Berechne deine Break-even-Menge aus Verkaufspreis und Stückkosten. Inklusive Deckungsbeitrag, Umsatzschwelle und Sicherheitsabstand bis zum Zielgewinn.
Kosten, Preis und Absatz
Berechne Gewinnschwelle, Umsatzschwelle, Zielgewinn-Menge und Sicherheitsabstand aus deinen Stückwerten.
Gewinnschwelle und Planungspuffer
Mit Deckungsbeitrag, Break-even-Umsatz, Zielgewinn und geplantem Ergebnis
Gib Kosten, Preis und Absatzmenge ein und starte die Berechnung.
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Die Beispiele sind vereinfachte Planwerte. In echten Kalkulationen sollten Retouren, Rabatte, Auslastung, Steuern und Zahlungsziele separat geprüft werden.
Häufig gestellte Fragen zum Break-even-Rechner
Was berechnet der Break-even-Rechner?
Der Break-even-Rechner zeigt, ab welcher Absatzmenge deine Fixkosten durch den Deckungsbeitrag gedeckt sind. Dazu berechnet er die Break-even-Menge, den nötigen Umsatz, den Stückdeckungsbeitrag, die Zielgewinn-Menge und den Sicherheitsabstand zur geplanten Menge. So erkennst du, ob dein Preis- und Kostenmodell rechnerisch trägt.
Welche Eingaben brauche ich für den Break-even?
Du brauchst die Fixkosten eines klaren Zeitraums, den Verkaufspreis je Einheit, die variablen Kosten je Einheit und eine geplante Absatzmenge. Optional kannst du einen Zielgewinn eintragen. Wichtig ist, dass alle Werte denselben Zeitraum und dieselbe Logik nutzen. Monatsfixkosten brauchen eine Monatsmenge, Jahresfixkosten eine Jahresmenge.
Warum sind variable Kosten so wichtig?
Variable Kosten bestimmen, wie viel von jedem Verkauf wirklich zur Deckung der Fixkosten übrig bleibt. Wenn der Verkaufspreis 50 € beträgt und variable Kosten von 20 € anfallen, bleiben 30 € Deckungsbeitrag je Einheit. Erst diese 30 € arbeiten gegen die Fixkosten. Umsatz allein kann deshalb sehr irreführend sein.
Was bedeutet ein negativer Sicherheitsabstand?
Ein negativer Sicherheitsabstand bedeutet, dass deine geplante Menge noch unter der Gewinnschwelle liegt. Der Rechner zeigt dann auch, wie viele Einheiten und welcher Umsatz bis zum Break-even fehlen. Das ist kein automatisches Aus für das Vorhaben, aber ein klares Signal, Preis, Kosten, Kapazität oder Absatzannahmen noch einmal zu prüfen.
Warum rundet der Rechner die Break-even-Menge auf?
Die Formel kann eine gebrochene Menge ergeben, zum Beispiel 85,72 Einheiten. In den meisten Fällen kannst du aber keine Bruchteile eines Produkts, Auftrags oder Termins verkaufen. Deshalb rundet der Rechner auf die nächste volle Einheit auf. Diese gerundete Zahl ist die erste Menge, bei der die Fixkosten rechnerisch gedeckt sind.
Soll ich Netto- oder Bruttowerte verwenden?
Für betriebliche Kalkulationen sind Nettowerte meist klarer, weil Umsatzsteuer kein eigener Ertrag ist. Entscheidend ist aber die Konsistenz. Verkaufspreis, variable Kosten, Fixkosten und Zielgewinn sollten nicht gemischt werden. Wenn du Bruttowerte nutzt, müssen auch die Kosten entsprechend brutto gedacht sein, sonst wird der Deckungsbeitrag verzerrt.
Kann ich mit dem Rechner auch einen Zielgewinn planen?
Ja. Der Zielgewinn wird rechnerisch wie ein zusätzlicher Betrag behandelt, der über die reinen Fixkosten hinaus verdient werden soll. Dadurch entsteht eine Zielgewinn-Menge. Diese Zahl ist oft praxisnäher als die reine Gewinnschwelle, weil ein Geschäft nicht nur kostendeckend, sondern auch ausreichend profitabel sein muss.
Was passiert, wenn die variablen Kosten höher als der Preis sind?
Dann entsteht kein positiver Deckungsbeitrag. Jede weitere Einheit würde die Fixkosten nicht decken, sondern das Ergebnis verschlechtern. Der Rechner blockiert solche Eingaben deshalb. Fachlich heißt das: Entweder muss der Preis steigen, die variablen Kosten müssen sinken oder das Angebot braucht ein anderes Kostenmodell.
Welche Fehler verfälschen eine Break-even-Rechnung besonders stark?
Häufig werden Fixkosten und variable Kosten vermischt, Brutto- und Nettowerte zusammengeworfen oder Rabatte vergessen. Auch Kapazitätsgrenzen werden oft übersehen. Eine rechnerische Break-even-Menge hilft nur, wenn sie auch praktisch erreichbar ist. Deshalb sollte das Ergebnis immer mit Nachfrage, Produktionszeit, Personal und Liquidität abgeglichen werden.
Wo liegen die Grenzen des Break-even-Rechners?
Der Rechner nutzt ein lineares Modell mit konstantem Verkaufspreis, konstanten variablen Kosten und einem festen Fixkostenblock. Echte Geschäftsmodelle sind oft unruhiger. Preise ändern sich, Mengenrabatte wirken, Auslastung springt nicht stufenlos und Kosten entstehen zeitlich versetzt. Nutze das Ergebnis deshalb als Planungsmodell, nicht als Garantie.