Berechne deine laufenden Autokosten aus Fahrleistung, Verbrauch und Energiepreis. Inklusive Versicherung, Steuer und Wertverlust pro Jahr und je Monat.
Laufende Kosten und Fahrprofil
Berechne, was dein Auto regelmäßig kostet. Mit Energie, Versicherung, Steuer, Wartung, Reifen, Parken, Rate und optionalem Wertverlust.
Monatsbudget, Kilometerkosten und Vollkosten
Der Rechner trennt laufenden Cashflow von der Vollkosten-Sicht mit Wertverlust.
Trage dein Fahrprofil und die Jahreskosten ein, um die laufenden Autokosten zu berechnen.
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Energie-Kraftstoff- oder Stromkosten aus Jahreskilometern, Verbrauch und Energiepreis.
V
Versicherung-Jährliche Haftpflicht-, Teilkasko- oder Vollkaskokosten.
T
Kfz-Steuer-Jährlicher Steuerbetrag, falls für das Fahrzeug relevant.
W
Wartung-Regelmäßige Inspektionen, Hauptuntersuchung und erwartete Werkstattkosten.
R
Reifen-Reifenkauf, Montage, Einlagerung und saisonale Radwechsel.
P
Parken-Garage, Stellplatz, Bewohnerparken oder Parkhauskosten.
S
Sonstige Kosten-Autowäsche, Zubehör, Mitgliedschaften, Mautpauschalen oder ähnliche wiederkehrende Kosten.
B
Reparaturreserve-Budget für unregelmäßige Reparaturen, damit die laufenden Kosten nicht zu niedrig wirken.
F
Leasing oder Finanzierung-Monatliche Rate als Liquiditätsbelastung. Die Vollkosten-Sicht ergänzt optional den Wertverlust.
Beispielrechnungen für laufende Autokosten
Die Beispiele zeigen, wie Fahrleistung, Energieverbrauch, Fixkosten und Raten die monatliche Belastung verändern.
Fahrzeugfall
km / Jahr
Laufend / Monat
Kosten je km
Mit Wertverlust
Kompakter Gebrauchter mit wenig Fahrleistung
9.000
238 €
0,32 € / km
328 €
Pendlerauto mit höherer Jahresfahrleistung
22.000
547 €
0,30 € / km
807 €
Elektroauto mit überwiegend heimischem Laden
16.000
330 €
0,25 € / km
650 €
Finanziertes Familienauto mit Stellplatz
18.000
1.038 €
0,69 € / km
1.468 €
Die Beispiele sind Modellfälle. Eigene Rechnungen, Versicherungsangebote, Werkstattkosten, Reifenformat und Lade- oder Kraftstoffpreise sind wichtiger als Durchschnittswerte.
Häufig gestellte Fragen zum Laufende Kosten Auto-Rechner
Was zählt zu den laufenden Kosten eines Autos?
Zu den laufenden Autokosten gehören alle wiederkehrenden Ausgaben, die durch Nutzung und Besitz entstehen. Dazu zählen Kraftstoff oder Strom, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung, Reifen, Parken, Autowäsche, Mitgliedschaften, Mautpauschalen und eine Reparaturreserve. Der Kaufpreis ist keine laufende Ausgabe, der Wertverlust sollte aber zusätzlich betrachtet werden.
Warum unterscheidet der Rechner laufende Kosten und Vollkosten?
Die laufenden Kosten zeigen, was regelmäßig vom Konto abgeht oder als Jahreskosten eingeplant werden muss. Die Vollkosten ergänzen den Wertverlust, also die Differenz zwischen heutigem Fahrzeugwert und späterem Verkaufserlös. Für Monatsbudget und Liquidität ist die laufende Belastung wichtig, für echte Wirtschaftlichkeit ist die Vollkosten-Sicht aussagekräftiger.
Soll ich Leasing oder Finanzierung als laufende Kosten eintragen?
