Berechne die Ladekosten für Plug-in-Hybride aus E-Kilometern, Verbrauch und Ladepreis. Inklusive Ladeverlust und direktem Kostenvergleich zum Benziner.
Hybrid-Ladekosten berechnen
Berechne die Stromkosten deines Plug-in-Hybrids mit elektrischen Kilometern, Ladeverlust, Ladepreis-Mix und Benzinvergleich.
Ladekosten-Ergebnis
Monatskosten, Kosten je 100 km, Lade-Mix und Vergleich zur Benzinfahrt
Gib dein Ladeprofil ein und berechne die Hybrid-Ladekosten.
Nur Plug-in-Hybrid mit externem Laden
Der Rechner passt für Fahrzeuge, die du an Steckdose oder Wallbox lädst. Ein Vollhybrid ohne externe Lademöglichkeit hat keine separaten Ladekosten und sollte eher über Verbrauch, Kraftstoffpreis und laufende Autokosten gerechnet werden.
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Wie berechnet der Hybrid-Auto-Ladekosten-Rechner die Stromkosten?
ƒMonatliche Ladekosten mit Ladeverlust und Ladepreis-Mix
K=100kmE⋅v⋅(1+l)⋅pm
Variablen
kmE
elektrische Kilometer-Monatliche Strecke, die der Plug-in-Hybrid tatsächlich elektrisch fährt.
v
Stromverbrauch-Energiebedarf des Fahrzeugs je 100 elektrische Kilometer.
l
Ladeverlust-Zusätzlicher Netzbezug beim Laden gegenüber der Energie im Akku.
pm
gemischter Ladepreis-Gewichteter Preis aus Laden zu Hause und öffentlichem Laden.
K
Ladekosten-Monatliche Stromkosten für den elektrischen Fahranteil.
Wie stark der Ladepreis-Mix die Hybrid-Ladekosten verändert
Die Tabelle nutzt 800 elektrische Kilometer pro Monat, 17 kWh je 100 km und 12 % Ladeverlust. Nur Ladeanteil und Ladepreise ändern sich.
Szenario
Zuhause
Mischpreis
Kosten im Monat
Kosten je 100 km
Differenz zu Benzin
Meist zuhause laden
90 %
0,392 € / kWh
59,71 €
7,46 €
23,81 €
Ausgangsfall
80 %
0,414 € / kWh
63,06 €
7,88 €
20,46 €
Häufig öffentlich laden
40 %
0,502 € / kWh
76,46 €
9,56 €
7,06 €
Teurer öffentlicher Tarif
40 %
0,622 € / kWh
94,74 €
11,84 €
-11,22 €
Im Ausgangsfall kosten die Ladungen 63,06 € pro Monat und 756,73 € pro Jahr.
Was mehr elektrische Kilometer im Monat bewirken
Mehr elektrische Kilometer erhöhen die Stromrechnung, können aber gleichzeitig mehr Benzinkosten ersetzen. Entscheidend ist, ob die Fahrten wirklich elektrisch stattfinden.
Fahrprofil
E-Kilometer
Netzbezug
Ladekosten
Jahreskosten
Vollladungen
Wenig elektrischer Alltag
300 km
57,1 kWh
23,65 €
283,77 €
4,3
Ausgangsfall
800 km
152,3 kWh
63,06 €
756,73 €
11,3
Viele Pendelkilometer
1.500 km
285,6 kWh
118,24 €
1.418,86 €
21,3
Sehr hoher E-Anteil
2.200 km
418,9 kWh
173,42 €
2.081,00 €
31,2
Häufig gestellte Fragen zum Hybrid-Auto-Ladekosten-Rechner
Was berechnet der Hybrid-Auto-Ladekosten-Rechner?
Der Rechner zeigt, was die elektrisch gefahrenen Kilometer deines Plug-in-Hybrids als Stromkosten verursachen. Er berücksichtigt Verbrauch, Ladeverlust, Ladeanteil zu Hause, öffentlichen Ladepreis und einen Benzinvergleich. Dadurch siehst du nicht nur die Monatskosten, sondern auch, ob regelmäßiges Laden im Modell günstiger ist.
