Auch bei kritischen Werten kann eine Wärmepumpe funktionieren – mit Anpassungen.
Wärmepumpen-Förderung 2026
BEG-Förderung für Heizungstausch
Förderart
Fördersatz
Bedingung
Grundförderung
30 %
Für alle Wärmepumpen
Klimageschwindigkeits-Bonus
+20 %
Austausch Öl/Gas bis 2028
Einkommens-Bonus
+30 %
Haushaltseinkommen < 40.000 €
Effizienz-Bonus
+5 %
Natürliches Kältemittel oder Erdwärme
Maximum
70 %
Deckelung bei 70 % der Kosten
Maximal förderfähige Kosten: 30.000 € (erstes Wohngebäude). Antrag vor Baubeginn!
Häufig gestellte Fragen zum Wärmepumpencheck
Eignet sich mein Haus für eine Wärmepumpe?
Ideale Voraussetzungen: Gute Dämmung (Energieklasse B-C oder besser), Fußbodenheizung oder Niedertemperatur-Heizkörper, Platz für Außengerät oder Erdsondenbohrung. Auch ältere Häuser können geeignet sein, oft mit höheren Anforderungen an Dämmung oder Heizkörpertausch.
Welche Vorlauftemperatur brauche ich?
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter die Wärmepumpe. Ideal: 35°C (Fußbodenheizung), gut: 45°C (Niedertemperatur-Heizkörper), möglich: 55°C (normale Heizkörper). Über 55°C wird es ineffizient, hier helfen Hochtemperatur-Wärmepumpen oder größere Heizkörper.
Was kostet eine Wärmepumpe?
Anschaffung inkl. Installation: Luft-Wärmepumpe 15.000-25.000 €, Erdwärmepumpe 25.000-45.000 € (inkl. Bohrung). Nach Förderung (bis 70 %): 5.000-15.000 €. Laufende Kosten sind oft niedriger als bei Gas/Öl. Amortisation typisch nach 8-15 Jahren.
Moderne Geräte: 35-50 dB(A) im Betrieb, vergleichbar mit Kühlschrank oder leiser Unterhaltung. Flüstermodi (Nachtmodus) reduzieren auf 30-35 dB. Mindestabstand zum Nachbarn beachten (meist 3 m). Schallschutzmaßnahmen bei enger Bebauung möglich.
Funktioniert die Wärmepumpe auch bei Minusgraden?
Ja, moderne Luft-Wärmepumpen funktionieren bis -20°C. Die Effizienz sinkt bei Kälte (weniger Wärme in der Luft), daher steigt der Stromverbrauch. Bei sehr niedrigen Temperaturen schaltet ein elektrischer Heizstab zu. Erdwärme- und Grundwasser-Wärmepumpen sind unabhängig von der Außentemperatur.
Brauche ich eine Fußbodenheizung für die Wärmepumpe?
Nicht zwingend, aber ideal. Fußbodenheizung ermöglicht niedrige Vorlauftemperaturen (35°C) und hohe Effizienz. Alternativen: Große Niedertemperatur-Heizkörper, Wandheizung, Deckenheizung. Bestehende Heizkörper können oft durch größere ersetzt werden.
Was ist der Unterschied zwischen COP und JAZ?
COP (Coefficient of Performance) ist die Effizienz bei einem bestimmten Betriebspunkt (z. B. A7/W35 = 7°C Außentemperatur, 35°C Vorlauf). JAZ (Jahresarbeitszahl) ist der Durchschnitt über ein ganzes Jahr. Die JAZ ist praxisrelevanter und liegt meist unter dem COP.
Kann ich meine Gasheizung mit einer Wärmepumpe kombinieren?
Ja, als Hybrid-Heizung. Die Wärmepumpe deckt die Grundlast (milde Temperaturen), die Gasheizung springt bei Kälte ein. Vorteil: Geringere Investitionskosten, Nutzung bestehender Infrastruktur. Nachteil: Zwei Systeme zu warten, weniger Förderung.
Wie lange hält eine Wärmepumpe?
Lebensdauer: 15-25 Jahre, vergleichbar mit Gas- oder Ölheizung. Der Verdichter (Kompressor) ist das verschleißanfälligste Teil. Regelmäßige Wartung (jährlich empfohlen) verlängert die Lebensdauer. Erdsondenbohrungen halten 50-100 Jahre.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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