Aufschläge variieren stark zwischen Banken. Faustregel: ca. 0,01-0,02 % pro Monat Vorlauf.
Forward-Darlehen vs. Prolongation
Kriterium
Forward-Darlehen
Prolongation
Zeitpunkt
Bis 60 Monate vorher
Kurz vor Ablauf
Bankwechsel möglich
Ja
Nein
Zinsaufschlag
Ja (vorlaufabhängig)
Meist nein
Verhandlungsspielraum
Hoch
Gering
Verbindlichkeit
Verpflichtend
Angebot
Forward lohnt bei steigenden Zinsen und langer Vorlaufzeit. Prolongation ist einfacher, aber oft teurer.
Häufig gestellte Fragen zum Forward-Darlehen-Rechner
Was ist ein Forward-Darlehen?
Ein Forward-Darlehen sichert heute den Zinssatz für eine Anschlussfinanzierung in der Zukunft (bis zu 60 Monate). Du schließt jetzt ab, die Auszahlung erfolgt später. Vorteil: Planungssicherheit bei steigenden Zinsen.
Wie funktioniert der Forward-Aufschlag?
Für jeden Monat Vorlaufzeit berechnen Banken ca. 0,01-0,03 % Aufschlag auf den aktuellen Zins. Beispiel: 24 Monate Forward bei 0,02 % Aufschlag = 0,48 % mehr Zins. Je länger die Vorlaufzeit, desto teurer.
Wann lohnt sich ein Forward-Darlehen?
Ein Forward-Darlehen lohnt sich, wenn: Du steigende Zinsen erwartest, deine Zinsbindung in 6-60 Monaten ausläuft, du Planungssicherheit wünschst, der Forward-Aufschlag den erwarteten Zinsanstieg unterschreitet.
Kann ich ein Forward-Darlehen stornieren?
Nein, ein Forward-Darlehen ist verbindlich. Wenn die Zinsen fallen, zahlst du trotzdem den vereinbarten (höheren) Zins. Die Nichtabnahme führt zu einer Nichtabnahmeentschädigung. Gut überlegen vor Abschluss!
Was ist die maximale Forward-Periode?
Die meisten Banken bieten Forward-Darlehen mit bis zu 60 Monaten (5 Jahren) Vorlaufzeit an. Einige auch 66 Monate. Je länger die Forward-Periode, desto höher der Aufschlag und das Risiko, dass Zinsen doch fallen.
Unterschied Forward-Darlehen und Prolongation?
Forward-Darlehen: Neuer Vertrag, oft mit anderer Bank, frühe Zinssicherung möglich. Prolongation: Verlängerung bei gleicher Bank, kurz vor Zinsbindungsende, meist ohne Aufschlag. Forward ist flexibler, Prolongation einfacher.
Wie berechne ich, ob sich Forward lohnt?
Vergleiche: Aktueller Zins + Forward-Aufschlag vs. erwarteter Zins bei Zinsbindungsende. Wenn du glaubst, dass Zinsen um mehr als den Aufschlag steigen, lohnt sich Forward. Bei 2 Jahren Vorlauf und 0,5 % Aufschlag: Erwarte mehr als 0,5 % Zinsanstieg?
Was passiert, wenn ich vorher verkaufe?
Bei Immobilienverkauf vor Forward-Auszahlung: Vorfälligkeitsentschädigung kann fällig werden. Prüfe den Vertrag auf Sonderkündigungsrechte. Manche Banken erlauben Übertragung auf neue Immobilie.
Ist der Forward-Zins steuerlich absetzbar?
Bei vermieteten Immobilien: Ja, der Forward-Aufschlag ist Teil der Finanzierungskosten und als Werbungskosten absetzbar. Bei selbstgenutzten Immobilien: Nein, keine steuerliche Absetzbarkeit der Finanzierungskosten.
Welche Alternativen zum Forward-Darlehen gibt es?
Prolongation: Einfach, aber weniger Verhandlungsmacht. Umschuldung: Flexibel, aber kein früher Zinsschutz. Sondertilgungen: Restschuld senken. Cap-Darlehen: Zinsobergrenze, aber teurer. Volltilgerdarlehen: Kein Anschlussfinanzierungsrisiko.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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