Prozentsatz-Gebührensatz je PayPal-Transaktionsart
F
Fixgebühr-Festbetrag je PayPal-Transaktionsart
PayPal-Gebühren 2026
Transaktionsgebühren nach Art
Transaktionsart
Fixgebühr
Prozent
Beispielgebühr
Waren & Dienstleistungen (DE)
0,35 €
2,49 %
2,84 € bei 100 €
PayPal Checkout / Standard (DE)
0,39 €
2,99 %
3,38 € bei 100 €
Mikrozahlung (DE, unter 5 €)
0,09 €
4,99 %
0,29 € bei 4 €
Freunde & Familie (DE)
0,00 €
0,00 %
0,00 € bei 100 €
Freunde & Familie (Int.)
0,99-3,99 €
5,00 %
3,99 € bei 100 €
Quelle: PayPal Merchant Fees Germany, Stand 30.04.2026, geprüft am 05.07.2026. Individuelle Händlerkonditionen können abweichen.
Häufig gestellte Fragen zum PayPal-Gebühren-Rechner
Wie hoch sind die PayPal Gebühren in Deutschland?
In Deutschland beträgt die PayPal-Checkout-Standardgebühr 2,99 % des Transaktionsbetrags plus 0,39 € Festgebühr. Für „Waren und Dienstleistungen senden/empfangen“ nennt PayPal 2,49 % plus 0,35 €. QR-Code-Zahlungen liegen bei 0,90 % ohne Festgebühr. Mikrozahlungen unter 5 € werden mit 4,99 % plus 0,09 € berechnet. Freunde-&-Familie-Zahlungen sind im Inland kostenfrei und nur für private Zahlungen gedacht.
Wann ist eine PayPal Zahlung kostenfrei?
PayPal Zahlungen sind in folgenden Fällen kostenfrei: Freunde & Familie Zahlungen im Inland, Geld empfangen vom eigenen PayPal-Guthaben oder Bankkonto, Käuferschutz-Rückerstattungen, und PayPal-interne Guthaben-Transfers. Wichtig: Freunde & Familie darf nur für private, nicht-geschäftliche Zwecke verwendet werden, sonst droht eine Kontosperrung.
Wie unterscheiden sich internationale PayPal Gebühren?
Internationale PayPal Gebühren sind höher als Inlandsgebühren: Zahlungen aus dem EWR in Euro oder Schwedischen Kronen werden wie inländische Zahlungen behandelt. Großbritannien kostet im Standardmodell 4,28 % + 0,39 €, andere internationale Märkte 4,98 % + 0,39 €. Währungsumrechnungen haben zusätzlich 2,5-4 % Aufschlag auf den Wechselkurs. Bei Freunde & Familie international fallen 5 % an (mindestens 0,99 €, maximal 3,99 €). Die genauen Sätze können je nach Währung und Land variieren.
Was sind PayPal Verkäufergebühren und wer zahlt sie?
PayPal Verkäufergebühren werden automatisch vom empfangenen Betrag abgezogen. Welche Gebühr gilt, hängt vom Produkttyp ab. Bei PayPal Checkout sind es im Standardmodell 2,99 % plus 0,39 €. Bei „Waren und Dienstleistungen senden/empfangen“ sind es 2,49 % plus 0,35 €. Alternativ kann der Käufer die Gebühr übernehmen, wenn ihr das vor der Transaktion klar vereinbart.
Wie kann ich PayPal Gebühren sparen?
PayPal Gebühren sparen: 1) Nutze Freunde & Familie für private Zahlungen (nicht für Geschäfte!). 2) QR-Code Zahlungen haben niedrigere Gebühren (0,90 %). 3) Vermeide Währungsumrechnungen durch PayPal. 4) Bei größeren Beträgen Banküberweisung statt PayPal nutzen. 5) Geschäftskunden können PayPal-Alternativen wie Klarna oder Stripe vergleichen. 6) Wiederkehrende Zahlungen haben manchmal bessere Konditionen.
Wie funktioniert der PayPal-Käuferschutz und wann greift er?
Der Käuferschutz deckt Käufe ab, wenn Artikel nicht ankommen oder erheblich von der Beschreibung abweichen. Voraussetzung ist die Bezahlung über „Waren und Dienstleistungen“, nicht über Freunde und Familie. Ausgeschlossen sind unter anderem Immobilien, Fahrzeuge, bereits erbrachte Dienstleistungen und persönliche Abholung. PayPal prüft den Fall und erstattet gegebenenfalls den Kaufpreis. Verkäufer sollten Versandnachweise aufbewahren.
Welche Alternativen zu PayPal gibt es für Verkäufer?
Alternativen sind zum Beispiel Stripe, Klarna, Apple Pay, Google Pay, klassische Kartenzahlung, SumUp und Banküberweisung. Die Gebühren unterscheiden sich nach Land, Zahlungsart, Kartenherkunft, Rückbuchungsrisiko, Vertragsmodell und Transaktionsvolumen. Prüfe deshalb immer die aktuelle Preisliste des jeweiligen Anbieters, statt mit alten Beispielgebühren zu kalkulieren. Bei hohem Volumen lohnen individuelle Konditionen oder ein Payment-Service-Provider-Vergleich.
Wie rechne ich PayPal-Gebühren in meine Preise ein?
Um einen Nettobetrag X zu erhalten, berechne den Bruttobetrag: Brutto = (X + Festgebühr) ÷ (1 - Prozentsatz). Beispiel: 100 € netto bei 2,99 % + 0,39 €: Brutto = (100 + 0,39) ÷ 0,9701 = 103,47 €. Oder einfacher: Nettopreis × 1,031 + 0,40 € als Faustformel. Viele Händler geben Gebühren an Käufer weiter oder kalkulieren sie in die Produktpreise ein. Transparente Kommunikation erhöht die Kundenakzeptanz.
Welche Angaben braucht die PayPal-Gebührenberechnung?
Benötigt werden Betrag, Währung, Land des Zahlungspartners, Transaktionstyp, geschäftliche oder private Zahlung, Gebührenmodell, Fixgebühr und mögliche Währungsumrechnung. Bei Händlern kommen Sonderkonditionen, Micropayment-Modelle und Rückerstattungen hinzu. Für eine saubere Kalkulation sollte der Rechner getrennt zeigen, welchen Betrag der Käufer zahlt und welcher Nettobetrag beim Verkäufer ankommt.
Warum kann die tatsächliche PayPal-Gebühr vom Rechner abweichen?
Abweichungen entstehen durch individuelle Händlerkonditionen, internationale Zahlungen, Währungsumrechnung, wechselnde Gebührenmodelle, Rückerstattungen, Streitfälle oder Sondertarife für kleine Zahlungen. Außerdem ändern Zahlungsanbieter ihre Preislisten gelegentlich. Deshalb ist der Rechner vor allem für Preisplanung und Plausibilitätsprüfung geeignet, während für die Buchhaltung die echte PayPal-Abrechnung zählt.