Berechne deine Heizkosten nach Energieträger aus Verbrauch und Wohnfläche. Mit Gas, Öl und Wärmepumpe sowie der CO2-Bilanz deiner Heizung über das Jahr.
Heizkosten-Rechner 2026
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Strommix DE 2025 nach UBA-Schätzung vom März 2026: 344 g CO₂/kWh. Wärmepumpe mit Ökostrom: nahezu CO₂-neutral.
Häufig gestellte Fragen zum Heizkosten-Rechner 2026
Wie hoch sind durchschnittliche Heizkosten pro Quadratmeter?
Die durchschnittlichen Heizkosten betragen 10-15 €/m² pro Jahr, stark abhängig von Energieträger und Gebäudezustand: Wärmepumpe 8-12 €/m², Gas 10-14 €/m², Fernwärme 12-16 €/m², Öl 12-18 €/m², Nachtspeicher 15-22 €/m². Gut gedämmte Neubauten (KfW 40) liegen bei 4-8 €/m², unsanierte Altbauten bei 18-25 €/m².
Wie berechne ich meine Heizkosten richtig?
Heizkosten = Verbrauch (kWh) × Energiepreis (€/kWh) + Grundkosten. Verbrauch ermitteln: Jahresverbrauch aus Abrechnung oder Zähler ablesen. Beispiel: 15.000 kWh Gas × 0,12 €/kWh + 150 € Grundgebühr = 1.950 €/Jahr. Bei Öl: Liter × 10 kWh = kWh-Verbrauch. Bei Fernwärme direkt in kWh abgerechnet.
Welcher Energieträger ist am günstigsten zum Heizen?
Der günstigste Energieträger hängt von Gebäude, Effizienz, Tarif, Jahresarbeitszahl, Wartung, Grundpreis und Investitionskosten ab. Wärmepumpen können bei guter Jahresarbeitszahl sehr niedrige laufende Kosten haben, benötigen aber höhere Anfangsinvestitionen. Gas, Öl und Fernwärme hängen stark von Arbeitspreis, Grundpreis und CO₂-Kosten ab. Nachtspeicher ist meist teuer, wenn kein sehr günstiger Sondertarif vorliegt.
Was ist die CO₂-Steuer und wie beeinflusst sie die Heizkosten?
2026 liegt der CO₂-Preis im nationalen Brennstoffemissionshandel in einem Korridor von 55-65 €/Tonne CO₂. Bei Gas entspricht das grob 1,1-1,3 ct/kWh, bei Heizöl etwa 1,5-1,7 ct/kWh. Bei 15.000 kWh Gas sind das ungefähr 167-197 € CO₂-Kosten pro Jahr. Mieter und Vermieter teilen die Kosten nach Gebäudeeffizienz (Stufenmodell).
Wie teilen sich Mieter und Vermieter die CO₂-Kosten?
Seit 2023 gilt ein Stufenmodell: Je schlechter die Energieeffizienz, desto mehr zahlt der Vermieter. Effizienzklasse A-B: Mieter zahlt 100 %. Klasse C-D: Mieter 70-80 %. Klasse E-F: Mieter 40-60 %. Klasse G-H: Mieter 10-30 %. Unsanierte Gebäude: Vermieter trägt bis zu 95 % der CO₂-Kosten.
Wie viel kann ich durch energetische Sanierung sparen?
Einsparpotenzial: Dachdämmung 15-20 %, Fassadendämmung 20-25 %, neue Fenster 10-15 %, Kellerdeckendämmung 5-10 %, neue Heizung 20-30 %. Komplettsanierung auf KfW-Standard: 50-70 % Ersparnis. Beispiel: Altbau 25.000 kWh > KfW 55 mit 10.000 kWh = 1.500 €/Jahr Ersparnis bei Gas.
Was bedeuten die Energieeffizienzklassen A+ bis H?
Die Klassen zeigen den Endenergiebedarf in kWh/(m²·a): A+ unter 30, A 30-50, B 50-75, C 75-100, D 100-130, E 130-160, F 160-200, G 200-250, H über 250. Neubauten erreichen A bis B, unsanierte Altbauten oft F bis H. Die Klasse bestimmt die CO₂-Kostenteilung und beeinflusst den Immobilienwert.
Lohnt sich eine Wärmepumpe für mein Haus?
Wärmepumpen lohnen sich besonders bei: Guter Dämmung (KfW 100 oder besser), Fußbodenheizung oder großen Heizkörpern (niedrige Vorlauftemperatur), eigener PV-Anlage, Neubau oder Komplettsanierung. Bei Altbau mit Radiatoren und hohen Vorlauftemperaturen sinkt die Effizienz. Amortisation: 10-15 Jahre.
Wie berechne ich den Heizölverbrauch in kWh?
1 Liter Heizöl ≈ 10 kWh (Heizwert). Beispiel: 2.000 Liter × 10 = 20.000 kWh. Für die Kosten: 2.000 l × 1,00 €/l = 2.000 €. Der Wirkungsgrad alter Ölheizungen liegt bei 85-90 %, Brennwertkessel erreichen 95-98 %. Heizöl wird durch CO₂-Preis kontinuierlich teurer.
Wie kann ich Heizkosten senken ohne große Investitionen?
Schnelle Sparmaßnahmen: Raumtemperatur senken (1 °C = 6 % Ersparnis), Heizung nachts absenken (16-17 °C), Stoßlüften statt Kipplüften, Heizkörper entlüften, Heizkörper nicht zustellen oder verdecken, Türen zu unbeheizten Räumen schließen, Rollläden nachts schließen, hydraulischen Abgleich durchführen. Ersparnis: 10-25 %.
Welche Verbrauchswerte sind für den Heizkosten-Rechner 2026 belastbar?
Am besten eignen sich Jahresabrechnung, Zählerstand, Brennwert, Zustandszahl und Tarifdaten. Einzelne Wintermonate können wegen Wetter und Heizverhalten stark vom Jahreswert abweichen.
Warum sollte ich Grundpreis und Arbeitspreis trennen?
Der Grundpreis fällt unabhängig vom Verbrauch an, der Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde. Wer beides vermischt, vergleicht Tarife mit hohem oder niedrigem Verbrauch falsch.