Berechne deinen freien Gewinn vom Bruttoumsatz nach Umsatzsteuer und Rabatten. Inklusive variabler Kosten, Fixkosten und Rücklagen, alles auf einen Blick.
Gewinn vom Umsatz berechnen
Berechne, was vom Bruttoumsatz nach Umsatzsteuer, Kosten, Rücklagen und Entnahme als freie Liquidität bleibt.
Gewinn, Marge und freier Betrag
Nettoumsatz, Deckungsbeitrag, operativer Gewinn, Rücklagen, Entnahme und Break-even
Gib Umsatz, Kosten und Rücklagen ein und starte die Berechnung.
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Bereinigter Nettoumsatz-Bruttoumsatz ohne Umsatzsteuer und abzüglich Rabatten, Retouren oder Stornos.
Deckungsbeitrag
Umsatz nach variablen Kosten-Umsatz, der nach Wareneinsatz, Gebühren und direkten Kosten für Fixkosten bleibt.
Rücklagen
Steuer- und Sicherheitsreserve-Pauschale Planung für Steuerzahlungen, Puffer und Liquidität.
Typische Gewinn- und Deckungsbeitragsmargen nach Branche
Orientierungswerte für Umsatzrendite (Gewinn vor Steuern / Umsatz) und Deckungsbeitragsquote in deutschen KMU und Solo-Selbstständigen-Modellen. Werte schwanken je nach Unternehmensgröße, Preispositionierung und Fixkostenstruktur.
Branche / Modell
Deckungsbeitrag-Quote
Umsatzrendite (vor Steuern)
Typischer Monatsumsatz (solo)
IT-Freelancer / Entwicklung
80 % bis 92 %
40 % bis 60 %
6.000 € bis 15.000 €
Unternehmensberatung
70 % bis 88 %
25 % bis 50 %
5.000 € bis 20.000 €
Online-Handel (Eigenmarke)
40 % bis 60 %
5 % bis 15 %
10.000 € bis 80.000 €
Agentur (Werbung / Digital)
45 % bis 65 %
10 % bis 25 %
15.000 € bis 60.000 €
Handwerk / Gewerk
35 % bis 55 %
8 % bis 18 %
8.000 € bis 40.000 €
Gastronomie
55 % bis 70 %
2 % bis 8 %
20.000 € bis 100.000 €
Historische Richtwerte auf Basis branchenüblicher Benchmarks für Deutschland; individuelle Abweichungen sind üblich.
Häufig gestellte Fragen zum Gewinn-vom-Umsatz-Rechner
Was berechnet der Gewinn-vom-Umsatz-Rechner?
Der Rechner zeigt, wie viel vom monatlichen Bruttoumsatz nach Umsatzsteuer, Rabatten, Retouren, variablen Kosten, Plattformgebühren, Fixkosten, Steuerreserve, Rücklage und geplanter Entnahme übrig bleibt. Er macht den Weg vom Umsatz zur freien Liquidität sichtbar.
Warum startet der Rechner beim Bruttoumsatz?
Viele Unternehmer denken zunächst in Rechnungsbetrag oder Shop-Umsatz. Im Gewinn steckt die Umsatzsteuer aber nicht. Deshalb rechnet der Rechner zuerst den Nettoumsatz heraus und zieht erst danach Erlösschmälerungen, Kosten und Reserven ab.
Was sind Erlösschmälerungen?
Erlösschmälerungen sind Rabatte, Retouren, Stornos, Gutschriften oder nicht realisierte Umsätze. Diese Posten reduzieren den wirtschaftlich nutzbaren Umsatz. Wer sie ignoriert, überschätzt Gewinn und Liquidität, besonders bei E-Commerce, Aktionen und saisonalen Kampagnen.
Was gehört in variable Kosten?
Variable Kosten steigen direkt mit dem Umsatz oder der verkauften Menge. Typisch sind Wareneinsatz, Produktion, Verpackung, Versandmaterial, externe Fulfillment-Kosten und verkaufsabhängige Provisionen. Fixe Monatskosten gehören nicht in diese Quote.
Warum gibt es ein eigenes Feld für Plattformgebühren?
Plattform- und Zahlungsgebühren hängen oft vom Vertriebskanal ab. Marktplätze, Zahlungsanbieter oder Affiliate-Provisionen können einen Kanal stark belasten. Ein eigenes Feld zeigt, ob der Umsatz nach Kanalgebühren noch genug Deckungsbeitrag liefert.
Wie unterscheidet sich operativer Gewinn von freiem Cashflow?
Der operative Gewinn entsteht nach variablen Kosten und Fixkosten. Freier Cashflow berücksichtigt zusätzlich Steuerreserve, Sicherheitsrücklage und geplante Entnahme. Ein Geschäft kann operativ profitabel sein und trotzdem zu wenig freie Liquidität liefern.
Warum berechnet der Rechner einen Break-even-Umsatz?
Der Break-even-Umsatz zeigt, welcher Bruttoumsatz nötig ist, um die Fixkosten zu decken. Er berücksichtigt Umsatzsteuer, Rabatte und variable Kostenquote. So siehst du, ob dein aktueller Umsatz deutlich über der Kostenschwelle liegt.
Was bedeutet Zielumsatz für die Entnahme?
Der Zielumsatz zeigt, welcher Bruttoumsatz nötig wäre, damit nach Kosten, Steuerreserve, Rücklage und geplanter Entnahme kein Liquiditätsloch bleibt. Er ist besonders hilfreich, wenn du Unternehmerlohn oder private Entnahmen realistisch planen willst.
Ist die Steuerreserve eine genaue Steuerberechnung?
Nein. Die Steuerreserve ist ein pauschaler Planungswert. Reale Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer oder Umsatzsteuer-Zahlungen hängen von Rechtsform, Vorauszahlungen, Verlusten und vielen Details ab. Für genaue Steuerplanung brauchst du gesonderte Werte.
Für welche Unternehmen passt der Rechner?
Der Rechner passt für einfache Monatsmodelle von Solo-Selbstständigen, Online-Shops, Agenturen, lokalen Dienstleistern und kleinen Handelsmodellen. Für Lagerbewertung, Periodenabgrenzung, Personalplanung oder mehrstufige Kostenstellen brauchst du eine detailliertere Auswertung.