Zeigt den Effekt von Zeit und Zinseszins beim langfristigen Sparen
Zinseszins-Wachstum
10.000 € Startkapital bei verschiedenen Zinssätzen
Jahre
3 %
5 %
7 %
10 %
5
11.593
12.763
14.026
16.105
10
13.439
16.289
19.672
25.937
15
15.580
20.789
27.590
41.772
20
18.061
26.533
38.697
67.275
25
20.938
33.864
54.274
108.347
30
24.273
43.219
76.123
174.494
Zeigt die Kraft des Zinseszinseffekts über lange Zeiträume
Häufig gestellte Fragen zum Fondsrechner
Was ist ein Investmentfonds und wie funktioniert er?
Ein Investmentfonds sammelt Geld vieler Anleger und investiert es in verschiedene Wertpapiere (Aktien, Anleihen, Immobilien). Vorteile: Breite Streuung, professionelles Management, kleine Beträge möglich. Die Fondsgesellschaft verwaltet das Sondervermögen, das im Insolvenzfall geschützt ist.
Was ist der Ausgabeaufschlag (Agio)?
Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr beim Fondskauf, typisch 3-5 % der Anlagesumme. Bei 10.000 € und 5 % Agio: 500 € Gebühr, nur 9.500 € werden investiert. Direktbanken bieten oft 50-100 % Rabatt. ETFs haben keinen Ausgabeaufschlag, nur Börsengebühren.
Was bedeutet TER (Total Expense Ratio)?
Die TER (Gesamtkostenquote) umfasst alle jährlichen Kosten des Fonds: Managementgebühr, Depotbankgebühr, Wirtschaftsprüfer etc. Typische Werte: Aktiv gemanagte Fonds 1,5-2,5 %, ETFs 0,1-0,5 %. Die TER wird täglich anteilig vom Fondsvermögen abgezogen und mindert die Rendite.
Wie berechne ich die Fondsrendite?
Die Fondsrendite berücksichtigt Kursgewinne und Ausschüttungen. Berechnung: (Endwert + Ausschüttungen - Anfangswert - Kosten) / Anfangswert × 100. Für Vergleiche die annualisierte Rendite nutzen (CAGR). Wichtig: Netto-Rendite nach Kosten und Steuern betrachten.
Was ist der Unterschied zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Fonds?
Ausschüttend: Dividenden/Zinsen werden regelmäßig ausgezahlt – gut für Einkommensanleger. Thesaurierend: Erträge werden reinvestiert – besser für Vermögensaufbau durch Zinseszins. Steuerlich seit 2018 gleichgestellt (Vorabpauschale). Thesaurierende Fonds sind für langfristigen Vermögensaufbau meist vorteilhafter.
Wie funktioniert ein Fondssparplan?
Beim Sparplan investiere regelmäßig einen festen Betrag (z. B. monatlich 100 €). Vorteile: Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt), kein Market-Timing nötig, diszipliniertes Sparen, kleine Beträge möglich. Die Anteile werden zum jeweiligen Kurs gekauft – bei niedrigen Kursen mehr, bei hohen weniger.
Was ist der Unterschied zwischen aktiven Fonds und ETFs?
Aktive Fonds: Manager versucht, den Markt zu schlagen, höhere Kosten (TER 1,5-2,5 %), Ausgabeaufschlag. ETFs: Bilden passiv einen Index ab, niedrige Kosten (TER 0,1-0,5 %), Handel an der Börse. Studien zeigen: 80-90 % der aktiven Fonds schlagen deinen Index langfristig nicht.
Wie werden Fondsgewinne versteuert?
Auf Fondsgewinne fällt Abgeltungssteuer an: 25 % plus Soli (= 26,375 %) plus ggf. Kirchensteuer. Freibetrag: 1.000 € (Sparerpauschbetrag, 2.000 € für Paare). Teilfreistellung: Aktienfonds 30 %, Mischfonds 15 %, Immobilienfonds 60 % steuerfrei. Freistellungsauftrag bei der Depotbank einrichten!
Welche Fondsarten gibt es?
Hauptkategorien: Aktienfonds (Unternehmensanteile), Rentenfonds/Anleihenfonds, Mischfonds (Kombination), Immobilienfonds, Geldmarktfonds (kurzfristig). Weitere: Branchenfonds, Länderfonds, Themenfonds, Dachfonds (investieren in andere Fonds), ETFs. Die Wahl hängt von Risikoprofil und Anlagehorizont ab.
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