Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten vom Umsatz übrig bleibt. Er 'deckt' die Fixkosten und den Gewinn. Formel: Verkaufspreis - variable Stückkosten. Die Deckungsbeitragsmarge zeigt den prozentualen Anteil am Umsatz.
Wie setze ich den richtigen Verkaufspreis?
Drei Ansätze: 1) Kostenorientiert: EK + gewünschte Marge. 2) Wettbewerbsorientiert: Marktpreise analysieren. 3) Wertorientiert: Was ist dem Kunden das Produkt wert? Optimal: Kombination aller drei. Marge muss Fixkosten, Risiken und Gewinn abdecken.
Was ist Bruttomarge vs. Nettomarge?
Bruttomarge: (Umsatz - Herstellungskosten) ÷ Umsatz. Berücksichtigt nur direkte Kosten. Nettomarge: Nettogewinn ÷ Umsatz. Berücksichtigt alle Kosten inkl. Verwaltung, Marketing, Steuern. Nettomarge ist der 'echte' Gewinn und immer niedriger als Bruttomarge.
Die Handelsspanne ist die Differenz zwischen Verkaufspreis und Einkaufspreis im Handel, ausgedrückt in Prozent des Verkaufspreises (= Marge). Sie muss alle Handelskosten (Personal, Miete, Marketing) und den Gewinn abdecken. Typisch im Einzelhandel: 30-50 %.
Wie berücksichtige ich die Mehrwertsteuer bei der Marge?
Margenberechnung immer mit Nettopreisen! Brutto-VK ÷ 1,19 = Netto-VK. Dann: (Netto-VK - Netto-EK) ÷ Netto-VK = Marge. Die MwSt ist ein durchlaufender Posten und kein Gewinn. Nur bei Differenzbesteuerung (z. B. Gebrauchtwagen) wird anders gerechnet.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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