Berechne deinen Pflege-Bahr 2026 aus Eigenbeitrag, staatlicher Zulage und Wartezeit. Inklusive Tarifleistung für Pflegegrad 5 und dem jährlichen Förderanteil.
Eigenbeitrag und Fördermerkmale
Prüfe Zulage, Mindestbeitrag, Tarifleistung und Wartezeit.
Zulage und Beitragswirkung
Förderanteil, Jahressumme und Planungszeitraum
Gib Beitrag, Tarifleistung und Fördermerkmale ein.
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Förderanteil-Anteil der staatlichen Zulage an der jährlichen Vertragsgutschrift.
Z
Zulage-Jährliche Pflegevorsorgezulage, wenn die Fördermerkmale erfüllt sind.
E
Eigenbeitrag-Jährlicher Beitrag, den die versicherte Person selbst zahlt.
Pflege-Bahr-Fördermerkmale 2026
Der Rechner prüft nur die wichtigsten, rechnerisch fassbaren Fördermerkmale.
Merkmal
Wert
Einordnung
Monatliche Zulage
5,00 €
Wird dem förderfähigen Vertrag gutgeschrieben
Mindest-Eigenbeitrag
10,00 €
Die Zulage zählt nicht zum Mindestbeitrag
Mindestleistung Pflegegrad 5
600,00 €
Förderfähige Tarife müssen diesen Monatswert mindestens vorsehen
Maximale Wartezeit
5 Jahre
Längere Wartezeiten passen nicht zur Förderlogik
Quelle: BMG Online-Ratgeber Pflege und §§ 126 bis 129 SGB XI. Datenstand im Projekt: BMG, Stand Januar und März 2026.
Beispiele für Beitrag und Zulage
Die Beispiele zeigen, wann der Rechner eine Zulage ansetzt und wann nicht.
Fall
Jahreszulage
Eigenbeitrag
Förderanteil
Standardfall mit Mindestleistung
60,00 €
300,00 €
16,7 %
Eigenbeitrag zu niedrig
0,00 €
96,00 €
0 %
Pflegeleistung schon bezogen
0,00 €
300,00 €
0 %
Der Rechner bewertet keine Tarifqualität. Wartezeiten, Leistungsstaffeln und Beitragsentwicklung müssen separat geprüft werden.
Tarifprüfung vor Abschluss
Pflege-Bahr ist eine Förderlogik, aber keine automatische Empfehlung für jeden Tarif.
Frage
Warum wichtig
Rechnerfeld
Ist der Eigenbeitrag hoch genug?
Unter 10 € monatlich entsteht keine Zulage.
Eigenbeitrag
Leistet der Tarif genug bei Pflegegrad 5?
Das BMG nennt mindestens 600 € monatlich.
Tarifleistung Pflegegrad 5
Gab es schon Pflegeleistungen?
Vorherige Pflegeleistungen können die Zulage ausschließen.
Pflegeleistung vor Abschluss
Wie lang ist die Wartezeit?
Förderfähige Verträge dürfen höchstens fünf Jahre Wartezeit vorsehen.
Wartezeit
Beitragsentwicklung, Dynamik, Ausschlüsse und reale Versorgungslücke gehören in eine unabhängige Beratung.
Häufig gestellte Fragen zum Pflege-Bahr-Rechner
Was berechnet der Pflege-Bahr-Rechner?
Der Rechner prüft rechnerisch, ob die wichtigsten Fördermerkmale einer geförderten privaten Pflegezusatzversicherung plausibel erfüllt sind. Er zeigt Eigenbeitrag, staatliche Zulage, Förderanteil und mehrjährige Beitragswirkung, bewertet aber nicht, ob ein konkreter Tarif fachlich gut ist.
Wie hoch ist die staatliche Pflege-Bahr-Zulage?
Die Pflegevorsorgezulage beträgt monatlich 5,00 € und damit jährlich 60,00 €. Der Rechner setzt diese Zulage nur an, wenn Eigenbeitrag, Alter, Pflegeleistungsstatus, Mindestleistung und Wartezeit zur Förderlogik passen.
Warum muss der Eigenbeitrag mindestens 10 € betragen?
§ 127 SGB XI verlangt einen monatlichen Eigenbeitrag von mindestens 10 €. Die Zulage selbst zählt dabei nicht mit. Der Rechner weist deshalb eine Beitragslücke aus, wenn der eingegebene Eigenbeitrag darunter liegt, und setzt in diesem Fall keine Zulage an.
Warum fragt der Rechner die Leistung bei Pflegegrad 5 ab?
Das BMG nennt als Fördermerkmal, dass die Zusatzversicherung für Pflegegrad 5 mindestens 600 € monatlich leisten muss. Der Rechner prüft genau diesen Wert, weil eine zu niedrige Tarifleistung die Förderfähigkeit rechnerisch infrage stellt.
Gibt es beim Pflege-Bahr eine Gesundheitsprüfung?
Bei förderfähigen Pflege-Bahr-Tarifen findet nach den BMG-Informationen keine Gesundheitsprüfung statt. Leistungsausschlüsse und Risikozuschläge sind dort ebenfalls nicht erlaubt. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Tarif automatisch ausreichend leistet oder günstig bleibt.
Warum ist vorheriger Pflegeleistungsbezug relevant?
Die Förderlogik richtet sich an volljährige Versicherte, die nicht bereits Pflegeleistungen beziehen oder bezogen haben. Wenn vor Vertragsabschluss schon Pflegeleistungen vorlagen, zeigt der Rechner deshalb keine Zulage und markiert den Fall als prüfungsbedürftig.
Was bedeutet die Wartezeit im Rechner?
Förderfähige Verträge dürfen nach SGB XI höchstens fünf Jahre Wartezeit vorsehen. Eine kürzere oder fehlende Wartezeit kann für Versicherte besser sein, aber der Rechner prüft nur, ob der eingegebene Wert über der gesetzlichen Fördergrenze liegt.
Ist Pflege-Bahr automatisch sinnvoll?
Nein. Die Zulage verbessert den Beitrag, aber sie sagt nichts über spätere Leistung, Beitragsentwicklung, Dynamik oder reale Pflegekosten aus. Der Rechner macht den Fördermechanismus transparent. Ob ein Tarif zur Versorgungslücke passt, muss separat verglichen werden.
Warum zeigt der Rechner einen Förderanteil?
Der Förderanteil macht sichtbar, wie stark die Zulage im Verhältnis zur jährlichen Vertragsgutschrift wirkt. Bei niedrigen Eigenbeiträgen ist der Anteil optisch höher, aber die absolute Leistung kann trotzdem zu klein sein. Deshalb steht die Tarifleistung neben dem Beitrag.
Welche Quellen nutzt der Rechner?
Die Daten stammen aus dem BMG Online-Ratgeber Pflege und den Vorschriften zur Pflegevorsorgezulage im SGB XI. Der Rechner nutzt den Rechtsstand 2026 aus dem zentralen Pflege-Datenmodul und sollte bei gesetzlichen Änderungen gemeinsam mit Tabellen, FAQ und Tests aktualisiert werden.