Die CO2-Steuer (Brennstoffemissionshandelsgesetz - BEHG) verteuert fossile Brennstoffe entsprechend deinem CO2-Ausstoß. Der Preis steigt jährlich, um Anreize für klimafreundliche Alternativen zu schaffen.
CO2-Steuer Berechnung
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Die CO2-Steuer nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz ist eine Abgabe auf fossile Brennstoffe wie Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel. Der Preisaufschlag verteuert den CO2-Ausstoß, um Anreize für klimafreundlichere Alternativen zu setzen. In Deutschland gilt diese CO2-Bepreisung seit 2021.
Wie hoch ist die CO2-Steuer 2026?
2026 liegt der CO2-Preis im nationalen Brennstoffemissionshandel in einem Korridor von 55-65 € pro Tonne CO2. Der konkrete Aufschlag für Heizöl, Erdgas, Benzin oder Diesel hängt vom angesetzten Zertifikatspreis und vom Brennstoff ab. Für verbindliche Abrechnungen zählt deshalb der ausgewiesene CO2-Kostenbetrag des Lieferanten.
Wie wird die CO2-Steuer berechnet?
Formel: Verbrauch × CO2-Faktor × CO2-Preis. CO2-Faktoren als Orientierung: Erdgas 0,202 kg/kWh, Heizöl 2,66 kg/l, Benzin 2,37 kg/l, Diesel 2,65 kg/l. Beispiel für 2026: 20.000 kWh Gas × 0,202 kg/kWh = 4,04 t CO2. Bei 55-65 €/t ergibt das rund 222-263 € CO2-Kosten pro Jahr.
Wer trägt die CO2-Steuer bei Mietwohnungen?
Seit 2023 wird die CO2-Steuer für Heizen zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt. Je schlechter die Gebäudeeffizienz, desto mehr zahlt der Vermieter (0-95 %). Bei einem energetisch sehr guten Gebäude zahlt der Mieter 100 %. Das soll Anreize für Sanierungen schaffen.
Wie entwickelt sich die CO2-Steuer in den nächsten Jahren?
Entwicklung: 2025 lag der Festpreis bei 55 €/t. 2026 gilt kein einzelner Festpreis mehr, sondern ein Korridor von 55-65 €/t. Ab 2027 soll ein Marktmechanismus den Preis stärker bestimmen. Für verbindliche Planungen solltest du deshalb den jeweils gültigen Preis des Abrechnungsjahres prüfen.
Kann ich die CO2-Steuer reduzieren?
Maßnahmen zur Reduktion: Heizung modernisieren (Wärmepumpe), Gebäude dämmen, auf E-Auto umsteigen, weniger fossile Brennstoffe verbrauchen. Grünes Gas und synthetische Kraftstoffe können künftig CO2-neutral sein und weniger Steuer kosten.
Was passiert mit den Einnahmen aus der CO2-Steuer?
Die Einnahmen werden für klima- und energiepolitische Maßnahmen des Bundes verwendet, etwa Förderung erneuerbarer Energien, Gebäudesanierung, E-Mobilität oder Entlastungsmaßnahmen. Die konkrete Verwendung hängt vom jeweiligen Bundeshaushalt und den geltenden Förderprogrammen ab.
Gilt die CO2-Steuer auch für Unternehmen?
Ja, Unternehmen zahlen ebenfalls die CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe. Große Industrieanlagen fallen unter den EU-Emissionshandel (EU ETS) und sind vom BEHG ausgenommen. Kleine und mittlere Unternehmen sind betroffen, die Kosten werden oft an Kunden weitergegeben.
Welche Eingaben braucht der CO2-Steuer-Rechner?
Du brauchst Brennstoffart, Verbrauch, Abrechnungszeitraum, CO2-Faktor und aktuellen Preis pro Tonne CO2. Bei Mietwohnungen sind zusätzlich Gebäudeeffizienz, Heizkostenabrechnung und Aufteilung zwischen Mieter und Vermieter relevant.
Warum sollten Mieter den CO2-Kostenanteil prüfen?
Seit der Kostenaufteilung im Heizbereich hängt der Anteil von Mieter und Vermieter von der energetischen Qualität des Gebäudes ab. Eine Abrechnung sollte Verbrauch, Emissionswerte und Stufenmodell nachvollziehbar ausweisen, sonst lässt sich der eigene Anteil kaum prüfen.