Berechne die Rendite deines Fonds aus Einmalanlage, Sparrate und Laufzeit. Inklusive Fondskosten und Ausgabeaufschlag, mit Blick auf die Kostenwirkung.
Fondsrendite berechnen
Berechne Endkapital, Kostenwirkung, Zielabstand und geldgewichtete Rendite für Einmalanlage und Sparrate.
Fonds-Rendite
Das Ergebnis trennt Endwert, Kosten, Einzahlungen und Zielwert.
Trage Einmalanlage und Sparrate ein, um deine Fondsrendite zu berechnen.
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Wie berechnet der Fonds-Rendite-Rechner die Rendite?
ƒFondsrendite nach Kaufkosten, laufenden Fondskosten und Depotkosten
E=∑Zt(1+rn)n−t−K−D
Variablen
E
Endkapital-Geschätzter Fondsbestand am Ende der Laufzeit nach den eingegebenen Kostenannahmen.
Zt
Einzahlung-Einmalanlage und monatliche Sparrate vor Abzug möglicher Kaufkosten.
K
Kaufkosten-Ausgabeaufschlag, der den tatsächlich angelegten Betrag jeder Einzahlung reduziert.
F
laufende Fondskosten-Jährliche Kostenquote, die die angenommene Bruttorendite im Modell mindert.
D
Depotkosten-Feste jährliche Depotkosten, die monatlich vom Fondsbestand abgezogen werden.
rn
Netto-Monatsrendite-Monatliche Modellrendite nach Umrechnung der Rendite- und Kostenannahmen.
n
Laufzeit in Monaten-Anzahl der Monate, über die Einzahlungen, Kosten und Rendite modelliert werden.
Welche Kennzahlen der Fonds-Rendite-Rechner trennt
Fondsrendite ist nicht nur Endkapital. Die Tabelle zeigt, welche Ergebniswerte im Rechner getrennt werden, damit Einzahlungen, Kosten und Zielerreichung nicht vermischt werden.
Kennzahl
Beispielwert
Wofür prüfen?
Endkapital
90.303,45 €
Zeigt den modellierten Fondsbestand nach Laufzeit, Sparraten und Kosten.
Einzahlungen
55.000,00 €
Trennt eigenes Kapital vom rechnerischen Wertzuwachs.
Kostenwirkung
15.502,81 €
Macht sichtbar, wie stark Kaufkosten, laufende Kosten und Depotkosten den Endwert senken.
Geldgewichtete Rendite
5,36 %
Berücksichtigt, dass Sparraten zu unterschiedlichen Zeitpunkten investiert werden.
Benötigte Monatsrate
248,89 €
Übersetzt den Zielwert in eine monatliche Sparrate bei gleichen Annahmen.
Die Kennzahlen sind Modellwerte vor persönlichen Steuerdetails und ersetzen keine Produktauswahl oder Anlageberatung.
Kostenblöcke bei Fonds getrennt prüfen
Kaufkosten, laufende Fondskosten und Depotkosten wirken unterschiedlich. Der Rechner trennt sie, weil eine einzelne Kostenquote den zeitlichen Effekt nicht sauber zeigt.
Kostenblock
Modellwert
Wirkung im Rechner
Ausgabeaufschlag
1.601,94 €
Reduziert Einmalanlage und jede Sparrate, bevor der Betrag investiert wird.
Laufende Fondskosten
1,2 %
Mindern die angenommene jährliche Bruttorendite über die gesamte Laufzeit.
Depotkosten
360,00 €
Feste Jahreskosten werden im Modell monatlich vom Fondsbestand abgezogen.
Kostenwirkung gesamt
15.502,81 €
Vergleicht das Ergebnis mit einer vereinfachten Rechnung ohne diese Kostenblöcke.
Steuern sind bewusst nicht pauschal enthalten, weil sie von Produktart, Freibetrag, Verkauf und persönlicher Situation abhängen.
Szenarien für Fondsrendite und Kostenwirkung
Eine einzelne Renditeannahme kann trügen. Diese Szenarien zeigen, wie empfindlich Endkapital und Kostenwirkung auf Kostenannahmen, Ausgabeaufschlag und Laufzeit reagieren.
Szenario
Endkapital
Rendite jährlich
Kostenwirkung
Einordnung
Standardannahme
90.303,45 €
5,36 %
15.502,81 €
Voreinstellung mit Einmalanlage, Sparrate, Kaufkosten und laufenden Kosten.
Ohne Ausgabeaufschlag
93.029,40 €
5,67 %
12.776,86 €
Zeigt, wie stark Kaufkosten gerade bei regelmäßigen Sparraten wirken.
Niedrigere laufende Kosten
97.958,86 €
6,2 %
7.847,40 €
Kleine jährliche Kostenunterschiede verändern den Endwert über lange Laufzeiten.
20 Jahre Laufzeit
136.017,47 €
5,45 %
30.280,89 €
Längere Laufzeit verstärkt den Zinseszinseffekt, bindet das Geld aber länger.
