Berechne die lineare und degressive Abschreibung aus Anschaffungskosten, Restwert und Nutzungsdauer. Inklusive anteiligem Zeitanteil und vollem Jahresplan.
Anschaffung, Nutzung und AfA-Methode
Vergleiche lineare und degressive Abschreibung über die gesamte Nutzungsdauer.
Abschreibung und Restbuchwert
Ergebnis mit AfA-Basis, erstem Jahresbetrag, Steuerwirkung und Abschreibungsplan.
Trage Anschaffungskosten, Nutzungsdauer und Methode ein.
Ähnliche Rechner
Weitere Rechner aus der Kategorie "Steuern & Abgaben"
anfangs höherer Betrag mit späterem Wechsel möglich
Die Szenarien nutzen dieselben Anschaffungskosten wie der Standardfall und zeigen Rechenmechanik, keine steuerliche Empfehlung.
Häufig gestellte Fragen zum Abschreibung-Rechner
Was berechnet der Abschreibung-Rechner?
Der Rechner verteilt Anschaffungskosten und direkt zurechenbare Nebenkosten über eine Nutzungsdauer. Er berücksichtigt Restwert, Nutzungsmonate im ersten Jahr, betrieblichen Anteil und eine optionale Sonderabschreibung. So bekommst du nicht nur einen einzelnen Jahresbetrag, sondern auch einen Restbuchwert und einen mehrjährigen Verlauf.
Was gehört in die Anschaffungskosten?
Zum Ansatz gehören der Kaufpreis und Kosten, die nötig sind, damit das Wirtschaftsgut betriebsbereit wird. Lieferung, Montage oder Einrichtung können dazugehören. Laufende Ausgaben wie Wartung, Versicherung, Reparaturen oder Finanzierungskosten gehören normalerweise nicht in diese Basis, weil sie anders behandelt werden.
Warum fragt der Rechner nach einem Restwert?
Ein Restwert bleibt in dieser Modellrechnung am Ende der Nutzungsdauer stehen und wird nicht abgeschrieben. Das ist hilfreich, wenn du bewusst mit einem erwarteten Verkaufswert oder einem internen Mindestbuchwert arbeitest. Für viele steuerliche Standardfälle wird der Restwert aber auf 0 gesetzt.
Wie wirkt der Anschaffungsmonat auf die Abschreibung?
Im ersten Jahr wird häufig zeitanteilig gerechnet. Wird ein Wirtschaftsgut erst im Juni genutzt, ist der Jahresbetrag niedriger als bei Nutzung ab Januar. Dadurch verschiebt sich ein Teil der Abschreibung in spätere Jahre. Genau diesen Effekt zeigt der Rechner über die Nutzungsmonate im ersten Jahr.
Was ist der Unterschied zwischen linearer und degressiver Abschreibung?
Bei linearer Abschreibung bleibt der reguläre Jahresbetrag konstant. Bei degressiver Abschreibung wird ein Prozentsatz auf den jeweiligen Restbuchwert angewendet. Dadurch sind die Beträge am Anfang höher und sinken später. Der Rechner wechselt rechnerisch zur linearen Verteilung, sobald sie höher ist.
Warum ist die Nutzungsdauer so entscheidend?
Die Nutzungsdauer bestimmt, wie schnell die Kosten verteilt werden. Eine kurze Nutzungsdauer erhöht den jährlichen Betrag und senkt den Restbuchwert schneller. Eine lange Nutzungsdauer streckt die Wirkung. Der eingetragene Wert sollte deshalb zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts passen.
Wie wird eine Sonderabschreibung behandelt?
Der Rechner setzt die Sonderabschreibung als zusätzlichen Betrag im ersten Jahr an und begrenzt sie auf den verbleibenden abschreibbaren Wert. Ob so eine Sonderabschreibung tatsächlich erlaubt ist, hängt vom Wirtschaftsgut, vom Anschaffungszeitraum und von weiteren Voraussetzungen ab.
Wofür ist der betriebliche Nutzungsanteil gedacht?
Der betriebliche Anteil kürzt die Basis, wenn ein Wirtschaftsgut nicht vollständig betrieblich oder steuerlich relevant genutzt wird. Das betrifft zum Beispiel gemischt genutzte Geräte oder Fahrzeuge. Ohne diese Kürzung wäre der Abschreibungsbetrag in solchen Fällen zu hoch angesetzt.
Warum zeigt der Rechner eine geschätzte Steuerwirkung?
Die Abschreibung mindert zunächst den Gewinn oder die steuerlich relevanten Einkünfte. Die Steuerwirkung ergibt sich erst über deinen Grenzsteuersatz. Deshalb ist der angezeigte Steuerbetrag nur eine grobe Einordnung und keine vollständige Einkommensteuer- oder Körperschaftsteuerberechnung.
Welche Unterlagen brauche ich für die Abschreibung?
Sinnvoll sind Rechnung, Zahlungsnachweis, Liefer- oder Nutzungsbeginn, Nachweise zu Nebenkosten, gewählte Nutzungsdauer, betrieblicher Nutzungsanteil und Dokumentation zur Methode. Bei Sonderabschreibung oder degressiver AfA sollten die Voraussetzungen zusätzlich sauber festgehalten werden.