Ja, wenn die monatliche Rate dein Budget belastet, gehört sie in die laufenden Kosten. Bei einer Finanzierung ist die Rate allerdings nicht vollständig wirtschaftlicher Kostenblock, weil ein Teil der Rate Vermögen im Fahrzeug finanziert. Deshalb ist es sinnvoll, zusätzlich den Wertverlust einzutragen und die Ergebnisse getrennt zu lesen.
Warum kann ein Auto je Kilometer teuer wirken, obwohl die Monatskosten niedrig sind?
Fixkosten wie Versicherung, Steuer, Parken und Wartungsgrundkosten verteilen sich auf die gefahrenen Kilometer. Wer wenig fährt, zahlt diese Beträge trotzdem und hat deshalb oft hohe Kosten je Kilometer. Für Wenigfahrer kann deshalb Carsharing, Mietwagen oder ein kleineres Fahrzeug wirtschaftlicher sein, selbst wenn die Monatskosten auf den ersten Blick moderat aussehen.
Wie setze ich Wartung und Reparaturreserve realistisch an?
Nutze zunächst Rechnungen der letzten Jahre oder typische Werkstattkosten für dein Modell. Wenn du keine Historie hast, trenne planbare Wartung von unregelmäßigen Reparaturen und setze eine Reserve an. Ältere Fahrzeuge brauchen meist mehr Reparaturpuffer, neue Fahrzeuge haben dafür oft höheren Wertverlust und teurere Versicherung.
Warum steht der Energiepreis als Preis je Liter oder kWh im Rechner?
Der Rechner arbeitet für Benzin, Diesel, Hybrid und Elektro mit derselben Logik. Bei Verbrennern ist der Preis der Literpreis, bei Elektroautos der durchschnittliche Preis je kWh. Für Elektroautos ist ein Mischpreis sinnvoll, wenn du zu Hause, am Arbeitsplatz und öffentlich lädst. Nur den günstigsten Ladepreis einzutragen wäre meistens zu optimistisch.
Soll ich Wertverlust als laufende Kosten behandeln?
Für die monatliche Liquidität geht Wertverlust nicht direkt vom Konto ab. Wirtschaftlich ist er trotzdem oft einer der größten Kostenblöcke. Deshalb trennt der Rechner den laufenden Cashflow von den Vollkosten mit Wertverlust. Wenn du Kauf, Verkauf, Leasing oder Auto-Abo vergleichst, solltest du die Vollkosten heranziehen.
Wie genau sind die Ergebnisse für Versicherung und Kfz-Steuer?
Der Rechner berechnet Versicherung und Steuer nicht aus Fahrzeugdaten, sondern nutzt deine eingegebenen Jahresbeträge. Das ist bewusst so, weil Regionalklasse, Schadenfreiheitsklasse, Fahrerkreis, Kasko, Selbstbeteiligung und konkrete Fahrzeugdaten den Beitrag stark verändern. Für Entscheidungen solltest du echte Angebote und Bescheide eintragen.
Warum ist eine Reparaturreserve trotz laufender Wartung sinnvoll?
Wartung deckt planbare Arbeiten wie Inspektion oder Hauptuntersuchung ab. Reparaturen kommen oft unregelmäßig und werden im Monatsbudget leicht vergessen. Eine Reserve glättet diese Ausgaben und verhindert, dass die laufenden Kosten zu schön aussehen. Gerade bei älteren Autos ist diese Reserve wichtiger als eine sehr genaue Nachkommastelle beim Kraftstoffpreis.
Kann ich mit dem Rechner zwei Autos vergleichen?
Ja, trage die Daten für das erste Auto ein, notiere laufende Kosten pro Monat, Kosten je Kilometer und Vollkosten, und wiederhole die Rechnung mit dem zweiten Auto. Achte darauf, dieselbe Jahresfahrleistung und denselben Zeitraum zu verwenden. Sonst vergleichst du nicht das Fahrzeug, sondern unterschiedliche Nutzungsprofile.