Formel: E = m × c × ΔT. c(Wasser) = 1,16 Wh/(L×K). Wirkungsgrad 100 % angenommen.
Warmwasserkosten nach Energieträger
Energieträger
Wirkungsgrad
Preis/kWh
Kosten 100 L (10→60°C)
Strom (Boiler)
95 %
0,30 €
1,83 €
Strom (Durchlauferhitzer)
98 %
0,30 €
1,78 €
Gas (Brennwert)
90 %
0,10 €
0,64 €
Wärmepumpe (COP 3)
300 %
0,30 €
0,58 €
Solar
-
0,00 €
0,00 €
Wärmepumpe ist am effizientesten. Solar ist kostenlos, aber wetterabhängig.
Häufig gestellte Fragen zum Wasser-erwärmen-Rechner
Wie viel Energie braucht man, um Wasser zu erwärmen?
Formel: Energie (kWh) = Wassermenge (Liter) × Temperaturdifferenz (K) × 1,16 Wh/(L×K) ÷ 1000. Beispiel: 100 Liter von 10°C auf 60°C = 100 × 50 × 1,16 ÷ 1000 = 5,8 kWh. Die spezifische Wärmekapazität von Wasser beträgt 4,186 kJ/(kg×K) bzw. 1,16 Wh/(L×K).
Wie lange dauert es, Wasser zu erwärmen?
Zeit (Min.) = Energie (kWh) ÷ Heizleistung (kW) × 60. Beispiel: 5,8 kWh mit 2 kW Heizstab = 5,8 ÷ 2 × 60 = 174 Minuten = 2,9 Stunden. Schneller: Höhere Leistung. Wasserkocher (2-3 kW) erwärmt 1,5 Liter in ca. 3-4 Minuten zum Kochen.
Was kostet es, Warmwasser zu bereiten?
Kosten = Energiemenge (kWh) × Energiepreis (€/kWh) ÷ Wirkungsgrad. Beispiel: 5,8 kWh für 100 L, Strom 30 Ct/kWh, Wirkungsgrad 95 % = 5,8 ÷ 0,95 × 0,30 € = 1,83 €. Mit Wärmepumpe (COP 3): Nur ca. 0,60 €. Gas (8 Ct/kWh, 90 % WG): Ca. 0,52 €.
Welcher Energieträger ist am günstigsten für Warmwasser?
Reihenfolge typischerweise: 1) Wärmepumpe (Arbeitszahl 3-4). 2) Solar thermisch (nach Installation fast kostenlos). 3) Gas-Brennwert. 4) Fernwärme (regional unterschiedlich). 5) Elektrischer Durchlauferhitzer. Die Wirtschaftlichkeit hängt von aktuellen Energiepreisen ab.
Wie viel Warmwasser verbraucht eine Person pro Tag?
Durchschnitt: 30-50 Liter bei 45°C pro Person/Tag. Aufschlüsselung: Duschen 30-50 L, Baden 120-150 L, Händewaschen 3-5 L, Geschirrspülen 10-15 L. Ein 4-Personen-Haushalt: 120-200 Liter/Tag. Warmwasser macht ca. 12-15 % des gesamten Energieverbrauchs aus.
Was ist effizienter: Durchlauferhitzer oder Boiler?
Durchlauferhitzer: Kein Speicherverlust, aber hohe Anschlussleistung (18-27 kW) nötig. Boiler/Speicher: Bereitschaftsverluste (1-2 kWh/Tag), aber günstigerer Nachtstrom nutzbar. Bei häufiger Nutzung und gutem Speicher: Speicher oft günstiger. Für einzelne Zapfstellen: Durchlauferhitzer.
Wie kann ich Warmwasserkosten senken?
1) Temperatur auf 60°C begrenzen (höher = mehr Verluste, Legionellenvorschrift beachten). 2) Sparduschköpfe (50 % Einsparung möglich). 3) Kürzer duschen statt baden. 4) Zirkulation zeitgesteuert. 5) Leitungen dämmen. 6) Warmwasser-Wärmepumpe oder Solar nachrüsten.
Was ist die Legionellentemperatur?
Legionellen sterben ab 60°C ab. In Warmwasserspeichern: Mindestens 60°C einstellen. Bei zentraler Warmwasserbereitung in Mehrfamilienhäusern: Regelmäßige Erhitzung auf 70°C vorgeschrieben. Verbrühungsgefahr bei über 43°C – Thermostatmischbatterien verwenden.
Wie berechne ich die Aufheizzeit meines Boilers?
Aufheizzeit = Speicherinhalt × Temperaturdifferenz × 1,16 ÷ Heizleistung ÷ 1000 × 60 (in Minuten). Beispiel: 300 L Speicher, 10°C auf 60°C, 4 kW Heizleistung = 300 × 50 × 1,16 ÷ 4 ÷ 1000 × 60 = 261 Min. = ca. 4,4 Stunden.
Lohnt sich eine Warmwasser-Wärmepumpe?
Bei Stromkosten über 25 Ct/kWh und Jahresverbrauch ab 2.000 kWh meist ja. Investition: 2.500-4.000 € installiert. Einsparung: 60-70 % gegenüber Elektro-Boiler. Amortisation: 5-8 Jahre. Zusätzlich: Kühlt Aufstellraum (Vorteil in Kellern/Hauswirtschaftsräumen), ideal mit PV-Anlage.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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