Berechne Break-even-Menge aus Fixkosten, Verkaufspreis und variablen Stückkosten.
Rechner-Eingaben
Gib deine Werte für Fixkosten, Preis je Einheit, Variable Kosten je Einheit und Geplante Absatzmenge ein. Ergebnis und Berechnungsbasis aktualisieren sich automatisch.
Eingaben
Passe alle relevanten Fachwerte an deinen konkreten Fall an.
Hinweis
Dieser Rechner ist eine fachliche Orientierung und ersetzt keine verbindliche Prüfung durch die zuständige Stelle, Beratung, Labor, Vertragspartner oder Fachperson.
Break-even-Menge
Break-even-Menge
400,00
Deckungsbeitrag
50,00 €
Gewinn bei Planmenge
0,00 €
Berechnungsbasis
Fixkosten
20.000,00 €
Preis je Einheit
120,00 €
Variable Kosten je Einheit
70,00 €
Planmenge
400
Einordnung
Die Menge ist kaufmännisch auf ganze Einheiten aufzurunden.
Ähnliche Rechner
Weitere Rechner aus der Kategorie "Business & Wirtschaft"
Wert aus Vertrag, Bescheid, Messung, Tabelle oder eigener Berechnung übernehmen.
Preis je Einheit
Zahlenwert in €
Wert aus Vertrag, Bescheid, Messung, Tabelle oder eigener Berechnung übernehmen.
Variable Kosten je Einheit
Zahlenwert in €
Wert aus Vertrag, Bescheid, Messung, Tabelle oder eigener Berechnung übernehmen.
Geplante Absatzmenge
Zahlenwert
Wert aus Vertrag, Bescheid, Messung, Tabelle oder eigener Berechnung übernehmen.
Break-even-Point-Rechner: Alle Eingaben müssen zum selben Rechenfall passen.
Break-even-Point-Rechner: Formel
Symbol
Wert
Bedeutung
F
Fixkosten
Fixkosten des Zeitraums.
p
Preis
Verkaufspreis je Einheit.
v
Variable Kosten
Variable Kosten je Einheit.
D
Geplante Absatzmenge
Weitere Eingabe oder Prüfgröße der Berechnung.
Break-even-Menge = Fixkosten / (Preis je Einheit - variable Kosten je Einheit)
Break-even-Point-Rechner: Ergebnis prüfen
Prüfpunkt
Warum wichtig
Aktion
Eingaben
Falsche Eingaben wirken direkt in die Formel.
Werte mit Unterlagen abgleichen.
Grenzen
Viele Rechner haben Höchstbeträge, Definitionsbereiche oder medizinische Grenzen.
Grenzwerte bewusst prüfen.
Rundung
Anzeigen sind gerundet, die Berechnung nutzt genauere Zwischenwerte.
Bei Grenzfällen mit Originalwerten nachrechnen.
Einordnung
Das Ergebnis ersetzt keine verbindliche Stelle.
Bescheid, Vertrag, Labor oder Fachberatung nutzen.
Ein positiver Deckungsbeitrag ist zwingend. Bei Preis kleiner oder gleich variablen Kosten gibt es keinen wirtschaftlichen Break-even.
Häufig gestellte Fragen zum Break-even-Point-Rechner
Was bedeutet der Break-even-Point?
Der Break-even-Point ist die Absatzmenge, bei der Umsatz und Kosten genau gleich hoch sind. Ab dieser Menge deckt der Verkaufspreis die variablen Kosten und die Fixkosten. Erst darüber entsteht rechnerisch Gewinn.
Welche Formel nutzt der Break-even-Point-Rechner?
Die Grundformel lautet Fixkosten geteilt durch Deckungsbeitrag je Einheit. Der Deckungsbeitrag je Einheit ist Verkaufspreis minus variable Stückkosten. Liegt der Verkaufspreis nicht über den variablen Stückkosten, gibt es keinen sinnvollen positiven Break-even.
Was zählt zu den Fixkosten?
Fixkosten sind Kosten, die im betrachteten Zeitraum unabhängig von der Absatzmenge anfallen. Dazu gehören zum Beispiel Miete, Grundgehälter, Software, Versicherungen, Maschinenkosten oder feste Verwaltungskosten. Diese Kosten sollten zum gleichen Zeitraum passen wie die geplante Absatzmenge.
Was gehört zu den variablen Kosten je Einheit?
Variable Stückkosten steigen mit jeder verkauften Einheit. Typisch sind Material, Verpackung, Zahlungsgebühren, Provisionen, Versandanteile oder Fertigungszeiten, wenn sie tatsächlich pro Stück anfallen. Gemeinkosten gehören nur hinein, wenn du sie belastbar pro Einheit zuordnen kannst.
Soll ich mit Netto- oder Bruttopreisen rechnen?
Rechne konsequent mit Netto oder konsequent mit Brutto. Für Unternehmensrechnungen sind Nettowerte meist sinnvoller, weil Umsatzsteuer kein eigener Gewinn ist. Mischst du Nettoverkaufspreise mit Bruttokosten, verschiebt sich der Break-even deutlich.
Warum verändert ein kleiner Preisunterschied den Break-even so stark?
Der Verkaufspreis wirkt direkt auf den Deckungsbeitrag je Einheit. Wenn der Deckungsbeitrag klein ist, muss eine hohe Menge verkauft werden, um Fixkosten zu decken. Schon ein kleiner Preisnachlass oder höhere variable Kosten können die nötige Absatzmenge stark erhöhen.
Wie bewerte ich die geplante Absatzmenge im Ergebnis?
Vergleiche die geplante Absatzmenge mit der Break-even-Menge. Liegt die Planung nur knapp darüber, bleibt wenig Sicherheit für Rabatte, Retouren, Ausfälle oder höhere Kosten. Liegt sie klar darunter, ist das Modell mit den eingegebenen Annahmen rechnerisch nicht tragfähig.
Kann der Rechner mehrere Produkte gleichzeitig abbilden?
Für mehrere Produkte brauchst du einen gewichteten durchschnittlichen Deckungsbeitrag. Dafür musst du den geplanten Produktmix kennen. Wenn sich der Mix stark ändert, sollte jeder Produktbereich separat gerechnet werden.
Warum reicht der Break-even nicht für die Liquiditätsplanung?
Der Break-even betrachtet Kosten und Erlöse, aber nicht automatisch Zahlungszeitpunkte, Lageraufbau, Steuern, Investitionen, Kredittilgungen oder offene Forderungen. Ein Produkt kann rechnerisch rentabel wirken und trotzdem kurzfristig Liquidität binden.
Welche Eingaben sollte ich besonders prüfen?
Prüfe Verkaufspreis, variable Stückkosten und Fixkosten am genauesten. Diese drei Werte bestimmen den Deckungsbeitrag und damit die Break-even-Menge. Nutze reale Angebots-, Einkaufs- und Buchhaltungswerte, wenn du mehr als eine grobe Planung brauchst.