Welche Kilometer soll ich als E-Kilometer eintragen?
Trage nur die Kilometer ein, die dein Plug-in-Hybrid tatsächlich elektrisch fährt. Wenn du im Monat 1.200 km fährst, aber nur 700 km davon mit geladener Batterie, gehören 700 km in dieses Feld. Der restliche Fahranteil ist kein Ladekostenblock und sollte über Benzinverbrauch oder laufende Autokosten bewertet werden.
Warum rechnet der Rechner mit Ladeverlusten?
Beim Laden kommt nicht jede Kilowattstunde aus dem Netz vollständig als nutzbare Energie im Akku an. Wärme, Ladeelektronik, Standzeiten und Temperatur können den Netzbezug erhöhen. Für die Kosten zählt aber der Stromzähler. Deshalb erhöht der Ladeverlust die bezahlten kWh gegenüber der reinen Fahrzeugenergie.
Wie schätze ich den Ladeanteil zu Hause richtig?
Der Ladeanteil zu Hause ist der Anteil deiner geladenen Energie, nicht zwingend der Anteil deiner Ladevorgänge. Eine kleine öffentliche Nachladung kann weniger zählen als eine volle Ladung an der Wallbox. Wenn du keine Messung hast, starte mit einer vorsichtigen Schätzung und rechne ein zweites Szenario mit mehr öffentlichem Laden.
Warum gibt es einen Benzinvergleich?
Viele Plug-in-Hybride können dieselbe Strecke elektrisch oder mit Verbrenneranteil fahren. Der Benzinvergleich zeigt, ob die Stromkosten für die elektrischen Kilometer niedriger sind als ein realistischer Kraftstoffwert für dieselbe Strecke. Das ist kein Gesamtkostenvergleich des Autos, sondern nur ein Energievergleich.
Passt der Rechner auch für normale Hybridautos ohne Stecker?
Nein. Ein Vollhybrid oder Mildhybrid ohne externe Lademöglichkeit hat keine getrennten Ladekosten, weil die Batterie während der Fahrt geladen wird. Für solche Fahrzeuge ist ein Verbrauchs- oder Autokostenrechner passender. Dieser Rechner ist für Plug-in-Hybride gedacht, die du aktiv lädst.
Was bedeutet nutzbare Batteriekapazität?
Die nutzbare Kapazität ist die Energiemenge, die das Fahrzeug im Alltag zwischen voll und leer wirklich freigibt. Dieser Wert kann kleiner sein als die Bruttokapazität aus Prospekt oder Datenblatt. Der Rechner nutzt ihn, um volle Ladeäquivalente und eine grobe elektrische Reichweite einzuordnen.
Berücksichtigt der Rechner Blockiergebühren oder Grundgebühren?
Nein. Der Rechner arbeitet mit einem Preis je kWh. Wenn dein öffentlicher Tarif Grundgebühren, Startgebühren, Blockiergebühren oder Minutenpreise enthält, solltest du diese Kosten in einen realistischen Durchschnittspreis je kWh umrechnen. Sonst sieht öffentliches Laden zu günstig aus.
Wie trage ich Solarstrom oder Laden beim Arbeitgeber ein?
Für Solarstrom kannst du einen selbst gewählten Wert je kWh eintragen. Das kann der entgangene Einspeisewert, dein Haushaltsstrompreis oder ein vorsichtiger Mischpreis sein. Kostenloses Laden beim Arbeitgeber kannst du anteilig über einen niedrigeren Mischpreis abbilden, wenn es dauerhaft verfügbar ist.
Warum sind volle Ladungen nur Ladeäquivalente?
Plug-in-Hybride werden im Alltag oft nicht von ganz leer auf ganz voll geladen. Der Rechner teilt die monatlich im Fahrzeug genutzte Energie durch die nutzbare Batteriekapazität. Das ergibt rechnerische Vollladungen. Viele Teilladungen können also denselben Energieblock ergeben wie wenige volle Ladungen.