird, entscheidet der Einspeisewert stärker über die Wirtschaftlichkeit.
Wie genau ist der berechnete Jahresertrag?
Der Jahresertrag ist eine Näherung aus spezifischem Standortertrag und Dachfaktor. Er kann für eine erste Einordnung reichen, ersetzt aber keine standortgenaue Simulation. Schattenverlauf, Modulneigung, Wechselrichterauslegung und lokale Wetterdaten können den echten Ertrag deutlich verändern.
Warum zeigt der Rechner keinen vollständigen Amortisationswert?
Dieser Rechner konzentriert sich auf Größe, Ertrag und Stromwert der PV-Anlage. Für eine Amortisation braucht man zusätzlich Investitionskosten, Förderung, Betriebskosten, Finanzierung, Degradation und Betrachtungszeitraum. Dafür ist ein Wirtschaftlichkeits- oder Kostenrechner besser geeignet.
Wann sollte ich statt dieses Rechners einen Fachbetrieb einbeziehen?
Spätestens vor einem Auftrag sollte ein Fachbetrieb Dachstatik, Belegung, Wechselrichter, Stringplanung, Zählerschrank, Netzanschluss und Brandschutz prüfen. Der Rechner hilft bei der Vorbereitung und beim Plausibilisieren von Angeboten, ersetzt aber keine technische Auslegung.