Berechne deinen Gewinn aus Umsatz, variablen Kosten und Fixkosten. Inklusive Unternehmerlohn, Steuerreserve und deinem Break-even-Umsatz auf einen Blick.
Business-Modell berechnen
Prüfe Umsatz, Kosten, Unternehmerlohn, Steuerreserve, Zielgewinn und Break-even in einem Monatsmodell.
Gewinn, Marge und Break-even
Nettogewinn, Deckungsbeitrag, Zielumsatz und Projektion
Gib Umsatz, Kosten und Zielgewinn ein.
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Wie berechnet der Business-Rechner die Tragfähigkeit?
ƒNettogewinn nach Kosten und Steuerreserve
G=U⋅(1−q)−F−L−max(U⋅(1−q)−F−L,0)⋅s
Variablen
U
Umsatz-Monatlicher Netto-Umsatz des Geschäftsmodells.
DB
Deckungsbeitrag-Umsatz nach variablen Kosten.
G
Nettogewinn-Freier Gewinn nach Unternehmerlohn und Steuerreserve.
Business-Szenarien im Monatsmodell
Die Beispiele zeigen, wie stark Kostenquote, Fixkosten und Unternehmerlohn den freien Gewinn verändern.
Szenario
Umsatz
Deckungsbeitrag
Nettogewinn
Zielumsatz
Marge
Solides Monatsmodell
25.000,00 €
16.250,00 €
3.562,50 €
23.846,15 €
14,25 %
Hohe Warenquote
25.000,00 €
7.000,00 €
-4.500,00 €
55.357,14 €
-18 %
Noch unter Zielgewinn
18.000,00 €
11.700,00 €
150,00 €
23.846,15 €
0,83 %
Starker Deckungsbeitrag
40.000,00 €
30.000,00 €
13.875,00 €
20.666,67 €
34,69 %
Alle Werte sind Modellrechnungen. Entscheidend ist, ob der Deckungsbeitrag Fixkosten, Unternehmerlohn und Zielgewinn trägt.
Häufig gestellte Fragen zum Business-Rechner
Was berechnet der Business-Rechner?
Der Business-Rechner zeigt, ob ein Geschäftsmodell auf Monatsbasis tragfähig ist. Er zieht variable Kosten, Fixkosten, Unternehmerlohn und eine Steuerreserve vom Umsatz ab. Zusätzlich berechnet er den Break-even-Umsatz, den nötigen Zielumsatz und die Gewinnprojektion für den gewählten Zeitraum.
Warum wird der Unternehmerlohn als eigener Kostenblock erfasst?
Viele kleine Geschäftsmodelle wirken profitabel, solange die eigene Arbeitszeit nicht bewertet wird. Der Unternehmerlohn macht diese Arbeit sichtbar. Erst wenn das Modell nach Unternehmerlohn noch Gewinn erzielt, trägt es nicht nur die Rechnungen, sondern auch die Person, die das Geschäft betreibt.
Was zählt zu den variablen Kosten?
Variable Kosten steigen direkt mit dem Umsatz oder der Absatzmenge. Dazu gehören Wareneinsatz, Zahlungsgebühren, Plattformprovisionen, Verpackung, Versand oder leistungsabhängige Dienstleister. Je höher diese Quote ist, desto mehr Umsatz brauchst du, um denselben Gewinn zu erreichen.
Was zählt zu den Fixkosten?
Fixkosten fallen auch dann an, wenn in einem Monat weniger verkauft wird. Typische Beispiele sind Miete, Software, Versicherungen, Grundgehälter, Buchhaltung, Telefon, Lager, Leasing oder Abos. Der Rechner behandelt sie getrennt, weil sie den Break-even-Umsatz direkt nach oben schieben.
Warum rechnet der Rechner mit einer Steuerreserve?
Die Steuerreserve ist kein Steuerbescheid, sondern ein Liquiditätspuffer. Die Reserve verhindert, dass der gesamte Gewinn als frei verfügbar erscheint. Der Rechner setzt sie nur auf positiven Gewinn vor Steuer an. Bei Verlusten entsteht dadurch keine künstliche Steuerbelastung.
Was bedeutet Break-even-Umsatz?
Der Break-even-Umsatz ist der Monatsumsatz, bei dem variable Kosten, Fixkosten und Unternehmerlohn gedeckt sind. Ab diesem Punkt entsteht vor Steuerreserve kein Verlust mehr. Der Zielumsatz liegt höher, weil er zusätzlich den eingegebenen Zielgewinn nach Steuerreserve berücksichtigt.
Warum kann ein hoher Umsatz trotzdem schlecht aussehen?
Umsatz allein sagt wenig über Tragfähigkeit aus. Wenn variable Kosten, Fixkosten oder Unternehmerlohn zu hoch sind, bleibt trotz hoher Verkaufssumme wenig Deckungsbeitrag übrig. Genau deshalb stellt der Rechner Umsatz, Deckungsbeitrag und Nettogewinn nebeneinander.
Wie nutze ich den Zielgewinn sinnvoll?
Der Zielgewinn sollte nicht nur ein Wunschwert sein. Sinnvoll ist ein Betrag, der Rücklagen, Investitionen, Ausfallrisiko und Wachstum abdeckt. Wenn der aktuelle Umsatz unter dem Zielumsatz liegt, zeigt der Rechner, wie groß die Lücke im Monatsmodell ist.
Wann ist das Ergebnis nicht ausreichend genau?
Das Modell ist bewusst kompakt. Es ersetzt keine BWA, Liquiditätsplanung oder Steuerberatung. Ungenau wird es, wenn Umsätze stark schwanken, mehrere Produktlinien sehr unterschiedliche Margen haben oder Kosten nicht sauber in variable Kosten und Fixkosten getrennt werden.
Wie oft sollte ich das Business-Modell neu rechnen?
Bei jungen Geschäftsmodellen lohnt sich eine monatliche Aktualisierung. Preise, Gebühren, Einkaufskosten und Fixkosten ändern sich schnell. Wenn du die Werte regelmäßig aktualisierst, erkennst du früher, ob Wachstum wirklich profitabler wird oder nur mehr Arbeit erzeugt.