Preise 2026. Verbrauch für modernisierten Altbau (120 kWh/m²). Wärmepumpe mit JAZ 3,5.
Typischer Heizenergieverbrauch nach Gebäudestandard
Gebäudestandard
Verbrauch (kWh/m²)
Kosten/Jahr (100 m², Gas)
Passivhaus
15-25
150-300 €
KfW 40/55 Neubau
40-70
400-840 €
Modernisierter Altbau
100-150
1.000-1.800 €
Teilsanierter Altbau
150-200
1.500-2.400 €
Unsanierter Altbau (vor 1977)
200-300
2.000-3.600 €
Gaskosten bei 0,10-0,12 €/kWh. Dämmung senkt Verbrauch um 30-70 %.
Häufig gestellte Fragen zum Heizkosten berechnen
Wie hoch sind die durchschnittlichen Heizkosten pro m²?
Richtwerte 2026: Gas ca. 12-16 €/m², Öl ca. 14-18 €/m², Fernwärme ca. 13-17 €/m², Wärmepumpe ca. 8-12 €/m², Pellets ca. 10-14 €/m². Bei 100 m² Wohnfläche also ca. 1.200-1.800 €/Jahr. Altbauten (vor 1980) liegen oft 50-100 % darüber.
Wie viel kWh Heizenergie brauche ich pro Jahr?
Richtwerte nach Gebäudestandard: Neubau (KfW 55) ca. 50-70 kWh/m², modernisierter Altbau ca. 100-150 kWh/m², unsanierter Altbau ca. 200-300 kWh/m². Bei 100 m²: 5.000-30.000 kWh/Jahr. Der Energieausweis gibt den genauen Wert für deine Immobilie an.
Was kostet Heizen mit Gas aktuell?
Gaspreis 2026: ca. 8-12 Cent/kWh. Bei 15.000 kWh Verbrauch: 1.200-1.800 €/Jahr. Dazu kommen Grundgebühr (100-200 €/Jahr) und CO₂-Abgabe (ca. 1,3 Cent/kWh). Neuverträge oft günstiger als Bestandstarife. Preisvergleich lohnt sich.
Ist Heizen mit Wärmepumpe günstiger als mit Gas?
Bei aktuellen Preisen (Strom 30 Cent, Gas 10 Cent): Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,5 braucht ca. 4.300 kWh Strom für 15.000 kWh Wärme = ca. 1.290 €. Gas: 15.000 kWh = ca. 1.500 €. Wärmepumpe ist leicht günstiger und wird durch sinkende Strompreise attraktiver.
Wie berechne ich meine Heizkosten aus dem Verbrauch?
Zusätzlich zum Brennstoff: Wartung/Schornsteinfeger (100-300 €/Jahr), Strom für Umwälzpumpe (50-150 €), CO₂-Steuer (bei Gas/Öl), ggf. Miet-/Leasingkosten für Heizung, Rücklagen für Reparaturen. Bei Fernwärme: Nur Grundgebühr + Verbrauch.
Wie senke ich meine Heizkosten?
Effektive Maßnahmen: Thermostat auf 20°C (jedes Grad weniger spart 6 %), Stoßlüften statt Kipplüften, Heizung entlüften, Rollläden nachts schließen (15 % weniger Wärmeverlust), Türen zu unbeheizten Räumen schließen, hydraulischen Abgleich durchführen.
Was kostet eine Stunde Heizen?
Bei 10-kW-Heizleistung: Gas ca. 1 € pro Stunde Volllast, Öl ca. 1,20 €, Strom-Direktheizung ca. 3 €, Wärmepumpe ca. 0,85 €. Im Normalbetrieb läuft die Heizung nicht auf Volllast. Durchschnittlich 4-8 Stunden Volllast-Äquivalent pro Heiztag.
Wie verteilen sich Heizkosten übers Jahr?
Typische Verteilung: Januar-Februar ca. 25 %, März-April ca. 15 %, Mai-September ca. 5 % (nur Warmwasser), Oktober-November ca. 20 %, Dezember ca. 15 %. Die Heizperiode dauert etwa von Oktober bis April (7 Monate).
Wie prüfe ich, ob meine Heizkosten zu hoch sind?
Vergleiche mit Heizspiegel (heizspiegel.de): Dort gibt es Referenzwerte nach Gebäudetyp und Energieträger. Über dem Durchschnitt? Dann lohnt sich: Heizungsoptimierung, Dämmung prüfen, Anbieter wechseln. Der Energieausweis zeigt den Gebäude-Effizienzstandard.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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