Berechne deine Anlagezinsen aus Einmalanlage, Sparrate und Jahreszins. Inklusive Laufzeit, Kosten und Kaufkraft auf dem Weg zum Zielbetrag im Überblick.
Anlagezinsen mit Sparrate berechnen
Modelliere Einmalanlage, Sparrate, Zinsgutschrift, Kosten, Abzug, Kaufkraft und Zielbetrag.
Anlagewert, Zielbetrag und Kaufkraft
Zeigt, was aus Einzahlungen, Zinsen, Kosten und Kaufkraftannahme wird.
Gib Anlagebetrag, Sparrate, Zins und Laufzeit ein.
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Einmalanlage-Kapital, das zu Beginn der Modellrechnung bereits investiert ist.
S
Sparrate-Monatliche Einzahlung, die im Modell vor der Monatsverzinsung angelegt wird.
p
Jahreszins-Nominaler Zinssatz oder Renditewert pro Jahr.
m
Zinsgutschriften-Anzahl der Gutschriften pro Jahr, aus denen der effektive Jahreszins entsteht.
n
Laufzeit-Anlagedauer in Monaten, aus der die Jahresübersicht aufgebaut wird.
c
Kosten-Einmalige und laufende Produktkosten im Modell.
a
Ertragsabzug-Optionaler Abschlag auf den Zinsertrag, den du frei setzen kannst.
Standardrechnung für Anlagezinsen
Das Beispiel verbindet eine Einmalanlage mit monatlicher Sparrate, Kosten, Zinsgutschrift und Kaufkraftannahme.
Wert
Ergebnis
Einordnung
Einzahlungen
48.800,00 €
Einmalanlage plus monatliche Sparraten über die Laufzeit.
Bruttozinsertrag
10.466,65 €
Zinsertrag vor Kosten und frei gesetztem Ertragsabzug.
Kosten und Abzüge
951,14 €
9,09 % des Bruttozinsertrags werden im Modell verbraucht.
Nettoendwert
58.315,50 €
Endwert nach laufenden Kosten und Einmalkosten.
Kaufkraftwert
48.997,83 €
Heutiger Gegenwert anhand der gewählten Kaufkraftannahme.
Beispiel mit 20.000 € Einmalanlage, 300 € monatlicher Sparrate, 3,4 % Jahreszins, 8 Jahren Laufzeit und monatlicher Zinsgutschrift.
Wie die Zinsgutschrift den Endwert verändert
Bei gleichem Jahreszins führt häufigere Gutschrift zu einem etwas höheren effektiven Jahreszins. Der Unterschied ist kleiner als der Zinssatz selbst.
Variante
Zinsgutschrift
Effektivzins
Nettoendwert
Einordnung
Jährlich
1 pro Jahr
3,4 %
58.138,65 €
Einfacher Vergleich, aber etwas weniger Zinseszinseffekt.
Vierteljährlich
4 pro Jahr
3,44 %
58.282,76 €
Typisch für manche Sparprodukte mit mehreren Gutschriften.
Monatlich
12 pro Jahr
3,45 %
58.315,50 €
Ausgangsfall mit regelmäßiger Gutschrift.
Täglich
365 pro Jahr
3,46 %
58.331,43 €
Maximaler Modellwert, praktisch oft kaum entscheidend.
Im Ausgangsfall liegt der effektive Jahreszins bei 3,45 %.
Kosten, Abzüge und Sparrate im Vergleich
Die Tabelle zeigt, warum der angezeigte Zinssatz allein nicht reicht. Kosten, Abzüge und Sparrate verändern den Nettoendwert direkt.
Szenario
Bruttozins
Kosten und Abzüge
Nettoendwert
Einordnung
Ausgangsfall
10.466,65 €
951,14 €
58.315,50 €
Kosten bleiben sichtbar, dominieren den Zinsertrag aber nicht.
Mit Ertragsabzug
10.466,65 €
3.431,68 €
55.834,97 €
Der frei gesetzte Abzug senkt den Nettoendwert deutlich.
Höhere Produktkosten
10.138,54 €
3.613,45 €
55.325,10 €
Laufende Kosten wirken jedes Jahr auf einen größeren Bestand.
Höhere Sparrate
13.334,58 €
1.204,91 €
80.129,66 €
Der Nettoendwert steigt auf 80.129,66 €.
