Berechne deine Photovoltaik-Speichergröße aus PV-Leistung, Jahresverbrauch und Eigenverbrauch. Inklusive Haustyp, Strompreis und konkreter kWh-Empfehlung.
Photovoltaik-Speichergröße berechnen
Dimensioniere den Batteriespeicher aus PV-Leistung, Jahresverbrauch, Direktverbrauch, Haustyp und Stromwert.
Empfohlene Photovoltaik-Speichergröße
Zeigt kWh-Empfehlung, sinnvollen Bereich, Eigenverbrauchseffekt und grobe Amortisation.
Gib PV-Leistung, Verbrauch und Stromwerte ein.
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Empfohlene Speicherkapazität-Zentrale Empfehlung für die nutzbare Speicherkapazität in kWh.
V
Jahresstromverbrauch-Jährlicher Stromverbrauch des Haushalts oder Gebäudes.
P
PV-Leistung-Installierte Leistung der Photovoltaikanlage in kWp.
Q
Direkter Eigenverbrauch-PV-Strom, der bereits ohne Speicher direkt genutzt wird.
S
Haustypfaktor-Modellfaktor für typische Verbrauchsprofile je Gebäudetyp.
Standardannahmen zur Speichergröße
Die Beispielrechnung zeigt, welche Werte aus den voreingestellten Eingaben entstehen und wo die Empfehlung liegt.
Kennzahl
Wert
Einordnung
Empfohlene Speichergröße
4,8 kWh
Zentraler Richtwert für die nutzbare Speicherkapazität.
Sinnvoller Bereich
3,4-6,2 kWh
Bereich für Angebotsvergleich und technische Planung.
Zusätzlicher Eigenverbrauch
540 kWh
Mehr selbst genutzter PV-Strom durch den Speicher.
Grobe Amortisation
24,3 Jahre
Wirtschaftliche Einordnung auf Basis pauschaler Speicherkosten.
Die Speichergröße ist eine Näherung. Lastprofil, Wechselrichter, Notstromwunsch und echte Speicherzyklen müssen im Angebot geprüft werden.
Speichergröße nach Jahresverbrauch
Bei gleicher PV-Leistung verändert der Jahresverbrauch die empfohlene Batteriegröße und den zusätzlichen Eigenverbrauch.
Jahresverbrauch
Empfehlung
Sinnvoller Bereich
Mehr Eigenverbrauch
Einordnung
3.000 kWh
3,0 kWh
2,1-3,9 kWh
300 kWh
Mit realem Lastprofil abgleichen
4.800 kWh
4,8 kWh
3,4-6,2 kWh
540 kWh
Standardannahme im Rechner
7.000 kWh
7,0 kWh
4,9-9,1 kWh
675 kWh
Mit realem Lastprofil abgleichen
9.000 kWh
9,0 kWh
6,3-11,7 kWh
675 kWh
Mit realem Lastprofil abgleichen
Mehr Verbrauch bedeutet nicht automatisch einen sehr großen Speicher. Entscheidend ist, wann der Verbrauch anfällt.
Häufig gestellte Fragen zum Photovoltaik-Speicher-Größe-Rechner
Was berechnet der Photovoltaik-Speicher-Größe-Rechner?
Der Rechner schätzt eine passende nutzbare Speicherkapazität für eine PV-Anlage. Dafür nutzt er PV-Leistung, Jahresstromverbrauch, direkten Eigenverbrauch, Haustyp, Strompreis und Einspeisewert. Zusätzlich zeigt er einen sinnvollen Größenbereich, Mehr-Eigenverbrauch und eine grobe Amortisation.
Warum ist nutzbare Speicherkapazität wichtiger als Bruttokapazität?
Die nutzbare Speicherkapazität beschreibt, wie viele Kilowattstunden praktisch entnommen werden können. Die Bruttokapazität liegt oft höher, weil Entladetiefe, Schutzreserve und Batteriemanagement einen Teil zurückhalten. Für Angebotsvergleiche zählt deshalb die nutzbare kWh.
Welche Größe ist für ein Einfamilienhaus typisch?
Viele Einfamilienhäuser landen grob zwischen 4 kWh und 10 kWh nutzbarer Kapazität. Der passende Wert hängt aber stärker von Verbrauchszeiten als vom Jahresverbrauch allein ab. Ein Haushalt mit hohem Abendbedarf braucht anders dimensionierte Speicher als ein Haushalt mit viel Tagesverbrauch.
Warum fragt der Rechner nach direktem Eigenverbrauch?
Direkter Eigenverbrauch ist PV-Strom, der schon ohne Batterie sofort genutzt wird. Je höher dieser Anteil ist, desto weniger Überschuss bleibt für den Speicher. Ein hoher Direktverbrauch kann deshalb bedeuten, dass ein kleinerer Speicher sinnvoller ist als eine große Batterie.
Sollte der Speicher so groß wie der Nachtverbrauch sein?
Das kann ein Startpunkt sein, reicht aber nicht als Regel. Der Speicher muss auch oft genug geladen werden können. Wenn im Winter oder an bewölkten Tagen wenig Überschuss entsteht, bleibt ein großer Speicher leer und verbessert die Autarkie kaum.
Warum zeigt der Rechner eine grobe Amortisation?
Die Amortisation ordnet ein, ob die empfohlene Größe wirtschaftlich plausibel wirkt. Die Schätzung nutzt pauschale Speicherkosten und den zusätzlichen Eigenverbrauch. Für eine Kaufentscheidung solltest du den echten Speicherpreis, Förderung, Garantie, Zyklenzahl und Wechselrichterkosten ergänzen.
Kann ein zu großer Speicher schaden?
Ein zu großer Speicher ist technisch nicht automatisch schlecht, aber wirtschaftlich oft schwach. Wenn die Batterie selten voll genutzt wird, verteilen sich Anschaffungskosten auf wenige nutzbare Kilowattstunden. Das erhöht Kosten je gespeicherter kWh und verlängert die Amortisation.
Wie beeinflusst ein E-Auto die Speichergröße?
Ein E-Auto erhöht den Stromverbrauch, lädt aber oft mit hoher Leistung und nicht immer nachts. Wenn es tagsüber mit PV-Überschuss lädt, braucht es nicht zwingend mehr Hausspeicher. Wenn es abends lädt, kann der Speicherbedarf steigen, wird aber durch Ladeleistung und Kapazität begrenzt.
Wie beeinflusst eine Wärmepumpe die Speichergröße?
Eine Wärmepumpe verschiebt viel Verbrauch in Herbst und Winter, wenn die PV-Erträge niedriger sind. Ein größerer Speicher hilft dann nur begrenzt, wenn er nicht geladen wird. Wichtig ist deshalb, Wärmepumpenverbrauch und Winterertrag getrennt zu betrachten.
Ersetzt der Rechner eine Speicherplanung?
Nein. Der Rechner liefert eine strukturierte Näherung für die Speichergröße, aber keine technische Auslegung. Für Planung und Kauf zählen Lastprofil, Wechselrichter, Phasen, Notstromfunktion, Garantie, Aufstellort, Brandschutz und das konkrete Angebot.