Berechne, was vom Bruttoumsatz nach Umsatzsteuer, Kosten und Gebühren übrig bleibt. Inklusive Rücklagen, Entnahme und deinem freien Cash auf einen Blick.
Was bleibt vom Umsatz übrig?
Trenne Bruttoumsatz, Umsatzsteuer, direkte Kosten, Gebühren, Fixkosten, Rücklagen und Entnahme.
Was vom Umsatz übrig bleibt
Netto-Umsatz, Deckungsbeitrag, Rücklagen, Entnahme und freier Cash
Gib Bruttoumsatz, Kostenquoten, Rücklagen und Entnahme ein und starte die Berechnung.
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Variable Kosten-Direkte Kostenquote auf den Netto-Umsatz.
G_z
Zahlungsgebühren-Gebühren auf den Bruttoumsatz, etwa für Plattformen oder Zahlungsanbieter.
K_f
Fixkosten-Feste Kosten des gewählten Zeitraums.
R
Rücklagen-Frei gewählte Steuer- und Investitionsrücklagen auf ein positives operatives Ergebnis.
Typische variable Kostenquoten nach Geschäftsmodell
Richtwerte für variable Kostenquoten und verbleibende Deckungsbeiträge. Die Werte variieren stark je nach Preispositionierung, Eigenleistungsanteil und Vertriebskanal.
Geschäftsmodell
Variable Kostenquote
Deckungsbeitrag (Richtwert)
Typische Fixkosten/Monat
Digitale Produkte / Software
5 % bis 15 %
85 % bis 95 %
500 € bis 3.000 €
Beratung / Dienstleistung (solo)
10 % bis 25 %
75 % bis 90 %
800 € bis 2.500 €
Agentur / Fremdleistungen
40 % bis 65 %
35 % bis 60 %
2.000 € bis 10.000 €
E-Commerce (Eigenmarke)
35 % bis 55 %
45 % bis 65 %
1.500 € bis 6.000 €
Einzelhandel / Reseller
55 % bis 75 %
25 % bis 45 %
3.000 € bis 15.000 €
Gastronomie / Catering
30 % bis 45 %
55 % bis 70 %
5.000 € bis 20.000 €
Historische Richtwerte auf Basis branchenüblicher Benchmarks; eigene Kostenstruktur kann abweichen.
Häufig gestellte Fragen zum Was-bleibt-vom-Umsatz-übrig-Rechner
Was berechnet der Was-bleibt-vom-Umsatz-übrig-Rechner?
Der Rechner startet beim Bruttoumsatz und zeigt, was nach rechnerischer Umsatzsteuer, variablen Kosten, Zahlungsgebühren, Fixkosten, Steuerreserve, Investitionsrücklage und Entnahme übrig bleibt. Dadurch siehst du nicht nur den Umsatz, sondern den Betrag, der nach den wichtigsten Abzügen wirklich frei oder knapp ist.
Warum beginnt der Rechner mit Bruttoumsatz?
Viele Selbstständige, kleine Shops und Dienstleister denken zuerst in Rechnungsbeträgen. Diese Beträge enthalten oft Umsatzsteuer. Der Rechner trennt deshalb Brutto- und Netto-Umsatz direkt am Anfang. So wird sichtbar, welcher Anteil nicht als eigener Ertrag verplant werden sollte und wie stark Umsatzsteuer die Liquidität verzerren kann.
Ist die Umsatzsteuer im Rechner eine Steuerberatung?
Nein. Die Umsatzsteuer wird nur rechnerisch aus dem eingegebenen Bruttoumsatz herausgerechnet. Vorsteuer, Kleinunternehmerregelung, Ist-Versteuerung, Soll-Versteuerung, Sonderfälle und konkrete Abgabefristen werden nicht modelliert. Wenn du steuerliche Entscheidungen triffst, brauchst du eine separate Prüfung.
Was gehört in die variable Kostenquote?
In die variable Kostenquote gehören Kosten, die mit jedem zusätzlichen Umsatzblock steigen. Das können Wareneinsatz, Fremdleistungen, Versand, Provisionen, Marktplatzkosten oder direkte Materialkosten sein. Fixe Kosten wie Tools, Miete, Versicherungen oder Grundgehälter gehören in die Fixkosten, damit der Deckungsbeitrag nicht verzerrt wird.
Warum werden Zahlungsgebühren getrennt erfasst?
Zahlungsgebühren werden häufig unterschätzt, weil sie einzeln klein wirken. Bei Karten, Zahlungsdienstleistern oder Plattformen fallen sie oft auf den Bruttobetrag an und drücken jeden Auftrag. Wenn du sie nur pauschal in den Fixkosten versteckst, erkennst du nicht, wie stark sie die Marge jedes zusätzlichen Umsatzes mindern.
Was bedeutet der freie Betrag nach Rücklagen?
Der freie Betrag nach Rücklagen ist das operative Ergebnis nach Kosten und nach den gewählten Reserven. Er ist noch nicht automatisch privates Einkommen. Erst danach zieht der Rechner Entnahme oder Unternehmerlohn ab. Diese Trennung hilft, nicht den gesamten rechnerischen Gewinn zu verplanen, wenn später Steuern, Investitionen oder schwache Monate anstehen.
Warum kann nach Entnahme ein negativer Betrag entstehen?
Das passiert, wenn der freie Betrag nach Kosten und Rücklagen kleiner ist als die geplante Entnahme. Dann kann das Geschäft operativ positiv sein, aber die private Auszahlung ist für diesen Zeitraum zu hoch. In der Praxis musst du dann Entnahme, Preise, Kostenquote, Fixkosten oder Umsatzniveau realistischer planen.
Was zeigt der benötigte Bruttoumsatz für die Entnahme?
Dieser Wert schätzt, welcher Bruttoumsatz nötig wäre, damit Fixkosten, Rücklagen und die geplante Entnahme rechnerisch gedeckt sind. Er ist nur belastbar, wenn die variable Kostenquote und die Zahlungsgebühren einen positiven Deckungsbeitrag lassen. Bei schwacher Marge kann zusätzlicher Umsatz sonst kaum helfen.
Warum ist die Behaltequote vom Bruttoumsatz oft niedrig?
Vom Bruttoumsatz gehen zuerst Umsatzsteuer und direkte Kosten ab. Danach folgen Gebühren, Fixkosten und Rücklagen. Deshalb kann ein scheinbar hoher Rechnungsbetrag nur einen kleinen frei verfügbaren Anteil liefern. Gerade bei Handel, Agenturprojekten oder Plattformgeschäft ist diese Sicht wichtiger als der reine Umsatz.
Wofür eignet sich der Rechner nicht?
Der Rechner ersetzt keine Buchhaltung, keine Steuererklärung und keine Liquiditätsplanung. Er berücksichtigt keine offenen Forderungen, Vorsteuer, Abschreibungen, Finanzierungen, Lageraufbau oder private Krankenversicherung. Er eignet sich als schnelle operative Modellrechnung, um Umsatz, Kosten, Rücklagen und Entnahme plausibel zu trennen.