Faktoren gelten für Laufzeit 36 Monate, 10.000 km/Jahr, ohne Anzahlung. Aktionsangebote können günstiger sein.
Leasing-Gesamtkosten Beispielrechnung
Fahrzeug: Bruttolistenpreis 40.000 €, 36 Monate
Kostenart
Faktor 0,7
Faktor 1,0
Faktor 1,2
Monatliche Rate
280 €
400 €
480 €
Gesamt (36 Monate)
10.080 €
14.400 €
17.280 €
Überführung (ca.)
800 €
800 €
800 €
Zulassung (ca.)
200 €
200 €
200 €
Gesamtkosten
11.080 €
15.400 €
18.280 €
Faktor 0,7 statt 1,2 spart über 7.000 € bei gleichem Auto! Mehrkilometer: ca. 10-15 ct/km extra.
Häufig gestellte Fragen zum Leasingfaktor berechnen
Was ist der Leasingfaktor?
Der Leasingfaktor ist eine Kennzahl, um Leasingangebote zu vergleichen. Formel: (Monatliche Rate / Bruttolistenpreis) × 100. Ein Faktor von 0,8 bedeutet: Die Monatsrate beträgt 0,8 % des Listenpreises. Je niedriger der Faktor, desto günstiger das Angebot.
Was ist ein guter Leasingfaktor?
Richtwerte: Unter 0,7: Sehr gut. 0,7-0,9: Gut. 0,9-1,1: Durchschnittlich. Über 1,1: Teuer. Der Faktor hängt von Fahrzeugtyp, Anzahlung und Laufzeit ab. Premiummarken haben oft höhere Faktoren, Volumenhersteller bieten niedrigere.
Wie berechne ich die monatliche Leasingrate aus dem Faktor?
Monatliche Rate = Bruttolistenpreis × Leasingfaktor / 100. Beispiel: Listenpreis 40.000 €, Faktor 0,8 → 40.000 × 0,8 / 100 = 320 €/Monat. Der Listenpreis ist der UVP des Herstellers, nicht der Verkaufspreis.
Welchen Einfluss hat die Sonderzahlung auf den Leasingfaktor?
Eine Sonderzahlung senkt die Monatsrate und verzerrt den Leasingfaktor. Für Vergleiche sollte man den Faktor ohne Anzahlung berechnen oder die Anzahlung auf die Monate umlegen. Echter Vergleich: Gesamtkosten über die Laufzeit.
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Leasingfaktor?
Brutto-Faktor: Berechnet mit Bruttolistenpreis und Brutto-Rate (inkl. MwSt). Netto-Faktor: Berechnet mit Nettopreisen (für Gewerbeleasing). Gewerbetreibende vergleichen Netto, Privatpersonen Brutto. Achte auf einheitliche Basis beim Vergleich.
Wie beeinflusst die Laufzeit den Leasingfaktor?
Kürzere Laufzeiten (24 Monate) haben oft höhere Faktoren, da die Fixkosten auf weniger Monate verteilt werden. Längere Laufzeiten (48 Monate) können niedrigere Faktoren haben, aber du bindest dich länger. Optimal sind oft 36 Monate.
Warum variiert der Leasingfaktor zwischen Herstellern?
Faktoren für den Unterschied: Restwertprognose (wertstabile Autos = bessere Faktoren), Herstellersubventionen, Marktpositionierung, Konkurrenz. Autos mit gutem Wiederverkaufswert (z. B. Porsche, Toyota) haben oft niedrigere Faktoren.
Was sollte ich neben dem Leasingfaktor beachten?
Wichtige Zusatzkosten: Überführung, Zulassung, Freikilometer (Mehrkilometer kosten extra), GAP-Versicherung, Wartungspaket, Winterreifen. Der Leasingfaktor allein zeigt nicht alle Kosten. Vergleiche die Gesamtkosten über die Laufzeit.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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