Berechne eine belastbare KUG-Näherung mit Arbeitszeitausfall und zentraler Nettoberechnung
Kurzarbeitergeld berechnen
Zentrale Nettolohn-Näherung 2026 für den Verdienstausfall bei Kurzarbeit. Der amtliche KUG-Bescheid nutzt pauschalierte Nettoentgelte der Bundesagentur für Arbeit und kann deshalb abweichen.
KUG-Näherung
Nettodifferenz aus voller und reduzierter Arbeit auf Basis der zentralen Brutto-Netto-Logik.
Gib Brutto, Arbeitszeitausfall und Steuerdaten ein, um die KUG-Näherung zu sehen.
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Soll-Entgelt-Pauschalisiertes Nettoentgelt bei Vollarbeit
NIst
Ist-Entgelt-Pauschalisiertes Nettoentgelt bei Kurzarbeit
r∈{0,60;0,67}
Leistungssatz-60 % (ohne Kind) / 67 % (mit Kind)
Kurzarbeitergeld 2026
Leistungssätze und Staffelung
Bezugsdauer
Ohne Kind
Mit Kind
Voraussetzung
1.-3. Monat
60 %
67 %
Grundsätze
4.-6. Monat
70 %
77 %
Bei ≥ 50 % Arbeitsausfall
Ab 7. Monat
80 %
87 %
Bei ≥ 50 % Arbeitsausfall
Erhöhte Sätze nur bei Arbeitsausfall von mind. 50 %. Berechnung: Differenz Soll- zu Ist-Netto × Leistungssatz
Sozialversicherungsbeiträge 2026
Aktuelle Beitragssätze zur Sozialversicherung
Versicherung
Gesamtbeitrag
Arbeitnehmer
Arbeitgeber
BBG
Krankenversicherung
14,6 % + Zusatzbeitrag
7,3 % + ½ ZB
7,3 % + ½ ZB
5.812,50 €/Monat
Pflegeversicherung
3,4 % (kinderlos: 4,0 %)
1,7 % (2,3 %)
1,7 %
5.812,50 €/Monat
Rentenversicherung
18,6 %
9,3 %
9,3 %
8.450 €/Monat
Arbeitslosenversicherung
2,6 %
1,3 %
1,3 %
8.450 €/Monat
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag (ZB) 2026: ca. 2,5 %. Arbeitgeberanteil insgesamt ca. 20-21 % des Bruttolohns
Häufig gestellte Fragen zum Kurzarbeitergeld-Rechner
Was ist Kurzarbeitergeld (KUG)?
Kurzarbeitergeld ist eine Leistung der Arbeitsagentur, die Arbeitnehmer bei vorübergehendem Arbeitsausfall erhalten. Es gleicht einen Teil des Verdienstausfalls aus und soll Entlassungen vermeiden. Der Arbeitgeber beantragt KUG bei der Agentur für Arbeit.
Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld 2026?
Das KUG beträgt 60 % der Nettoentgeltdifferenz, bei Arbeitnehmern mit Kind(ern) 67 %. Die Nettoentgeltdifferenz ist die Differenz zwischen dem bisherigen Netto und dem Netto aus der reduzierten Arbeitszeit. Bei 100 % Ausfall entspricht das 60/67 % des Nettolohns.
Was sind die Voraussetzungen für Kurzarbeit?
Voraussetzungen: Erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall (mind. 10 % der Beschäftigten mit mind. 10 % Entgeltausfall), unvermeidbar und vorübergehend, betriebliche Voraussetzungen erfüllt, Anzeige bei der Arbeitsagentur, Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig.
Wie lange kann Kurzarbeitergeld bezogen werden?
Die reguläre Bezugsdauer beträgt maximal 12 Monate. In Krisenzeiten (z. B. Corona, Energiekrise) kann die Bezugsdauer per Verordnung auf bis zu 24 Monate verlängert werden. Nach Unterbrechung von 3 Monaten beginnt eine neue Bezugsfrist.
Wer zahlt die Sozialversicherungsbeiträge bei Kurzarbeit?
Bei Kurzarbeit trägt der Arbeitgeber weiterhin 80 % der SV-Beiträge auf das ausgefallene Arbeitsentgelt (fiktives Entgelt). Die Arbeitsagentur erstattet dem Arbeitgeber diese Beiträge pauschaliert. Der Arbeitnehmer zahlt keine zusätzlichen Beiträge.
Müssen Minusstunden und Urlaub vorher abgebaut werden?
Ja, vor Kurzarbeit müssen in der Regel Arbeitszeitguthaben (Überstunden) abgebaut und Resturlaub aus dem Vorjahr genommen werden. Aktueller Jahresurlaub muss nicht vollständig vorher genommen werden. Negative Arbeitszeitkonten entstehen nicht.
Muss ich während Kurzarbeit für den Arbeitgeber erreichbar sein?
Nein, während der ausgefallenen Arbeitszeit besteht keine Arbeitspflicht. Der Arbeitgeber kann dich aber mit angemessener Ankündigungsfrist zur Arbeit rufen. Nebentätigkeiten sind möglich, müssen aber angezeigt werden und werden auf das KUG angerechnet.
Wie wirkt sich Kurzarbeit auf die Rente aus?
Für die Rentenberechnung werden 80 % des ausgefallenen Entgelts als beitragspflichtiges Einkommen angerechnet. Bei Kurzarbeit Null für ein Jahr verlierst du also etwa 20 % eines Entgeltpunktes. Die tatsächliche Rentenminderung ist meist gering.
Kann ich während Kurzarbeit gekündigt werden?
Kurzarbeit schützt nicht vor Kündigung, macht sie aber unwahrscheinlicher, da das KUG gerade Entlassungen vermeiden soll. Bei betriebsbedingter Kündigung während Kurzarbeit gilt regulärer Kündigungsschutz. Das KUG endet mit dem Arbeitsverhältnis.
Wird Kurzarbeitergeld auf die Steuererklärung angerechnet?
Ja, KUG ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Es erhöht den persönlichen Steuersatz auf das übrige Einkommen. Bei mehr als 410 € KUG im Jahr besteht Pflicht zur Steuererklärung. Oft kommt es zu Steuernachzahlungen.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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