Berechne deinen Marketing-ROI, ROAS und CAC aus dem Kampagnenumsatz und den Kosten. Inklusive Deckungsbeitrag, Break-even-Umsatz und Jahreshochrechnung.
Marketing-ROI berechnen
Bewerte Kampagnenumsatz, Bruttomarge, Kosten, CAC, ROAS und Ziel-ROI gemeinsam.
ROI, ROAS und CAC
Deckungsbeitrag, Marketingkosten, Rendite, Zielumsatz und Jahresblick
Gib Umsatz, Marge, Marketingkosten und Ziel-ROI ein und starte die Berechnung.
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Wie berechnet der Marketing-ROI-Rechner das Ergebnis?
ƒMarketing-ROI nach Deckungsbeitrag
ROI=MKDB−MK×100
Variablen
ROI
Marketing-ROI-Rendite der Marketingausgaben in Prozent.
DB
Deckungsbeitrag-Kampagnenumsatz multipliziert mit der Bruttomarge.
MK
Marketingkosten-Media-Budget plus Agentur-, Tool- und Produktionskosten.
Typische ROAS- und ROI-Richtwerte nach Marketingkanal
Durchschnittliche Benchmarks für digitale Marketingkanäle. Werte variieren stark nach Branche, Zielgruppe, Marge und Kampagnenqualität.
Kanal
ROAS typisch
ROI typisch (bei 40 % Marge)
CAC-Richtwert (B2C)
Google Search Ads
3 bis 8
20 % bis 220 %
15 bis 80 €
Meta Ads (Facebook/Instagram)
2 bis 6
-20 % bis 140 %
10 bis 60 €
E-Mail-Marketing (eigene Liste)
10 bis 40
300 % bis 1.500 %
2 bis 15 €
SEO / Organisch (Contentkosten)
5 bis 20
100 % bis 700 %
5 bis 40 €
Affiliate-Marketing
4 bis 12
60 % bis 380 %
10 bis 50 €
Influencer-Kooperationen
1,5 bis 5
-40 % bis 100 %
20 bis 150 €
Display / Programmatic
1 bis 3
-60 % bis 20 %
30 bis 200 €
Historische Richtwerte auf Basis von Statista, WordStream, HubSpot Benchmark-Reports und Branchenstudien. Eigene Kampagnendaten sind aussagekräftiger als Durchschnittswerte.
Häufig gestellte Fragen zum Marketing-ROI-Rechner
Was berechnet der Marketing-ROI-Rechner genau?
Der Rechner schätzt, ob eine Marketingkampagne nach Kosten und Marge profitabel ist. Dafür wird der Kampagnenumsatz zuerst mit der Bruttomarge in Deckungsbeitrag umgerechnet. Davon werden Media-Budget, Agentur- und Toolkosten sowie Produktionskosten abgezogen. Das Ergebnis zeigt, ob die Kampagne wirklich Rendite liefert.
Warum rechnet der Rechner mit Bruttomarge statt nur mit Umsatz?
Umsatz allein kann stark täuschen, weil Wareneinsatz, Leistungserbringung oder Fulfillment noch nicht berücksichtigt sind. Wenn 60.000 € Umsatz bei 30 % Marge entstehen, stehen nur 18.000 € Deckungsbeitrag für Marketingkosten und Gewinn zur Verfügung. Deshalb ist die Marge für ROI-Entscheidungen zentral.
Was ist der Unterschied zwischen ROI und ROAS?
ROAS vergleicht Umsatz mit Marketingkosten. ROI vergleicht den Ertrag nach Marge mit den Marketingkosten. Ein hoher ROAS kann trotzdem schwach sein, wenn die Marge niedrig ist oder viele Nebenkosten fehlen. Der ROI ist deshalb für wirtschaftliche Entscheidungen meist aussagekräftiger als ein reiner Umsatzfaktor.
Welche Kosten gehören in die Marketingkosten?
Alle Kosten, die ohne die Kampagne nicht oder nicht in dieser Höhe entstanden wären, gehören in die Rechnung. Dazu zählen Anzeigenbudget, Agenturhonorare, Toolkosten, Tracking, Creatives, Landingpages und Produktion. Interne Arbeitszeit kannst du ergänzen, wenn sie in deiner Steuerungslogik als Kostenblock auftaucht.
Wie interpretiere ich einen Marketing-ROI von 100 %?
Ein ROI von 100 % bedeutet, dass der Nettoertrag nach Marketingkosten genauso hoch ist wie die eingesetzten Marketingkosten. Aus 10.000 € Kosten würden also 10.000 € rechnerischer Nettoertrag nach Marge entstehen. Ob das gut genug ist, hängt von Risiko, Skalierbarkeit, Cashflow und Alternativen ab.
Warum kann eine Kampagne Umsatz bringen und trotzdem negativ sein?
Das passiert, wenn der Deckungsbeitrag aus dem Kampagnenumsatz niedriger ist als die Marketingkosten. Besonders bei niedriger Marge, hohen Produktionskosten oder teurer Akquise kann der Umsatz gut aussehen, während das Ergebnis negativ bleibt. Darum trennt der Rechner Umsatz, Marge und Kosten konsequent.
Wofür ist der Ziel-ROI im Rechner gedacht?
Der Ziel-ROI ist deine interne Mindestanforderung an eine Kampagne. Daraus berechnet der Rechner den Umsatz, der bei aktueller Marge nötig wäre, um diesen Zielwert zu erreichen. So siehst du, ob das Ziel mit dem aktuellen Budget, der Zielgruppe und der Conversion realistisch wirkt.
Wie sollte ich Neukunden im Rechner erfassen?
Trage nur Kunden ein, die du der Kampagne plausibel zurechnen würdest. Wenn Bestandskunden, Brand-Suchen oder Empfehlungen stark mitwirken, sollte die Neukundenzahl konservativ angesetzt werden. Der daraus berechnete CAC ist nur so belastbar wie Attribution, Tracking und Kundendefinition.
Kann der Rechner Customer Lifetime Value berücksichtigen?
Der Rechner nutzt den Kampagnenumsatz im gewählten Zeitraum und keinen mehrjährigen Customer Lifetime Value. Wenn Wiederkäufe, Abos oder Vertragsverlängerungen wichtig sind, solltest du den Kundenwert separat modellieren oder den Umsatz konservativ erweitern. Ohne diese Prüfung kann der ROI zu niedrig oder zu hoch wirken.
Ersetzt der Marketing-ROI-Rechner ein Attribution-Modell?
Nein. Der Rechner ist ein Plausibilitätscheck für Kampagnenwirtschaftlichkeit. Er bewertet keine Multi-Touch-Attribution, keine inkrementellen Tests und keine Markeneffekte. Nutze ihn, um Kosten, Marge, Umsatz und Ziel-ROI transparent zu prüfen, und bewerte verbindliche Budgetentscheidungen mit sauberem Tracking.