Vergleiche das Fahrtenbuch und die 1-Prozent-Regelung aus dem Listenpreis und Arbeitsweg. Inklusive Fahrzeugkosten, Elektro-Begünstigung und Nettoeffekt.
Fahrtenbuch-Vergleich berechnen
Vergleiche pauschalen Dienstwagenwert und Fahrtenbuch mit Listenpreis, Arbeitsweg, echten Jahreskosten und Privatanteil.
Methodenvergleich
Pauschale, Fahrtenbuchwert, Nettoeffekt und Abstand
Gib Listenpreis, Jahreskosten und Privatanteil ein.
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steuerliche Bemessungsbasis-Bruttolistenpreis nach möglicher Elektro- oder Hybrid-Begünstigung
km
einfache Entfernung-Kilometer zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte
M
Nutzungsmonate-Monate, in denen der Dienstwagen im Jahr privat nutzbar ist
K
Fahrzeugkosten-Jährliche Kostenbasis für das Fahrtenbuchmodell
p
privater Nutzungsanteil-Privatkilometer im Verhältnis zu allen Fahrten
1-Prozent-Regelung und Fahrtenbuch im Vergleich
Die Tabelle trennt die pauschale Bewertung vom Nachweis über tatsächliche Fahrzeugkosten.
Punkt
1-Prozent-Regelung
Fahrtenbuch
Privatnutzung
1 % der Bemessungsbasis pro Monat
Tatsächliche Kosten mal Privatanteil
Arbeitsweg
Regelmäßig 0,03 % je Entfernungskilometer und Monat
Tatsächlicher Anteil der Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte
Kostenbasis
Bruttolistenpreis bei Erstzulassung
Belegte Jahreskosten des Fahrzeugs
Aufwand
Einfacher, aber oft gröber
Aufwendig, dafür näher an der echten Nutzung
Aktueller Quellenstand. Grundlage sind § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG und § 8 Abs. 2 EStG.
Häufig gestellte Fragen zum Fahrtenbuch-vs-1-Prozent-Rechner
Wann ist das Fahrtenbuch günstiger als die 1-Prozent-Regelung?
Das Fahrtenbuch wird häufig günstiger, wenn der private Nutzungsanteil niedrig ist, der Listenpreis hoch liegt oder die tatsächlichen Fahrzeugkosten überschaubar bleiben. Der Rechner stellt deshalb den pauschalen Jahreswert der 1-Prozent-Regelung dem Fahrtenbuchwert aus Kosten und Privatanteil gegenüber.
Warum zählt bei der 1-Prozent-Regelung der Bruttolistenpreis?
Die pauschale Methode arbeitet mit dem inländischen Listenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung, einschließlich Sonderausstattung und Umsatzsteuer. Rabatt, Gebrauchtwagenpreis oder Leasingrate ändern diese Ausgangsbasis nicht. Genau deshalb kann der pauschale Wert bei teuren Fahrzeugen deutlich über den echten Privatkosten liegen.
Welche Kosten gehören in das Fahrtenbuchmodell?
In die Kostenbasis gehören die belegten Fahrzeugkosten des Jahres. Dazu zählen Leasing oder AfA, Strom oder Kraftstoff, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung, Reparaturen, Reifen und weitere direkt zuordenbare Kosten. Der Rechner multipliziert diese Kosten anschließend mit dem privaten Nutzungsanteil.
Was passiert, wenn das Finanzamt das Fahrtenbuch nicht anerkennt?
Dann kann die pauschale Methode angesetzt werden, obwohl das Fahrtenbuch rechnerisch günstiger aussah. Das ist der wichtigste Haken an der Methode. Die Aufzeichnungen müssen zeitnah, vollständig und nachvollziehbar sein. Eine reine Schätzung der Privatkilometer reicht für die steuerliche Anerkennung nicht.
Wie wird der Arbeitsweg in der 1-Prozent-Regelung berücksichtigt?
Wenn der Dienstwagen auch für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte genutzt werden darf, kommt regelmäßig ein zusätzlicher Monatswert hinzu. Das Modell nutzt dafür 0,03 % der Bemessungsbasis je Entfernungskilometer. Für die Einzelbewertung mit tatsächlichen Fahrtagen gibt es gesonderte Nachweisanforderungen.
Welche Rolle spielen Elektroautos im Vergleich?
Elektroautos können den pauschalen Wert stark senken, weil der Listenpreis unter den gesetzlichen Voraussetzungen nur anteilig angesetzt wird. In der aktuellen Begünstigungslogik ist für begünstigte reine Elektrofahrzeuge eine Grenze von 100.000 € relevant. Dadurch wird die 1-Prozent-Regelung bei vielen E-Autos deutlich schwerer zu schlagen.
Welche Werte gelten für Plug-in-Hybride?
Plug-in-Hybride erreichen den Halb-Ansatz nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Aktuell sind dafür vor allem höchstens 50 g CO2 je Kilometer oder eine elektrische Reichweite von mindestens 80 km relevant. Wenn diese Werte nicht erfüllt sind, rechnet das Modell wie bei einem nicht begünstigten Fahrzeug.
Kann ich mitten im Jahr zwischen Fahrtenbuch und Pauschale wechseln?
Der Methodenwechsel ist nicht beliebig tageweise gedacht. In der Praxis wird die Methode regelmäßig fahrzeug- und jahresbezogen betrachtet, Sonderfälle hängen aber stark vom konkreten Sachverhalt ab. Der Rechner hilft deshalb bei der Entscheidung vorab, ersetzt aber keine Prüfung der Lohnabrechnung oder Gewinnermittlung.
Welche Eingaben brauche ich für einen belastbaren Vergleich?
Du brauchst Bruttolistenpreis, Fahrzeugart, Anschaffungs- oder Begünstigungszeitraum, einfache Entfernung zur ersten Tätigkeitsstätte, Nutzungsmonate, eigene Zuzahlungen, Jahreskosten und einen realistischen Privatanteil. Für den Nettoeffekt kommen Grenzsteuersatz und Sozialabgabenanteil hinzu.
Warum zeigt der Rechner einen Nettoeffekt und nicht nur den Steuerwert?
Der steuerpflichtige Vorteil allein sagt noch nicht, wie stark dein Nettogehalt oder dein Gewinn belastet wird. Deshalb rechnet der Rechner zusätzlich mit einem Grenzsteuersatz und einem Sozialabgabenanteil. Das bleibt eine Näherung, macht aber die Größenordnung der Methode sichtbar.