Berechne deine Umsatzsteuer-Zahllast aus Umsätzen zu 19 % und 7 % sowie Vorsteuer. Inklusive Netto- oder Bruttobasis und möglicher Erstattung im Überblick.
Wie viel Umsatzsteuer muss ich zahlen?
Berechne Zahllast oder Erstattung aus Ausgangsumsatzsteuer und Vorsteuer.
Umsatzsteuer-Saldo
Zeigt Zahllast oder Erstattung für den gewählten Zeitraum.
Trage Umsätze, Vorsteuer oder eine Berichtigung ein.
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Wie berechnet der Rechner, wie viel Umsatzsteuer du zahlen musst?
ƒUmsatzsteuer-Zahllast
Z=(U19+U7)−V+K
Variablen
Z
Zahllast oder Erstattung-Positiv bedeutet Zahlung an das Finanzamt, negativ bedeutet Erstattung.
U_{19}
Umsatzsteuer 19 %-Steuerbetrag aus Umsätzen mit dem Regelsteuersatz.
U_{7}
Umsatzsteuer 7 %-Steuerbetrag aus Umsätzen mit ermäßigtem Steuersatz.
V
Vorsteuer-Abziehbare Vorsteuer aus Eingangsrechnungen.
K
Korrektur-Sonstige Berichtigung, Zuschlag oder Minderung für den Zeitraum.
Typische Ergebnisse bei Umsatzsteuer-Zahllast
Die Beispiele zeigen, wie Ausgangsumsatzsteuer, Vorsteuer und Korrekturen zusammenwirken.
Fall
USt aus Umsatz
Vorsteuer
Saldo
Einordnung
normaler Monat mit Zahllast
2.385,00 €
950,00 €
1.435,00 €
Zahllast
investitionsstarker Zeitraum
570,00 €
850,00 €
-280,00 €
Erstattung
Bruttoumsätze zurückgerechnet
1.935,00 €
700,00 €
1.235,00 €
Zahllast
Grundlage sind § 12 UStG zu den Steuersätzen und § 15 UStG zum Vorsteuerabzug. Geprüft am 2. Juni 2026.
Welche Eingabe gehört in welches Feld?
Der Rechner trennt bewusst zwischen steuerpflichtigem Umsatz und abziehbarer Vorsteuer.
Feld
Was eintragen?
Wirkung
Umsätze mit 19 %
Ausgangsumsätze, auf die der Regelsteuersatz angewendet wird.
Erhöht die Umsatzsteuer-Zahllast.
Umsätze mit 7 %
Ausgangsumsätze, für die der ermäßigte Steuersatz sicher passt.
Erhöht die Zahllast mit niedrigerem Steueranteil.
Vorsteuer
Abziehbare Steuer aus Eingangsrechnungen und belegten Betriebsausgaben.
Mindert die Zahllast oder führt zu einer Erstattung.
Berichtigung
Korrektur aus Gutschriften, Nachbuchungen oder manuell geprüften Sonderfällen.
Positive Werte erhöhen, negative Werte senken den Saldo.
Formelwerte aus dem Standardbeispiel
So entsteht der angezeigte Saldo aus den voreingestellten Beispielwerten.
Größe
Wert
Hinweis
Nettoumsatz
13.500,00 €
Summe aus 19-%- und 7-%-Umsätzen.
Ausgangsumsatzsteuer
2.385,00 €
Effektiv 17,7 % des Nettoumsatzes.
Abziehbare Vorsteuer
-950,00 €
Mindert den Betrag, der an das Finanzamt geht.
Zahllast
1.435,00 €
Rechnerischer Saldo vor Zahlungsabgleich.
Häufig gestellte Fragen zum Wie viel Umsatzsteuer muss ich zahlen? Rechner
Was berechnet der Wie-viel-Umsatzsteuer-muss-ich-zahlen-Rechner?
Der Rechner schätzt die Umsatzsteuer-Zahllast für einen Monat, ein Quartal oder ein Jahr. Er addiert die Steuer aus Umsätzen mit 19 % und 7 %, zieht die eingetragene Vorsteuer ab und zeigt, ob rechnerisch eine Zahlung oder eine Erstattung entsteht.
Was ist der Unterschied zum normalen Umsatzsteuerrechner?
Ein normaler Umsatzsteuerrechner rechnet einen einzelnen Netto- oder Bruttobetrag um. Dieser Rechner betrachtet dagegen einen ganzen Voranmeldungszeitraum. Er ist deshalb sinnvoll, wenn du Ausgangsrechnungen und Eingangsrechnungen zusammenführen willst.
Soll ich Nettoumsätze oder Bruttoumsätze eintragen?
Wähle die Basis, die zu deiner Auswertung passt. Wenn deine Buchhaltung Nettowerte ausweist, nimm Netto. Wenn du nur Bruttoumsätze aus Kasse oder Zahlungseingängen hast, kann der Rechner die enthaltene Umsatzsteuer herausrechnen.
Was gehört in das Feld Vorsteuer?
Dort gehört nur Vorsteuer hinein, die du für den Zeitraum tatsächlich abziehen darfst. Grundlage ist eine ordnungsgemäße Eingangsrechnung und ein Bezug zum Unternehmen. Private Ausgaben, nicht abziehbare Anteile und steuerfreie Umsätze gehören nicht ungeprüft hinein.
Was bedeutet eine negative Zahllast?
Ein negativer Saldo bedeutet, dass die eingetragene Vorsteuer höher ist als die Umsatzsteuer aus deinen Ausgangsumsätzen. Der Rechner zeigt das als Erstattung. Ob und wann das Finanzamt den Betrag auszahlt, hängt von der konkreten Voranmeldung ab.
Kann ich Kleinunternehmer-Umsätze damit berechnen?
Nicht sinnvoll. Wenn du die Kleinunternehmerregelung anwendest, weist du in der Regel keine Umsatzsteuer aus und hast grundsätzlich keinen Vorsteuerabzug. Für die Prüfung der Umsatzgrenzen ist der Kleinunternehmer-Rechner passender.
Wann nutze ich das Feld Berichtigung?
Das Feld ist für manuell geprüfte Korrekturen gedacht, etwa Gutschriften, Nachbuchungen oder besondere Vorsteuerkorrekturen. Positive Werte erhöhen den Saldo, negative Werte senken ihn. Ohne konkrete Korrektur bleibt das Feld bei 0 €.
Prüft der Rechner automatisch, ob 7 % oder 19 % richtig sind?
Nein. Die Einordnung des richtigen Steuersatzes hängt vom konkreten Umsatz ab. Der Rechner rechnet nur mit den Beträgen, die du den beiden Steuersätzen zuordnest. Unsichere Umsätze solltest du nicht einfach in ein Feld schieben.
Warum zeigt der Rechner keine Frist oder ELSTER-Abgabe an?
Der Rechner konzentriert sich auf den rechnerischen Saldo. Abgabefrist, Dauerfristverlängerung, Zahlungstermin und Sonderfälle hängen von deinem Unternehmen und deinem Voranmeldungsrhythmus ab. Diese Punkte solltest du getrennt prüfen.
Ersetzt das eine Steuerberatung oder Buchhaltung?
Nein. Der Rechner ist eine Plausibilitätsrechnung für typische steuerpflichtige Umsätze und abziehbare Vorsteuer. Reverse Charge, innergemeinschaftliche Erwerbe, steuerfreie Umsätze, Teilabzug und Berichtigungen nach § 15a UStG können zusätzliche Prüfung brauchen.