Die Szenarien sind keine Empfehlung, sondern zeigen nur, welche Annahmen du bei Fondsvergleichen getrennt prüfen solltest.
Häufig gestellte Fragen zum Fonds-Rendite-Rechner
Was berechnet der Fonds-Rendite-Rechner?
Der Fonds-Rendite-Rechner modelliert, wie sich eine Einmalanlage und regelmäßige Sparraten über eine gewählte Laufzeit entwickeln können. Er berücksichtigt angenommene Bruttorendite, laufende Fondskosten, Ausgabeaufschlag und feste Depotkosten. Das Ergebnis zeigt Endkapital, Kostenwirkung, Gewinn, geldgewichtete Rendite, Zielabstand und eine rechnerisch passende Monatsrate für deinen Zielwert.
Warum trennt der Rechner Bruttorendite und Kosten?
Die Bruttorendite beschreibt nur die angenommene Wertentwicklung vor laufenden Kosten. Für die Planung zählt aber, was nach Fondskosten und weiteren Kostenannahmen im Modell übrig bleibt. Deshalb wird die jährliche Annahme in eine Nettorendite übersetzt und monatlich angewendet. So wird die langfristige Wirkung kleiner Kostenunterschiede sichtbar.
Wie wirkt der Ausgabeaufschlag bei einem Fondssparplan?
Der Ausgabeaufschlag wird auf jede Einzahlung angewendet, nicht nur auf die erste Anlage. Wenn du monatlich sparst, reduziert er also jede Rate, bevor der Restbetrag investiert wird. Der Rechner trennt deshalb Einzahlungen, investierte Beträge und Kaufkosten. Das macht sichtbar, ob ein vermeintlich kleiner Aufschlag langfristig relevant wird.
Was bedeutet die Kostenwirkung im Ergebnis?
Die Kostenwirkung vergleicht das berechnete Endkapital mit einer vereinfachten Rechnung ohne Ausgabeaufschlag, laufende Fondskosten und Depotkosten. Der Wert ist keine echte Abrechnung, sondern ein Belastungsmaß. Je größer dieser Abstand ist, desto stärker bremsen Kosten den Zinseszinseffekt in deiner Modellrechnung.
Warum zeigt der Rechner eine geldgewichtete Rendite?
Bei einem Sparplan fließt Geld zu unterschiedlichen Zeitpunkten ein. Frühe Einzahlungen arbeiten länger als spätere Einzahlungen. Eine einfache Endwertquote behandelt diese Zeitpunkte zu grob. Die geldgewichtete Rendite berücksichtigt die Zahlungszeitpunkte und passt deshalb besser zu einer Kombination aus Einmalanlage und monatlicher Sparrate.
Sind Steuern im Fonds-Rendite-Rechner enthalten?
Nein. Steuern hängen von Fondsart, Ausschüttungen, Vorabpauschale, Teilfreistellung, Freibetrag, Verlustverrechnung und Verkaufszeitpunkt ab. Eine pauschale Steuerquote würde viele Fälle verfälschen. Der Rechner bleibt deshalb bewusst vor persönlichen Steuerdetails und konzentriert sich auf Renditeannahme, Kostenstruktur und Zielwert.
Welche Renditeannahme sollte ich für Fonds verwenden?
Der Rechner empfiehlt keine konkrete Renditeannahme. Sinnvoll ist es, mehrere Szenarien zu rechnen und die Annahmen konservativ genug zu wählen. Ein optimistisches Szenario kann zeigen, was möglich wäre. Ein vorsichtigeres Szenario zeigt, ob Zielwert und Sparrate auch bei schwächerer Entwicklung noch zusammenpassen.
Wann kann ein Fonds trotz positiver Rendite unattraktiv sein?
Ein Fonds kann rechnerisch wachsen und trotzdem nicht gut zu deinem Ziel passen, wenn Kosten, Ausgabeaufschlag oder Depotgebühren einen großen Teil des Mehrwerts aufzehren. Auch Risiko, Laufzeit und Verfügbarkeit des Geldes zählen. Entscheidend ist nicht nur ein positives Endkapital, sondern das Verhältnis aus Renditeannahme, Kosten und Ziel.
Wie nutze ich den Zielwert im Rechner?
Der Zielwert macht aus der Modellrechnung eine konkrete Planungsfrage. Liegt das Endkapital darunter, berechnet der Rechner die nötige Monatsrate bei gleichen Annahmen. Diese Rate ist kein Versprechen, sondern eine rechnerische Übersetzung der Lücke. Wenn sie nicht zum Budget passt, musst du Zielwert, Laufzeit oder Annahmen prüfen.
Warum ersetzt der Rechner keine Anlageberatung?
Der Rechner bildet nur ein mathematisches Szenario ab. Er prüft keine Risikotragfähigkeit, keine Produktauswahl, keine persönliche Liquiditätsreserve und keine steuerliche Einordnung. Er hilft, Kosten und Renditeannahmen sichtbar zu machen. Die Entscheidung für einen konkreten Fonds braucht zusätzliche Informationen und einen bewussten Blick auf Risiko.