Längere Laufzeit
19.943,41 €
1.789,70 €
81.353,71 €
Der Nettoendwert steigt auf 81.353,71 €, aber das Geld bleibt länger gebunden.
Für echte Angebote sollten Verfügbarkeit, Risiko, Zinsbindung und Kostenmodell zusätzlich geprüft werden.
Häufig gestellte Fragen zum Anlage-Zinsen-Rechner
Was berechnet der Anlage-Zinsen-Rechner?
Der Rechner zeigt, wie sich eine Geldanlage aus Einmalanlage, monatlicher Sparrate, Jahreszins, Laufzeit und Zinsgutschrift entwickelt. Zusätzlich berücksichtigt er Einmalkosten, laufende Kosten, einen frei wählbaren Abzug auf Zinserträge, Kaufkraftannahme und Zielbetrag.
Warum fragt der Rechner nach einer monatlichen Sparrate?
Viele Anlageentscheidungen bestehen nicht nur aus einem Startbetrag. Eine laufende Sparrate hat aber eine andere Restlaufzeit als die Einmalanlage. Deshalb simuliert der Rechner die Monate einzeln, statt die Sparrate einfach auf den Anfangsbetrag aufzuschlagen.
Was bedeutet Zinsgutschrift in der Rechnung?
Die Zinsgutschrift beschreibt, wie oft der angegebene Jahreszins im Modell kapitalisiert wird. Bei monatlicher Gutschrift entsteht ein etwas höherer effektiver Jahreszins als bei jährlicher Gutschrift. Der Effekt ist real, aber meist kleiner als Unterschiede beim Zinssatz selbst.
Sind die Ergebnisse brutto oder netto?
Der Rechner zeigt beides getrennt. Der Bruttozinsertrag entsteht vor Kosten und Abzügen. Der Nettoendwert zieht laufende Kosten, Einmalkosten und den optionalen Ertragsabzug ab. Dadurch bleibt sichtbar, ob ein Produkt wirklich über den Zinssatz hinaus attraktiv ist.
Warum ist der Ertragsabzug frei einstellbar?
Der Abzug soll keine steuerliche Einzelfallprüfung ersetzen. Du kannst damit eigene Annahmen abbilden, etwa einen pauschalen Abschlag auf Zinserträge oder einen Sicherheitsabschlag für Angebotsvergleiche. Wenn du keinen Abzug modellieren möchtest, setzt du den Wert auf 0 %.
Wie wird die Kaufkraft im Rechner bewertet?
Die Kaufkraftannahme diskontiert den Nettoendwert auf einen heutigen Gegenwert. Das ist keine Prognose, sondern ein Stresstest für die Frage, ob der Nominalgewinn auch real trägt. Bei höherer angenommener Geldentwertung sinkt der kaufkraftbereinigte Wert.
Kann ich damit Tagesgeld, Festgeld und Fonds vergleichen?
Du kannst die Mechanik vergleichen, aber nicht alle Produktmerkmale. Tagesgeld kann variabel verzinst sein, Festgeld bindet Kapital und Fonds schwanken im Wert. Der Rechner hilft beim Zahlenvergleich, ersetzt aber nicht die Prüfung von Risiko, Verfügbarkeit und Vertragsbedingungen.
Warum wird der Zielbetrag separat abgefragt?
Ein Endwert wirkt erst dann aussagekräftig, wenn klar ist, welches Ziel du erreichen möchtest. Der Rechner zeigt deshalb die Lücke oder den Puffer zum Zielbetrag. So siehst du, ob eher Sparrate, Laufzeit, Zinssatz oder Kosten angepasst werden müssten.
Wie genau ist die Jahresübersicht?
Die Jahresübersicht fasst die monatliche Simulation zusammen. Dort siehst du Einzahlungen, Zinsertrag, laufende Kosten und Endbestand pro Jahr. Einzelne Anbieter können mit taggenauer Zinsmethode, anderen Rundungsregeln oder abweichenden Zahlungsterminen rechnen.
Worauf sollte ich neben dem Zinssatz achten?
Wichtig sind Kosten, Verfügbarkeit, Risiko, Zinsbindung, Einlagensicherung, Mindestsummen und die Frage, ob Zinsen wieder angelegt oder ausgezahlt werden. Der beste Modellzins hilft wenig, wenn das Produkt nicht zu deinem Zeithorizont oder Liquiditätsbedarf passt.